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Neues vom Kunsthof Friedrichsrode

Freitag, 23. November 2007, 14:48 Uhr
Sondershausen (khh). Beim Kulturland Hainleite e.V. Friedrichsrode gibt es einige Neuerungen, über die uns Reiner Ende vom Kunsthof Friedrichsrode informierte...


An erster Stelle wäre da zu nennen, das sich jetzt in Friedrichsrode ein Schullandheim etabliert hat, eines von nur 22 in ganz Thüringen. Als pädagogischen Angebote können Kunst, Medienkunde, Musik, Geschichte, Sozialkunde, sowie Natur- und Heimatkunde genannt werden. Spiel, Spaß und Erholung bei gleichzeitiger pädagogischer Einflussnahme zeichnet diese Schullandheime aus. Schulklassen aufgepasst! Ganz ideal sind solche Schullandheime für Klassenfahrten geeignet. Entsprechend einer Richtlinie des Thüringer Kultusministeriums können Projektwochen an Schullandheimen in Thüringen gefördert werden. Dazu kann über das Schulverwaltungsamt des jeweiligen Landkreises pro Schüler ein Reisekostenzuschuss beantragt werden. Mehr Informationen direkt in Friedrichsrode unter Te. 03 63 38/6 01 70, oder im Internet über Schullandheime Thüringens unter hier.

Das Projekt „Wildkräuterpfad Friedrichsrode“ ist ja noch nicht so alt, dass das touristische Angebot in Friedrichsrode seit 2005 bereichert. Trotzdem gibt es schon einige interessante Erweiterungen.

Den Wildkräuterpfad muss man jetzt auch Skulpturenpfad nennen. Finanziert mit privaten Spendenmitteln von Wolfgang Hohorst (Wirtschaftsfachleute kennen ihn als Gesellschafter der Wago-Gruppe) schufen 6 Künstler entlang des Kräuterpfades eine Reihe sehr interessanter Skulpturen. In der Reihefolge des Pfades sind es die Künstler Barbara Neuhäuser, Heiko Börner, Ralf Kleinert, Sabine und Friedrich Rittweg, sowie Jürgen Neumann. Ein Besuch des Wildkräuterpfades lohnt also auch im Winter.

Im Sinne von „Deutschland bewegt sich“ zeigen wir mit Absicht keine Bilder, sondern Sie sollen den ca. 1,5 km kurzen Pfad selbst erwandern. Zur Einstimmung gibt es aber eine ältere Skulptur, die an der Hauptstraße von Friedrichsrode steht.

Skulptur in Friedrichsrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Skulptur in Friedrichsrode (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Aber auch am Kräuterpfad selbst hat sich noch etwas getan. Im Jahre 2007 legen Schülerinnen und Schüler der Schule Schernberg der Östertalschule „Johann Karl Wezel“ einen Kräutergarten an. Nicht nur beim jährlichen Kräuterfest (1. Julisonntag im Jahr) sollte man vorbeischauen, sondern auch mal einen „Kräutertag“ (ca. 6 Stunden) einlegen, der besonders wieder für Schulklassen geeignet ist. Bei gleichzeitigem Spaziergang kann man viel über die Verwendung von Kräutern kennen lernen. Aber auch Erwachsene sollten sich nicht scheuen, einen Termin per Telefon (s.o.) zu vereinbaren.

Autor: khh

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