Wir laden herzlich ein
Dienstag, 06. November 2007, 13:19 Uhr
Bad Frankenhausen (kn). Unter dem Thema - Ihr solltet genießen Anna Amalia, Goethe und der Weimarer Musenhof – laden die Gleichstellungsbeauftragte des Kyffhäuserkreises, der Heimat- und Museumsvereines Bad Frankenhausen e.V. und das Regionalmuseums im Schloss Bad Frankenhausen zu einer Veranstaltung am...
Dienstag, dem 13. November 2007, um 19.30 Uhr zum literarisch-musikalischen Programm in das Regionalmuseum in Bad Frankenhausen, Schlossplatz ein.
In dem Programm rund um Herzogin Anna Amalia ( 1739-1807 ) geht es um Orte und Persönlichkeiten der Geselligkeitskultur der Weimarer Klassik.
Mit Dr. Ulrike Müller (Weimar), verantwortlich für Texte und Moderation, sowie der musikalischen Begleitung durch Christian Rosenau ( Weimar ), Gitarre, wartet ein interessanter und geselliger Abend auf Sie.
Zur Einstimmung auf den Abend informieren sich schon mal in dieser Programmvorschau:
Zum Hintergrund
Zum 200. Todestages der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739-1807) und zur Wiedereröffnung der im Jahr 2004 niedergebrannten berühmten Herzogin-Anna - Amalia-Bibliothek finden in diesem Jahr neben der großen Ausstellung Ereignis Weimar im Weimarer Stadtschloss vielfältige kulturelle Aktivitäten statt. Unter dem Titel Ihr solltet genießen Anna Amalia, Goethe und der Weimarer Musenhof präsentieren Ulrike Müller (Texte, Moderation) und Christian Rosenau (Gitarre) aus Weimar ein vielseitiges literarisch-musikalisches Salonprogramm rund um Herzogin Anna Amalia, Orte und Persönlichkeiten der Geselligkeitskultur der Weimarer Klassik.
Zur Geselligkeitskultur der Klassik gehörten neben Herzogin Anna Amalias Tafelrunde und anderen unterhaltsamen Zusammenkünften in ihrem Weimarer Musenwitwensitz auch Theateraufführungen, Konzerte, Tanzbälle, Redouten im Komödienhaus, theatralische Lustbarkeiten in Festräumen und Parkanlagen der Schlösser sowie Gesprächsrunden, Lesungen, Kammerkonzerte und sonstige Amüsements in den Weimarer Salons.
Dazu gehörten ebenso die Freundschaftstage bei Hofdame Luise von Göchhausen wie die Sonntagstreffen bei Caroline Herder oder Künstlertreffs bei der Sängerin Corona Schröter. Neben Christoph Martin Wieland ist vor allem Johann Wolfgang von Goethe in seinen ersten beiden Weimarer Jahrzehnten bei so gut wie allen geselligen Ereignissen des Musenhofes zu finden und tritt dort als ebenso origineller wie unentbehrlicher maitre de plaisir in Erscheinung.
Inspiriert von den klassischen Kulturheroen und auch jene inspirierend, führten die Damen, Musen und Künstlerinnen am und neben dem Hof von Sachsen-Weimar-Eisenach ein – häufig weniger bekanntes – Eigenleben, dessen Wiederentdeckung sich allemal lohnt. Von Herzogin Anna Amalia selbst, deren 200. Todestag im Jahr 2007 feierlich in Weimar begangen wird, über Charlotte von Stein und Corona Schröter bis hin zur bürgerlichen Schriftstellerin Johanna Schopenhauer finden wir hochinteressante Frauenpersönlichkeiten, die zum Ruf Weimars als kulturellem Mittelpunkt Deutschlands im letzten Drittel des 18. und im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts entscheidend beigetragen haben.
Die von der Literaturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller moderierte und amüsant präsentierte Zusammenstellung aus Originaltexten: Briefen, Gedichten und Anekdoten der Epoche wird bereichert und aufgelockert durch zeitnahe Gitarrenkompositionen von Renaissance bis Klassik, vorgetragen von dem jungen Weimarer Musiker Christian Rosenau.
