Einblicke in die tägliche Arbeit
Kläranlage öffnet zum Weltwassertag
Freitag, 13. März 2026, 11:58 Uhr
Zum Weltwassertag am 22. März öffnet die Kläranlage Sondershausen ihre Türen. Besucher können sich über moderne Abwasserbehandlung, Energiegewinnung aus Biogas und den Schutz unserer Wasserressourcen informieren...
Anlässlich des Weltwassertages lädt der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper (TAZ) interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Besichtigung der Kläranlage Sondershausen ein. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Kläranlage in der Waldstraße, Am Klärwerk 1 statt.
Die Mitarbeiter geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigen, wie moderne Abwasserentsorgung funktioniert. Vorgestellt wird unter anderem die Kläranlage mit Eigenenergieerzeugung aus Biogas, die einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und effizienten Abwasserbehandlung leistet.
Der Weltwassertag wird jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen, um auf die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige Ressource aufmerksam zu machen. 2026 steht er unter dem Motto Water and Gender (Wasser und Geschlecht) und stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie ein gerechter Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen sichergestellt werden kann.
Der Zugang zu sicherem Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität gilt als Grundrecht und ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe. In Deutschland sorgt die öffentliche Wasserwirtschaft für ein hohes Versorgungsniveau, auf das sich alle Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation verlassen können.
Um die Qualität der Wasserressourcen dauerhaft zu sichern, spielt der Schutz von Grund- und Oberflächengewässern eine entscheidende Rolle. Eine Herausforderung bleibt dabei insbesondere die Belastung durch Nitrat aus der Landwirtschaft, das in Grund- und Oberflächengewässer gelangen kann. Der nachhaltige und ressourcenschonende Umgang mit Nährstoffen ist deshalb im Düngegesetz verankert und ein wichtiger Baustein für den Gewässerschutz.
Auch aktuelle Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts unterstreichen den hohen Stellenwert des Schutzes der Wasserressourcen als Aufgabe des Gemeinwohls. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Klimawandel und zunehmende Nutzungskonflikte um Wasser immer stärker an Bedeutung.
Hans-Peter Schwarzbach, Werkleiter des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper, erklärt dazu:
Der Weltwassertag erinnert uns daran, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein Grundrecht ist und die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe bildet. Damit wir dieses hohe Versorgungsniveau auch künftig sichern können, müssen wir unsere Wasserressourcen konsequent schützen. Dazu gehört insbesondere, Nährstoffeinträge zu reduzieren und bewährte europäische Schutzstandards wie die Nitratrichtlinie zu erhalten. Die konsequente Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie und der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung sind wichtige Schritte, um auch künftig eine sichere Versorgung für alle zu gewährleisten.
Autor: redAnlässlich des Weltwassertages lädt der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Helbe-Wipper (TAZ) interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Besichtigung der Kläranlage Sondershausen ein. Die Veranstaltung findet von 14 bis 17 Uhr auf dem Gelände der Kläranlage in der Waldstraße, Am Klärwerk 1 statt.
Die Mitarbeiter geben Einblicke in ihre tägliche Arbeit und zeigen, wie moderne Abwasserentsorgung funktioniert. Vorgestellt wird unter anderem die Kläranlage mit Eigenenergieerzeugung aus Biogas, die einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen und effizienten Abwasserbehandlung leistet.
Der Weltwassertag wird jedes Jahr am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufen, um auf die Bedeutung von Wasser als lebenswichtige Ressource aufmerksam zu machen. 2026 steht er unter dem Motto Water and Gender (Wasser und Geschlecht) und stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie ein gerechter Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung für alle Menschen sichergestellt werden kann.
Der Zugang zu sicherem Trinkwasser in ausreichender Menge und Qualität gilt als Grundrecht und ist eine zentrale Voraussetzung für Gesundheit und gesellschaftliche Teilhabe. In Deutschland sorgt die öffentliche Wasserwirtschaft für ein hohes Versorgungsniveau, auf das sich alle Menschen unabhängig von ihrer Lebenssituation verlassen können.
Um die Qualität der Wasserressourcen dauerhaft zu sichern, spielt der Schutz von Grund- und Oberflächengewässern eine entscheidende Rolle. Eine Herausforderung bleibt dabei insbesondere die Belastung durch Nitrat aus der Landwirtschaft, das in Grund- und Oberflächengewässer gelangen kann. Der nachhaltige und ressourcenschonende Umgang mit Nährstoffen ist deshalb im Düngegesetz verankert und ein wichtiger Baustein für den Gewässerschutz.
Auch aktuelle Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts unterstreichen den hohen Stellenwert des Schutzes der Wasserressourcen als Aufgabe des Gemeinwohls. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Klimawandel und zunehmende Nutzungskonflikte um Wasser immer stärker an Bedeutung.
Hans-Peter Schwarzbach, Werkleiter des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes Helbe-Wipper, erklärt dazu:
Der Weltwassertag erinnert uns daran, dass der Zugang zu sauberem Wasser ein Grundrecht ist und die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe bildet. Damit wir dieses hohe Versorgungsniveau auch künftig sichern können, müssen wir unsere Wasserressourcen konsequent schützen. Dazu gehört insbesondere, Nährstoffeinträge zu reduzieren und bewährte europäische Schutzstandards wie die Nitratrichtlinie zu erhalten. Die konsequente Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie und der Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung sind wichtige Schritte, um auch künftig eine sichere Versorgung für alle zu gewährleisten.

