Sondershausen stellt Haushalt auf
Beschlossene Sache
Freitag, 23. Januar 2026, 13:59 Uhr
Sondershausen kann das Jahr 2026 mit einem beschlossenen Haushalt beginnen. In seiner Sitzung am am gestrigen Donnerstag hat der Stadtrat der Stadt Sondershausen dem Haushaltsplan für das kommende Jahr zugestimmt...
Das Gesamtvolumen des Haushalts liegt bei 58.620.241 Euro. Der Verwaltungshaushalt erreicht mit einem Volumen von 47.303.764 Euro einen neuen Höchststand. Ursächlich hierfür sind unter anderem gestiegene Pflichtaufgaben, höhere Personal- und Sachkosten sowie allgemeine Kostensteigerungen. So schwierig wie im vergangenen Jahr war die Aufstellung des Haushalts noch nie, wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen deutlich.
Der Vermögenshaushalt beläuft sich im Jahr 2026 auf 11.316.477 Euro. Nach dem Abschluss mehrerer größerer Baumaßnahmen – darunter der Ausbau im Ziegelhüttenweg, am Steingraben, am Kreisverkehr an der Alexander-Puschkin-Promenade sowie die Sanierung der Kindertagesstätte Käthe Kollwitz – liegt der Schwerpunkt der laufenden Investitionen aktuell auf dem Neubau der Kita Anne Frank und der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne Technik. Darüber hinaus sind Mittel für die Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr, für die Errichtung des Bürgerparks im Borntal mit neuem Abenteuerspielplatz sowie weitere umfangreiche Straßenbaumaßnahmen geplant.
Eine besondere Herausforderung bei der Haushaltsaufstellung stellte die Kreisumlage dar. Für diese ist im Haushaltsplan ein Betrag in Höhe von 14,18 Mio. Euro eingeplant.
Zu den größten Einnahmequellen zählen Schlüsselzuweisungen, Grund- und Gewerbesteuern, Zuweisungen sowie Anteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer. Auf der Ausgabenseite schlagen Personalkosten, Aufwendungen für Kindertagesstätten sowie die Gewerbesteuerumlage zu Buche.
Positiv wirkt sich aus, dass die Stadt Sondershausen seit dem vergangenen Jahr schuldenfrei ist und keine Kredite mehr tilgen muss. Dank der konsequenten Einhaltung interner Fristen und guter Absprachen ist es uns gelungen, einen beschlossenen Haushalt zu Jahresbeginn vorzulegen. Dies ist der Arbeit unserer Kämmerin, der guten Fraktionsarbeit sowie der sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Stadtverwaltung zu verdanken. Das ist nicht selbstverständlich, und dafür danke ich allen Beteiligten.
In der Stadtratssitzung machten Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen unterschiedliche Akzente deutlich. Während die Stabilität des Haushalts und klare Zielsetzungen hervorgehoben wurden, gab es auch Stimmen, die für mutigere Investitionen, insbesondere im Kulturbereich, plädierten. Einigkeit bestand jedoch darin, dass der Haushalt 2026 eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt bildet.
Entgegen der ursprünglichen Planung wird zudem das Kinder- und Jugendfest auch im Jahr 2026 stattfinden. Am Ende der Beratungen stimmte der Stadtrat dem Haushaltsplan 2026 zu.
Autor: redDas Gesamtvolumen des Haushalts liegt bei 58.620.241 Euro. Der Verwaltungshaushalt erreicht mit einem Volumen von 47.303.764 Euro einen neuen Höchststand. Ursächlich hierfür sind unter anderem gestiegene Pflichtaufgaben, höhere Personal- und Sachkosten sowie allgemeine Kostensteigerungen. So schwierig wie im vergangenen Jahr war die Aufstellung des Haushalts noch nie, wurde im Rahmen der Haushaltsberatungen deutlich.
Der Vermögenshaushalt beläuft sich im Jahr 2026 auf 11.316.477 Euro. Nach dem Abschluss mehrerer größerer Baumaßnahmen – darunter der Ausbau im Ziegelhüttenweg, am Steingraben, am Kreisverkehr an der Alexander-Puschkin-Promenade sowie die Sanierung der Kindertagesstätte Käthe Kollwitz – liegt der Schwerpunkt der laufenden Investitionen aktuell auf dem Neubau der Kita Anne Frank und der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf moderne Technik. Darüber hinaus sind Mittel für die Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr, für die Errichtung des Bürgerparks im Borntal mit neuem Abenteuerspielplatz sowie weitere umfangreiche Straßenbaumaßnahmen geplant.
Eine besondere Herausforderung bei der Haushaltsaufstellung stellte die Kreisumlage dar. Für diese ist im Haushaltsplan ein Betrag in Höhe von 14,18 Mio. Euro eingeplant.
Zu den größten Einnahmequellen zählen Schlüsselzuweisungen, Grund- und Gewerbesteuern, Zuweisungen sowie Anteile an der Einkommen- und Umsatzsteuer. Auf der Ausgabenseite schlagen Personalkosten, Aufwendungen für Kindertagesstätten sowie die Gewerbesteuerumlage zu Buche.
Positiv wirkt sich aus, dass die Stadt Sondershausen seit dem vergangenen Jahr schuldenfrei ist und keine Kredite mehr tilgen muss. Dank der konsequenten Einhaltung interner Fristen und guter Absprachen ist es uns gelungen, einen beschlossenen Haushalt zu Jahresbeginn vorzulegen. Dies ist der Arbeit unserer Kämmerin, der guten Fraktionsarbeit sowie der sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Stadtverwaltung zu verdanken. Das ist nicht selbstverständlich, und dafür danke ich allen Beteiligten.
In der Stadtratssitzung machten Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen unterschiedliche Akzente deutlich. Während die Stabilität des Haushalts und klare Zielsetzungen hervorgehoben wurden, gab es auch Stimmen, die für mutigere Investitionen, insbesondere im Kulturbereich, plädierten. Einigkeit bestand jedoch darin, dass der Haushalt 2026 eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung der Stadt bildet.
Entgegen der ursprünglichen Planung wird zudem das Kinder- und Jugendfest auch im Jahr 2026 stattfinden. Am Ende der Beratungen stimmte der Stadtrat dem Haushaltsplan 2026 zu.

