Wanderbericht
Wandersaison in Januar begonnen
Montag, 10. Februar 2025, 12:50 Uhr
Im Wanderboten für das Jahr 2025, sozusagen das Programmheft für die einzelnen Wandergruppen des Hainleite-Wanderklubs, stehen wieder viele interessante Wanderungen und zentrale Events, wie z. B. der 33. Thüringer Wandertag in Mödlareuth...
Auch im neuen Jahr begrüßen wir zu diesen Terminen gern am Wandern interessierte Mitbürger zum unverbindlichen Schnuppern. Wer möchte, kann sich anschließend unseren Wandergruppen als Mitglied anschließen.
Die Seniorenwanderer eröffneten die Saison am 08. Januar mit einer Wanderung zur Schönen Aussicht. An diesem Morgen waren die Straßen und Wege noch gefroren und glatt. Die Temperaturen schwankten um den Nullpunkt. Das alles hinderte die versammelten 37 Wanderlustigen nicht daran, die geplante Tour anzutreten. Es ging durch das Brückental, vorbei am zugefrorenen Pfaffenteich bis zur Schönen Aussicht. Hier gab es die große Pause. Danach ging es durch das Schersental und teilweise parallel zur Straße nach Badra zurück nach Sondershausen.
Unsere Wanderung am 15. Januar sollte eigentlich vom Sportplatz Jecha aus über den Hühnerberg nach Berka führen. Vor dem Start einigten wir uns unter Beachtung der Witterung darauf, den Hühnerberg wegzulassen. Leichter Niederschlag und Schneematsch erschienen auf dem Berg zu gefährlich. So ging es über den Radweg direkt nach Berka und unterhalb des Göldners zurück nach Jecha.
Auch zur dritten Wanderung lagen die Temperaturen im unteren eistelligen Bereich. Die Strecke führte uns am 22.01. vom Hauptbahnhof Sondershausen über den Petersen-Schacht, zu dem Bebraer Teich mit Teichmühle und Nachbau einer Thüringer Waidmühle. Der Nachbau der Waidmühle wurde anfangs der 90-er Jahre vom damaligen Kulturamtsleiter der Stadt und Ehrenmitglied unseres Wandervereins, Herrn Helmut Köhler, initiiert. Weiter ging es über den Schanzenweg mit Steinbruch bis zur Margaretenquelle. Am Margaretenblick (Steinbruch) gewannen wir Einblick in geologische Prozesse, die sich vor 240 Millionen Jahren in Mitteleuropa abspielten. Durch Verdunstung und Einfluss von Mikroorganismen trocknet das Meer aus. An den Rändern des Thüringer Beckens bilden sich große Muschelkalkfelder aus.
An der Margaretenquelle informierten wir uns über die Entwicklung der Wasserversorgung der Stadt Sondershausen. Interesse weckte der Spruch, dass diese Quelle einst 13 Mühlen trieb. Diesem Fakt werden wir uns in einer späteren Wanderung widmen.
Im Wald haben wir festgestellt, dass die Wege witterungsbedingt doch ganz schön glatt waren. Anders als im Stadtgebiet. Deshalb änderten wir für den Rückweg zum Hauptbahnhof kurzentschlossen die Route und liefen durch Bebra zum Franzberg. Alle Wanderinnen und Wanderer kamen unversehrt wieder zu Hause an.
Am 29.01. trafen wir uns am Forstamt Sondershausen und wanderten vorbei am jüdischen Friedhof, dem Spatenbergturm zum Rondell. Hier gab es eine erste kurze Rast mit Blick über Sondershausen. Danach ging es weiter über die Possenallee bis hoch zum Erholungszentrum.
Nach einer längeren Rast begaben wir uns auf einen Rundgang zu den Tiergehegen. Die Emus schienen an diesem Tag gut drauf gewesen. In ihrem Gehege spielten Sie Tappen und erreichten beachtliche Geschwindigkeiten. Manch einer legte dabei einen ordentlichen Bauchklatscher hin. Die Erdmännchen erregten ebenfalls große Aufmerksamkeit. Die Bären ließen sich nicht blicken und lagen scheinbar im tiefen Winterschlaf. Die heimischen Wildtiere, wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine waren erstaunt über so viel Besuch und präsentierten sich bei bester Laune. Ebenso die Ziegen, Schafe und Pferde. Auch der Gepard ließ sich kurz vor seiner Hütte blicken. Nun ging es wieder hinab zum Rondell und zum Forstamt. Wir liefen noch entlang der Possenallee, als wir ein Geräusch hörten. Es klang wie splitterndes Holz und abbrechende Zweige und dann sahen wir es. Keine 50 Meter vor uns stürzte ein Baum zu Boden. Da hatten wir Glück gehabt. So etwas will man nicht erleben, wenn man im Wald wandert. Es zeigt, dass man gerade bei dieser Witterung sehr aufmerksam sein muss. Aber auch heute sind alle Wanderinnen und Wanderer gesund wieder zu Hause angekommen.
Nun noch etwas Statistik. An diesen vier Wanderungen haben insgesamt 141 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde teilgenommen. Dabei wurden in Summe 43 Kilometer zurückgelegt. Das heißt, an jeder Wanderung haben ca. 35 Wanderfreunde und Wanderfreundinnen teilgenommen und sind eine Strecke von beinahe 11 Kilometer gewandert.