In der Pause und im Anschluss an die Veranstaltung sind die Gäste herzlich dazu eingeladen, bei einem Glas Wein selbst noch ein wenig Salonkultur zu entfalten.
Autor: knDienstag, dem 13. November 2007, um 19.30 Uhr zum literarisch-musikalischen Programm in das Regionalmuseum in Bad Frankenhausen, Schlossplatz ein.
In dem Programm rund um Herzogin Anna Amalia ( 1739-1807 ) geht es um Orte und Persönlichkeiten der Geselligkeitskultur der Weimarer Klassik.
Mit Dr. Ulrike Müller (Weimar), verantwortlich für Texte und Moderation, sowie der musikalischen Begleitung durch Christian Rosenau ( Weimar ), Gitarre, wartet ein interessanter und geselliger Abend auf Sie.
Zur Einstimmung auf den Abend informieren sich schon mal in dieser Programmvorschau:
Zum Hintergrund
Zum 200. Todestages der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach (1739-1807) und zur Wiedereröffnung der im Jahr 2004 niedergebrannten berühmten Herzogin-Anna - Amalia-Bibliothek finden in diesem Jahr neben der großen Ausstellung Ereignis Weimar im Weimarer Stadtschloss vielfältige kulturelle Aktivitäten statt. Unter dem Titel Ihr solltet genießen Anna Amalia, Goethe und der Weimarer Musenhof präsentieren Ulrike Müller (Texte, Moderation) und Christian Rosenau (Gitarre) aus Weimar ein vielseitiges literarisch-musikalisches Salonprogramm rund um Herzogin Anna Amalia, Orte und Persönlichkeiten der Geselligkeitskultur der Weimarer Klassik.
Zur Geselligkeitskultur der Klassik gehörten neben Herzogin Anna Amalias Tafelrunde und anderen unterhaltsamen Zusammenkünften in ihrem Weimarer Musenwitwensitz auch Theateraufführungen, Konzerte, Tanzbälle, Redouten im Komödienhaus, theatralische Lustbarkeiten in Festräumen und Parkanlagen der Schlösser sowie Gesprächsrunden, Lesungen, Kammerkonzerte und sonstige Amüsements in den Weimarer Salons.
Dazu gehörten ebenso die Freundschaftstage bei Hofdame Luise von Göchhausen wie die Sonntagstreffen bei Caroline Herder oder Künstlertreffs bei der Sängerin Corona Schröter. Neben Christoph Martin Wieland ist vor allem Johann Wolfgang von Goethe in seinen ersten beiden Weimarer Jahrzehnten bei so gut wie allen geselligen Ereignissen des Musenhofes zu finden und tritt dort als ebenso origineller wie unentbehrlicher maitre de plaisir in Erscheinung.
Inspiriert von den klassischen Kulturheroen und auch jene inspirierend, führten die Damen, Musen und Künstlerinnen am und neben dem Hof von Sachsen-Weimar-Eisenach ein – häufig weniger bekanntes – Eigenleben, dessen Wiederentdeckung sich allemal lohnt. Von Herzogin Anna Amalia selbst, deren 200. Todestag im Jahr 2007 feierlich in Weimar begangen wird, über Charlotte von Stein und Corona Schröter bis hin zur bürgerlichen Schriftstellerin Johanna Schopenhauer finden wir hochinteressante Frauenpersönlichkeiten, die zum Ruf Weimars als kulturellem Mittelpunkt Deutschlands im letzten Drittel des 18. und im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts entscheidend beigetragen haben.
Die von der Literaturwissenschaftlerin Dr. Ulrike Müller moderierte und amüsant präsentierte Zusammenstellung aus Originaltexten: Briefen, Gedichten und Anekdoten der Epoche wird bereichert und aufgelockert durch zeitnahe Gitarrenkompositionen von Renaissance bis Klassik, vorgetragen von dem jungen Weimarer Musiker Christian Rosenau.
In der Pause und im Anschluss an die Veranstaltung sind die Gäste herzlich dazu eingeladen, bei einem Glas Wein selbst noch ein wenig Salonkultur zu entfalten.
