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Gegen Schweinemast

Dienstag, 04. Dezember 2007, 13:11 Uhr
Berlin ist weit. Die LINKE-Bundestagsabgeordnete Kersten Naumann sucht deshalb immer wieder die Nähe zum Wahlvolk. So auch gestern....


Vom Verein für Bürgerhilfe Sondershausen e.V. informierten Herr Weigl, Herr Dittrich und Herr Oswald die Politikerin über die Problematik der Änderungen bei den Straßenausbaubeiträgen, insbesondere die von der Thüringer Landesregierung geforderte nachträgliche Beitragserhebung. Dazu wurde vom Verein im Juni auch eine Petition an den Landtag eingereicht.

Kersten Naumann sprach sich gegen die nachträgliche Erhebung von Beiträgen aus und versprach Kontakte zu Frank Kuschel zu ebnen, der in der Landtagsfraktion der LINKEN der Experte für Kommunalabgaben ist.

Im Anschluss traf sich Kersten Naumann mit Frau Schlegel, Herrn Link und Herrn Schön aus Immenrode. In dem Gespräch ging es um die geplante Erweiterung einer Schweinemastanlage, die in unmittelbarer Nähe der Ferienanlage Feuerkuppe stehen soll. Die Immenröder befürchten durch die Geruchsbelästigung und das hohe Verkehrsaufkommen starke Nachteile für den Tourismus in der Region.

Immerhin ist der Ferienpark der größte Arbeitgeber in der Region. Derzeit sollen alle regionalen Politiker angesprochen werden, da die kommunalen Interessen in der Landesplanung scheinbar nicht beachtet werden. Zumindest haben die Beschlüsse des Gemeinderates gegen den Bau der Schweinemastanlage in Erfurt kein Gehör gefunden, was man in Immenrode als Missachtung kommunaler Selbstverwaltung empfindet. Frau Naumann versprach Unterstützung gegen den Bau der Schweinemastanlage.
Autor: nnz

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