Nachwuchs im Erlebnispark
Babyalarm im Affenwald Straußberg
Freitag, 20. März 2026, 10:38 Uhr
Achtung, jetzt wird es süß: Im Affenwald Straußberg gibt es ersten Nachwuchs zu entdecken. Sowohl bei den Bennett-Kängurus als auch bei den Kattas herrscht Babyalarm...
Affenparkleiter Silvio Dietzel freut sich: Bereits zum zweiten Mal in Folge gibt es bei den Bennettkängurus Nachwuchs. Im vergangenen Jahr kam dieser noch unerwartet. Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass wir nur Männchen haben, sagt Dietzel im Gespräch mit nnz-online. In diesem Jahr war die Überraschung entsprechend geringer, als sich im Februar erneut ein Jungtier im Beutel zeigte.
Wie alt das Jungtier genau ist, lässt sich nicht sicher bestimmen. Vermutlich wurde es bereits Ende vergangenen Jahres geboren. Die sind ja nur so groß wie ein Gummibärchen und klettern dann in den Beutel. Ehe es sich zeigt, das dauert, erklärt Dietzel. Insgesamt leben derzeit neun der kleinen Kängurus im Park.
Auch bei den Kattas gibt es Zuwachs. Vier Weibchen haben Jungtiere bekommen, darunter einmal Zwillinge. Weitere Geburten erwarten wir in den kommenden Tagen und Wochen, so Dietzel. Noch klammern sich die winzigen Äffchen an Bauch oder Rücken ihrer Mütter. In guten Jahren kommen im Affenwald zwischen zwölf und 15 Katta-Jungtiere zur Welt. Die Gruppe umfasst derzeit rund 60 Tiere. Ein Teil wurde kürzlich an Einrichtungen in Tschechien abgegeben, zudem sollen zwei neue Männchen hinzukommen, um die Gruppe zu stärken.
Weniger erfolgreich verlief bislang die Zucht bei den Varis, einer etwas größeren Lemurenart aus Madagaskar. Im vergangenen Jahr mussten zwei Jungtiere per Hand aufgezogen werden, sie sind jedoch nach einigen Monaten verstorben. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr mehr Glück haben, sagt Dietzel.
Bei den Berberaffen wird Nachwuchs erst im weiteren Verlauf des Frühjahrs erwartet. Die Gruppe umfasst derzeit etwa 15 Tiere. Da viele Zoos aktuell keine Tiere aufnehmen, gestaltet sich die Weitergabe schwierig. Dietzel hofft daher, dass sich der Nachwuchs bei den als etwas anstrengend geltenden Affen in Grenzen hält.
Der Affenwald öffnet nach seiner Winterpause am Samstag, 28. März, ab 10 Uhr wieder für Besucher. Dann kann auch der Nachwuchs beobachtet werden.
Susanne Schedwill
Autor: sscAffenparkleiter Silvio Dietzel freut sich: Bereits zum zweiten Mal in Folge gibt es bei den Bennettkängurus Nachwuchs. Im vergangenen Jahr kam dieser noch unerwartet. Wir sind eigentlich davon ausgegangen, dass wir nur Männchen haben, sagt Dietzel im Gespräch mit nnz-online. In diesem Jahr war die Überraschung entsprechend geringer, als sich im Februar erneut ein Jungtier im Beutel zeigte.
Wie alt das Jungtier genau ist, lässt sich nicht sicher bestimmen. Vermutlich wurde es bereits Ende vergangenen Jahres geboren. Die sind ja nur so groß wie ein Gummibärchen und klettern dann in den Beutel. Ehe es sich zeigt, das dauert, erklärt Dietzel. Insgesamt leben derzeit neun der kleinen Kängurus im Park.
Auch bei den Kattas gibt es Zuwachs. Vier Weibchen haben Jungtiere bekommen, darunter einmal Zwillinge. Weitere Geburten erwarten wir in den kommenden Tagen und Wochen, so Dietzel. Noch klammern sich die winzigen Äffchen an Bauch oder Rücken ihrer Mütter. In guten Jahren kommen im Affenwald zwischen zwölf und 15 Katta-Jungtiere zur Welt. Die Gruppe umfasst derzeit rund 60 Tiere. Ein Teil wurde kürzlich an Einrichtungen in Tschechien abgegeben, zudem sollen zwei neue Männchen hinzukommen, um die Gruppe zu stärken.
Weniger erfolgreich verlief bislang die Zucht bei den Varis, einer etwas größeren Lemurenart aus Madagaskar. Im vergangenen Jahr mussten zwei Jungtiere per Hand aufgezogen werden, sie sind jedoch nach einigen Monaten verstorben. Wir hoffen, dass wir in diesem Jahr mehr Glück haben, sagt Dietzel.
Bei den Berberaffen wird Nachwuchs erst im weiteren Verlauf des Frühjahrs erwartet. Die Gruppe umfasst derzeit etwa 15 Tiere. Da viele Zoos aktuell keine Tiere aufnehmen, gestaltet sich die Weitergabe schwierig. Dietzel hofft daher, dass sich der Nachwuchs bei den als etwas anstrengend geltenden Affen in Grenzen hält.
Der Affenwald öffnet nach seiner Winterpause am Samstag, 28. März, ab 10 Uhr wieder für Besucher. Dann kann auch der Nachwuchs beobachtet werden.
Susanne Schedwill




