Landratsamt Kyffhäuser informiert:
Fünfzig verendete Kraniche am Stausee Kelbra
Montag, 20. Oktober 2025, 08:50 Uhr
Am Samstag waren ca. 20 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus der Gemeinde Kyffhäuserland und der Stadt Sondershausen auf der Thüringer Seite des Stausees Kelbra...
Der Einsatz dauerte von 07.30 bis 16 Uhr, um tote Kraniche aus dem Stausee und dem Ufergebiet zu bergen. Am Ende wurden ca. 50 verendete Tier geborgen. Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind-Schneider, dankte den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für ihren nicht ganz einfachen Einsatz, ob des schwierig zugängigen Bergungsgelände. Der Einsatz wurde am Sonntag fortgesetzt.
Am Samstagvormittag wurden insgesamt sechs verendete Kraniche - fünf vom Stausee Kelbra und ein weitere Kadaver, der in 15 Kilometer Entfernung vom Stausee gefunden wurde - zur ersten Untersuchung an das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz (TLV) nach Bad Langensalza verbracht.
In allen sechs Tieren wurde inzwischen das Geflügelpestvirus nachgewiesen. Es wurden Proben von allen sechs Tieren für die zweite Untersuchung an das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf die Ostseeinsel Riems gesandt. Das Ergebnis des am Freitag vom TLV bereits positiv getesteten Totfundes steht noch aus. Sollte dieses ebenfalls positiv ausfallen, wird aus dem aktuell amtlichen Verdachtsfall, ein amtlich bestätigter Verdachtsfall.
Sollte der amtliche Verdachtsfall bestätigt werden, wird der Kyffhäuserkreis eine Allgemeinverfügung zur Aufstallung (Stallpflicht) verhängen. Diese wird aktuell vom Veterinäramt vorbereitet. Solange erneuert die Kreisverwaltung die dringend Empfehlung an alle Geflügelhalter und Züchter, aus Eigenschutz ihre Tiere vorerst in ihren Ställen zu belassen und die Biosicherheitsmaßnahmen - wie Futter und Wasser vor Wildvögeln schützen, Zugänge zu Ställen immer verschlossen halten und Schuhe und Arbeitsgeräte vor dem Eintritt in den Stall gründlich zu säubern - weiter einzuhalten.
Das Landratsamt bittet alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kyffhäuserkreises, dass Funde von kranken, auffälligen oder toten Tieren an die Rettungsleitstelle Nordhausen gemeldet werden. Vom Berühren der Tiere ist dringend abzuraten
Autor: emwDer Einsatz dauerte von 07.30 bis 16 Uhr, um tote Kraniche aus dem Stausee und dem Ufergebiet zu bergen. Am Ende wurden ca. 50 verendete Tier geborgen. Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind-Schneider, dankte den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren für ihren nicht ganz einfachen Einsatz, ob des schwierig zugängigen Bergungsgelände. Der Einsatz wurde am Sonntag fortgesetzt.
Am Samstagvormittag wurden insgesamt sechs verendete Kraniche - fünf vom Stausee Kelbra und ein weitere Kadaver, der in 15 Kilometer Entfernung vom Stausee gefunden wurde - zur ersten Untersuchung an das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz (TLV) nach Bad Langensalza verbracht.
In allen sechs Tieren wurde inzwischen das Geflügelpestvirus nachgewiesen. Es wurden Proben von allen sechs Tieren für die zweite Untersuchung an das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf die Ostseeinsel Riems gesandt. Das Ergebnis des am Freitag vom TLV bereits positiv getesteten Totfundes steht noch aus. Sollte dieses ebenfalls positiv ausfallen, wird aus dem aktuell amtlichen Verdachtsfall, ein amtlich bestätigter Verdachtsfall.
Sollte der amtliche Verdachtsfall bestätigt werden, wird der Kyffhäuserkreis eine Allgemeinverfügung zur Aufstallung (Stallpflicht) verhängen. Diese wird aktuell vom Veterinäramt vorbereitet. Solange erneuert die Kreisverwaltung die dringend Empfehlung an alle Geflügelhalter und Züchter, aus Eigenschutz ihre Tiere vorerst in ihren Ställen zu belassen und die Biosicherheitsmaßnahmen - wie Futter und Wasser vor Wildvögeln schützen, Zugänge zu Ställen immer verschlossen halten und Schuhe und Arbeitsgeräte vor dem Eintritt in den Stall gründlich zu säubern - weiter einzuhalten.
Das Landratsamt bittet alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kyffhäuserkreises, dass Funde von kranken, auffälligen oder toten Tieren an die Rettungsleitstelle Nordhausen gemeldet werden. Vom Berühren der Tiere ist dringend abzuraten

