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Campus feierte Geburtstag

Dienstag, 02. Oktober 2007, 17:09 Uhr
Nordhausen Mit einem Festakt feierte heute Nachmittag die Fachhochschule Nordhausen ihren 10. Geburtstag. Die Rednerliste war fast genauso lang, wie die der Gratulanten. Die nnz war mit im Auditorium Maximum.

Festakt (Foto: nnz) Festakt (Foto: nnz)

Mit einem Videoclip wurden die rund 200 Gäste des Festaktes begrüßt. Eine Spionin erkundete für das Publikum stellvertretend den jüngsten Campus in Thüringen. FHN-Rektor Prof. Jörg Wagner begrüßte anschließend die zahlreichen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Bildung und Kultur, darunter Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) sowie die Gründungsrektorin Prof. Gisela Rauschhofer und den ersten Rektor und jetzigen Wirtschaftsstaatssekretär, Prof. Christian Juckenack.

In seinem Statement ging Dieter Althaus noch einmal auf die Geschichte der jüngsten Thüringer Fachhochschule ein und erinnerte an die Einmütigkeit der Entscheidung im damaligen Kabinett, in dem Althaus Kultusminister war.

Die Etablierung der Fachhochschule in Nordhausen sei für die gesamte Nordthüringer Region eine Initialzündung gewesen, weil sie die Region strukturpolitisch vorangebracht habe. Großen Wert habe man in Nordhausen auf die Forschung gelegt, gemeint war damit die Gründung und den mittlerweile voran geschrittenen Ausbau des August-Kramer-Institutes. Jetzt komme es darauf an, die Forschungsergebnisse gezielt in Produkte, Verfahren und Innovationen umzuwandeln.

Der Ministerpräsident freute sich, dass in Zeiten zurückgehender Bewerberzahlen an deutschen Hochschulen die Attraktivität der Nordhäuser Hochschule weiter gesteigert werden konnte. Der Nordhäuser Fachhochschule wünschte Althaus eine weitere gute Entwicklung - im Sinne der nordthüringer Region, der Attraktivität der Stadt Nordhausen und im Sinne des Standortes Thüringen.

Während der Reden und Grußworte von Wagner, Juckenack und Rauschofer gab es für das Publikum Foto-Impressionen, die die Geschichte der Fachhochschule Nordhausen widerspiegelten. Grußworte gab es weiterhin von Lukas Schink, dem Vorsitzenden des Studentenrates, von Sozialminister Dr. Klaus Zeh (CDU) sowie von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).

Prof. Jörg Wagner: 564 Erstsemstler, insgesamt aktuell 2.000 Studierende derzeit am Nordhäuser Weinberg, damit Ziel erreicht. Überreicht Forschungsprämie an Prof. Genske in Höhe von 5.000 Euro. Kooperation mit Unternehmen der Region. In der Bibliothek biegen sich die Decken auf Grund der Last der Bücher durch. Lesen schafft statische Probleme.

Rauschhofer, Juckenack (Foto: nnz) Rauschhofer, Juckenack (Foto: nnz) Prof. Gisela Rauschhofer: Als ich im Herbst 1996 hier her kam, da gab es weder einen Schreibtsich, ein Telefon noch einen Stuhl. Wie soll ich hier in zehn Monaten eine Fachhochschule mit drei Studienrichtungen aufbauen"? Dann hatten wir endlich eine "Mindestmensa" und eine "Mindestbibliothek".

Prof. Christian Juckenack: Ich habe sie immer Fachhochschlule Nordthüringen genannt. Sie ist ein gelungenes Stück Aufbau Ost.

Lukas Schink, Studentenrat: In dieser ruhigen Stadt läßt es sich gut lernen und studieren.
Autor: nnz

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