Nordduell geht an NSV
Sonntag, 16. Dezember 2007, 15:44 Uhr
Mit einem Sieg im Nordduell, gegen den HV 90 Artern, beendeten die NSV Handballer die Hinrunde der Landesliga. Die Gäste forderten den NSV in einem hochklassigen Spiel voll, konnten aber die Niederlage nicht verhindern.
Es war ein Spiel nach dem Geschmack der Zuschauer, unter der Leitung zweier gut agierender Schiedsrichter. Die Ballspielhalle im Nordduell gegen den HV 90 wieder gut gefüllt und voller Erwartungen, sah mit Anpfiff der Begegnung eine stürmische NSV Mannschaft. Drei schnelle Tore in Folge (3:0) und die Gäste aus Artern standen schon unter Zugzwang. Bis zum 9:4 zogen die Hausherren einsam ihre Kreise und Artern fand kein Mittel.
Vor allem Torhüter Karsten Scholz stand immer wieder im Mittelpunkt. Dank seiner Leistung zwischen den Pfosten konnte der beste Angriff der Liga wieder voll aufdrehen. Doch so gut die Torhüterparaden auch waren wurden die Schwachstellen im NSV Spiel aufgedeckt, die Abwehrarbeit. Zu oft standen die Abwehrstrategen Michael Spieß, David Meitzner und Marco Holznagel im Brennpunkt des Geschehens, während sich die Lücken auf anderen Positionen auftaten. Da war besonders die linke Abwehrseite, die sich im weiteren Spielverlauf das Sorgenkind erweisen sollte. Doch Dank der phantastischen Torhüterleistung konnte sich der NSV diese Spielweise erlauben.
Nach dem 10:4, erzielt durch Steffan Fuhrmann, waren die Gäste am Boden und das Spiel eigentlich entschieden. Doch diese stemmten, sich nie aufgebend, gegen das drohende Debakel. In der Folgezeit legte der NSV eine Schaffenspause ein, kontrollierte das Spiel aber sicher. Nach 19. Spielminuten erzielte Michael Spieß das 15:8 und der NSV wollte die Schlussoffensive der ersten Halbzeit einläuten. Doch die Offensivbemühungen schwächten wieder die Abwehr, es wurde jetzt eine Gradwanderung.
Der HV 90 versuchte mit druckvollem Spiel diese Bemühungen frühzeitig zu stören. Sie verstärkten den Angriff und brachten die Südharzer aus dem Konzept. Diese nun völlig von der Rolle bauten den HV 90, mit Fehlwürfen und Abspielfehlern, förmlich wieder auf. Jetzt war die Abwehr, die im bisherigen Spielverlauf sündigte, gefragt. Doch sie vermöchte sich bis zum Kabinengang nicht zu steigern. Glanzvoller Höhepunkt ihrer Arbeit, ein direkt verwandelter Freiwurf nach Ablauf der ersten 30 Spielminuten.
Doch die kollektive Schlafpause sollte auch die Halbzeitpause überstehen. Der HV 90 Artern hingegen, zurück im Spiel, hatte nichts zu verlieren. Bis zum 19:18 Anschlusstreffer kämpften beide verbissen um die Oberhand zu gewinnen. In der 37. Spielminute dann ein Schock für den NSV. Torhüter Karsten Scholz verletzte sich nach einer Parade, ohne Einwirkung des Gegners, schwer. Für ihn kam der bis dahin nicht eingesetzte Sören Ahlert. Das war ein schwerer Rückschlag, nun war die Abwehr erst recht gefordert um ihren Keeper zu unterstützen. Die Gäste nutzten diese Gelegenheit zum 20:20 Ausgleich.
Das war dann wirklich zu viel und der NSV übernahm wie aus dem nichts wieder die Initiative und die Spielführung. Schnell war ein 5 Tore Vorsprung (27:22) erzielt und die Kräfte der Gäste schwanden. Den Weckruf haben die Nordhäuser wiederum ihrem Torhüter zu verdanken, denn dieser vernagelte sein Tor genau so wie sein Kollege in der ersten Halbzeit.
Am Ende der 60 Spielminuten fuhr der Nordhäuser SV einen ungefährdeten Sieg mit 35:28 ein, der auch in dieser Höhe verdient war. Neben den beiden Torhütern Karsten Scholz und Sören Ahlert war es die Nordhäuser Torfabrik Stefan Fuhrmann die den HV 90 alleine abschoss. Auf sein Konto gehen allein 16 Treffer. Trotz dieser Dominanz war es ein Spiel bei dem die Nordhäuser durch Spielwitz und Durchschlagskraft die Zuschauer begeisterten. Die 15 Minuten Schnarcheinlage ist angesichts des deutlichen Sieges vergessen.
