Jahrestagung der Schlösserverwaltung
Arbeitsgemeinschaft traf sich in Sondershausen
Montag, 22. September 2025, 09:06 Uhr
Zu ihrer Jahrestagung ist die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlösserverwaltungen (AGDS) in den vergangenen Tagen in Schloss Sondershausen zusammengekommen...
(v.l.n.r.): Patricia Alberth (Staatliche Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg), Cord Panning (Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau), Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg), Kirsten Worms (Staatliche Schlösser und Gärten Hessen), (Foto: STSG, Franz Nagel)
Gastgeberin war die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG), eine der bundesweit 15 staatlichen Denkmalinstitutionen, die in der AGDS organisiert sind. Thematisch stand die Digitalisierung bei der Erforschung, Erhaltung und Vermittlung von Bau- und Gartendenkmalen im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs.
Impulsreferate mit Best-Practice-Beispielen aus den deutschen Schlösserverwaltungen, interdisziplinäre Workshops und Diskussionen beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Digitalisierung. Die Bedeutung von Digitalität etwa im Bereich der Vermittlung und der Wissensproduktion für die Schlösser und Gärten ist enorm, so der AGDS-Vorsitzende Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Hier haben sich in den letzten Jahren viele Schlösserverwaltungen mit innovativen Angeboten aufgestellt. Auch in den Arbeitsbereichen, von denen Besucherinnen und Besucher wenig mitbekommen, haben digitale Instrumente Einzug gehalten – oft maßgeschneidert für die besonderen Aufgaben, die wir für die Gesellschaft erfüllen. Die Bandbreite reicht da von der Untersuchung historischer Bauten über Datenbanken und Bezahlsysteme bis hin zu effizienten Projektplattformen.
So auch in Thüringen. Wir haben in den letzten Jahren dank Förderung durch Bund und Land große Schritte in Richtung Digitalität machen können, erläutert STSG-Direktorin Dr. Doris Fischer. Wir haben eine Digitalstrategie erstellt, die alle Arbeitsbereiche erfasst und neue und bewährte Arbeitsmittel zusammenführt. Unser schon länger etabliertes Raumbuch ist als denkmalpflegerische Datenbank für Forschung und Praxis unverzichtbar, dazu tritt nun das digitale Baumkataster, dessen Nutzen gerade in Zeiten des Klimawandels kaum zu überschätzen ist.
Ganz neu sind digitale Vermittlungsangebote wie unser Mediaguide oder emotional ansprechende Filme für das Online-Marketing. Und im Verwaltungsbereich werden aufwendige Abläufe mit gezielt eingesetzten digitalen Mitteln deutlich verschlankt.
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlösserverwaltungen
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlösserverwaltungen (AGDS), unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung gegründet, ist eine Vereinigung der in öffentlicher Trägerschaft organisierten Schlösser und Gärten von bundesweiter Bedeutung. Sie versteht sich als gemeinsame Interessensvertretung ihrer Mitglieder und als Forum zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch in Fachgruppen und im Plenum. Die Verwaltungen der ehemals fürstlichen Schlösser und Gärten in Deutschland nehmen die Aufgaben der Erhaltung, Pflege, Erforschung und Vermittlung einzigartiger Bau- und Gartenkunstwerke von hoher kunsthistorischer und geschichtlicher Bedeutung wahrnehmen.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen; Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg; Staatliche Schlösser und Gärten Hessen; Hessen Kassel Heritage – Museen, Schlösser, Parks; Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern; UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz; Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH; Kulturstiftung Dessau Wörlitz; Kulturstiftung Sachsen-Anhalt; Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten; Klassik Stiftung Weimar; Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau; Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.
Autor: emw
(v.l.n.r.): Patricia Alberth (Staatliche Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg), Cord Panning (Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau), Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg), Kirsten Worms (Staatliche Schlösser und Gärten Hessen), (Foto: STSG, Franz Nagel)
Gastgeberin war die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (STSG), eine der bundesweit 15 staatlichen Denkmalinstitutionen, die in der AGDS organisiert sind. Thematisch stand die Digitalisierung bei der Erforschung, Erhaltung und Vermittlung von Bau- und Gartendenkmalen im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs.
Impulsreferate mit Best-Practice-Beispielen aus den deutschen Schlösserverwaltungen, interdisziplinäre Workshops und Diskussionen beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Digitalisierung. Die Bedeutung von Digitalität etwa im Bereich der Vermittlung und der Wissensproduktion für die Schlösser und Gärten ist enorm, so der AGDS-Vorsitzende Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Hier haben sich in den letzten Jahren viele Schlösserverwaltungen mit innovativen Angeboten aufgestellt. Auch in den Arbeitsbereichen, von denen Besucherinnen und Besucher wenig mitbekommen, haben digitale Instrumente Einzug gehalten – oft maßgeschneidert für die besonderen Aufgaben, die wir für die Gesellschaft erfüllen. Die Bandbreite reicht da von der Untersuchung historischer Bauten über Datenbanken und Bezahlsysteme bis hin zu effizienten Projektplattformen.
So auch in Thüringen. Wir haben in den letzten Jahren dank Förderung durch Bund und Land große Schritte in Richtung Digitalität machen können, erläutert STSG-Direktorin Dr. Doris Fischer. Wir haben eine Digitalstrategie erstellt, die alle Arbeitsbereiche erfasst und neue und bewährte Arbeitsmittel zusammenführt. Unser schon länger etabliertes Raumbuch ist als denkmalpflegerische Datenbank für Forschung und Praxis unverzichtbar, dazu tritt nun das digitale Baumkataster, dessen Nutzen gerade in Zeiten des Klimawandels kaum zu überschätzen ist.
Ganz neu sind digitale Vermittlungsangebote wie unser Mediaguide oder emotional ansprechende Filme für das Online-Marketing. Und im Verwaltungsbereich werden aufwendige Abläufe mit gezielt eingesetzten digitalen Mitteln deutlich verschlankt.
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlösserverwaltungen
Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Schlösserverwaltungen (AGDS), unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung gegründet, ist eine Vereinigung der in öffentlicher Trägerschaft organisierten Schlösser und Gärten von bundesweiter Bedeutung. Sie versteht sich als gemeinsame Interessensvertretung ihrer Mitglieder und als Forum zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch in Fachgruppen und im Plenum. Die Verwaltungen der ehemals fürstlichen Schlösser und Gärten in Deutschland nehmen die Aufgaben der Erhaltung, Pflege, Erforschung und Vermittlung einzigartiger Bau- und Gartenkunstwerke von hoher kunsthistorischer und geschichtlicher Bedeutung wahrnehmen.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg; Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen; Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg; Staatliche Schlösser und Gärten Hessen; Hessen Kassel Heritage – Museen, Schlösser, Parks; Staatliche Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern; UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz; Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH; Kulturstiftung Dessau Wörlitz; Kulturstiftung Sachsen-Anhalt; Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten; Klassik Stiftung Weimar; Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau; Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz.