Wolfgang Lehmann
Autor: emwAuch im neuen Jahr begrüßen wir zu diesen Terminen gern am Wandern interessierte Mitbürger zum unverbindlichen Schnuppern. Wer möchte, kann sich anschließend unseren Wandergruppen als Mitglied anschließen.
Die Seniorenwanderer eröffneten die Saison am 08. Januar mit einer Wanderung zur Schönen Aussicht. An diesem Morgen waren die Straßen und Wege noch gefroren und glatt. Die Temperaturen schwankten um den Nullpunkt. Das alles hinderte die versammelten 37 Wanderlustigen nicht daran, die geplante Tour anzutreten. Es ging durch das Brückental, vorbei am zugefrorenen Pfaffenteich bis zur Schönen Aussicht. Hier gab es die große Pause. Danach ging es durch das Schersental und teilweise parallel zur Straße nach Badra zurück nach Sondershausen.
Unsere Wanderung am 15. Januar sollte eigentlich vom Sportplatz Jecha aus über den Hühnerberg nach Berka führen. Vor dem Start einigten wir uns unter Beachtung der Witterung darauf, den Hühnerberg wegzulassen. Leichter Niederschlag und Schneematsch erschienen auf dem Berg zu gefährlich. So ging es über den Radweg direkt nach Berka und unterhalb des Göldners zurück nach Jecha.
Auch zur dritten Wanderung lagen die Temperaturen im unteren eistelligen Bereich. Die Strecke führte uns am 22.01. vom Hauptbahnhof Sondershausen über den Petersen-Schacht, zu dem Bebraer Teich mit Teichmühle und Nachbau einer Thüringer Waidmühle. Der Nachbau der Waidmühle wurde anfangs der 90-er Jahre vom damaligen Kulturamtsleiter der Stadt und Ehrenmitglied unseres Wandervereins, Herrn Helmut Köhler, initiiert. Weiter ging es über den Schanzenweg mit Steinbruch bis zur Margaretenquelle. Am Margaretenblick (Steinbruch) gewannen wir Einblick in geologische Prozesse, die sich vor 240 Millionen Jahren in Mitteleuropa abspielten. Durch Verdunstung und Einfluss von Mikroorganismen trocknet das Meer aus. An den Rändern des Thüringer Beckens bilden sich große Muschelkalkfelder aus.
An der Margaretenquelle informierten wir uns über die Entwicklung der Wasserversorgung der Stadt Sondershausen. Interesse weckte der Spruch, dass diese Quelle einst 13 Mühlen trieb. Diesem Fakt werden wir uns in einer späteren Wanderung widmen.
Im Wald haben wir festgestellt, dass die Wege witterungsbedingt doch ganz schön glatt waren. Anders als im Stadtgebiet. Deshalb änderten wir für den Rückweg zum Hauptbahnhof kurzentschlossen die Route und liefen durch Bebra zum Franzberg. Alle Wanderinnen und Wanderer kamen unversehrt wieder zu Hause an.
Am 29.01. trafen wir uns am Forstamt Sondershausen und wanderten vorbei am jüdischen Friedhof, dem Spatenbergturm zum Rondell. Hier gab es eine erste kurze Rast mit Blick über Sondershausen. Danach ging es weiter über die Possenallee bis hoch zum Erholungszentrum.
Nach einer längeren Rast begaben wir uns auf einen Rundgang zu den Tiergehegen. Die Emus schienen an diesem Tag gut drauf gewesen. In ihrem Gehege spielten Sie Tappen und erreichten beachtliche Geschwindigkeiten. Manch einer legte dabei einen ordentlichen Bauchklatscher hin. Die Erdmännchen erregten ebenfalls große Aufmerksamkeit. Die Bären ließen sich nicht blicken und lagen scheinbar im tiefen Winterschlaf. Die heimischen Wildtiere, wie Rehe, Hirsche oder Wildschweine waren erstaunt über so viel Besuch und präsentierten sich bei bester Laune. Ebenso die Ziegen, Schafe und Pferde. Auch der Gepard ließ sich kurz vor seiner Hütte blicken. Nun ging es wieder hinab zum Rondell und zum Forstamt. Wir liefen noch entlang der Possenallee, als wir ein Geräusch hörten. Es klang wie splitterndes Holz und abbrechende Zweige und dann sahen wir es. Keine 50 Meter vor uns stürzte ein Baum zu Boden. Da hatten wir Glück gehabt. So etwas will man nicht erleben, wenn man im Wald wandert. Es zeigt, dass man gerade bei dieser Witterung sehr aufmerksam sein muss. Aber auch heute sind alle Wanderinnen und Wanderer gesund wieder zu Hause angekommen.
Nun noch etwas Statistik. An diesen vier Wanderungen haben insgesamt 141 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde teilgenommen. Dabei wurden in Summe 43 Kilometer zurückgelegt. Das heißt, an jeder Wanderung haben ca. 35 Wanderfreunde und Wanderfreundinnen teilgenommen und sind eine Strecke von beinahe 11 Kilometer gewandert.
Wolfgang Lehmann