Mit dem Sieg gegen den Tabellennachbarn, verbesserte sich der NSV mit 5 Minuspunkten auf Platz 3 der Tabelle. Für einen Verbleib auf diesen Platz nach abgeschlossener Hinrunde entscheidet der nächste Samstag. Da stehen sich im Nachholspiel der SV Haineck Nazza (Platz 9) und der NSV ab 18:00 gegenüber.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Stefan Fuhrmann 16/Marco Bialkowski 2/ Christian Gehr/ Michael Spieß 5/ Sebastian Kreutz 5/ Christian Fötling 2/ Holger Kühne/ Marco Holznagel 1/Tino Beßin/ Marcel Effenberger 2/ David Meitzner 2
Autor: nnzEs war ein Spiel nach dem Geschmack der Zuschauer, unter der Leitung zweier gut agierender Schiedsrichter. Die Ballspielhalle im Nordduell gegen den HV 90 wieder gut gefüllt und voller Erwartungen, sah mit Anpfiff der Begegnung eine stürmische NSV Mannschaft. Drei schnelle Tore in Folge (3:0) und die Gäste aus Artern standen schon unter Zugzwang. Bis zum 9:4 zogen die Hausherren einsam ihre Kreise und Artern fand kein Mittel.
Vor allem Torhüter Karsten Scholz stand immer wieder im Mittelpunkt. Dank seiner Leistung zwischen den Pfosten konnte der beste Angriff der Liga wieder voll aufdrehen. Doch so gut die Torhüterparaden auch waren wurden die Schwachstellen im NSV Spiel aufgedeckt, die Abwehrarbeit. Zu oft standen die Abwehrstrategen Michael Spieß, David Meitzner und Marco Holznagel im Brennpunkt des Geschehens, während sich die Lücken auf anderen Positionen auftaten. Da war besonders die linke Abwehrseite, die sich im weiteren Spielverlauf das Sorgenkind erweisen sollte. Doch Dank der phantastischen Torhüterleistung konnte sich der NSV diese Spielweise erlauben.
Nach dem 10:4, erzielt durch Steffan Fuhrmann, waren die Gäste am Boden und das Spiel eigentlich entschieden. Doch diese stemmten, sich nie aufgebend, gegen das drohende Debakel. In der Folgezeit legte der NSV eine Schaffenspause ein, kontrollierte das Spiel aber sicher. Nach 19. Spielminuten erzielte Michael Spieß das 15:8 und der NSV wollte die Schlussoffensive der ersten Halbzeit einläuten. Doch die Offensivbemühungen schwächten wieder die Abwehr, es wurde jetzt eine Gradwanderung.
Der HV 90 versuchte mit druckvollem Spiel diese Bemühungen frühzeitig zu stören. Sie verstärkten den Angriff und brachten die Südharzer aus dem Konzept. Diese nun völlig von der Rolle bauten den HV 90, mit Fehlwürfen und Abspielfehlern, förmlich wieder auf. Jetzt war die Abwehr, die im bisherigen Spielverlauf sündigte, gefragt. Doch sie vermöchte sich bis zum Kabinengang nicht zu steigern. Glanzvoller Höhepunkt ihrer Arbeit, ein direkt verwandelter Freiwurf nach Ablauf der ersten 30 Spielminuten.
Doch die kollektive Schlafpause sollte auch die Halbzeitpause überstehen. Der HV 90 Artern hingegen, zurück im Spiel, hatte nichts zu verlieren. Bis zum 19:18 Anschlusstreffer kämpften beide verbissen um die Oberhand zu gewinnen. In der 37. Spielminute dann ein Schock für den NSV. Torhüter Karsten Scholz verletzte sich nach einer Parade, ohne Einwirkung des Gegners, schwer. Für ihn kam der bis dahin nicht eingesetzte Sören Ahlert. Das war ein schwerer Rückschlag, nun war die Abwehr erst recht gefordert um ihren Keeper zu unterstützen. Die Gäste nutzten diese Gelegenheit zum 20:20 Ausgleich.
Das war dann wirklich zu viel und der NSV übernahm wie aus dem nichts wieder die Initiative und die Spielführung. Schnell war ein 5 Tore Vorsprung (27:22) erzielt und die Kräfte der Gäste schwanden. Den Weckruf haben die Nordhäuser wiederum ihrem Torhüter zu verdanken, denn dieser vernagelte sein Tor genau so wie sein Kollege in der ersten Halbzeit.
Am Ende der 60 Spielminuten fuhr der Nordhäuser SV einen ungefährdeten Sieg mit 35:28 ein, der auch in dieser Höhe verdient war. Neben den beiden Torhütern Karsten Scholz und Sören Ahlert war es die Nordhäuser Torfabrik Stefan Fuhrmann die den HV 90 alleine abschoss. Auf sein Konto gehen allein 16 Treffer. Trotz dieser Dominanz war es ein Spiel bei dem die Nordhäuser durch Spielwitz und Durchschlagskraft die Zuschauer begeisterten. Die 15 Minuten Schnarcheinlage ist angesichts des deutlichen Sieges vergessen.
Mit dem Sieg gegen den Tabellennachbarn, verbesserte sich der NSV mit 5 Minuspunkten auf Platz 3 der Tabelle. Für einen Verbleib auf diesen Platz nach abgeschlossener Hinrunde entscheidet der nächste Samstag. Da stehen sich im Nachholspiel der SV Haineck Nazza (Platz 9) und der NSV ab 18:00 gegenüber.
Karsten Scholz/ Sören Ahlert/ Stefan Fuhrmann 16/Marco Bialkowski 2/ Christian Gehr/ Michael Spieß 5/ Sebastian Kreutz 5/ Christian Fötling 2/ Holger Kühne/ Marco Holznagel 1/Tino Beßin/ Marcel Effenberger 2/ David Meitzner 2






