Tiervermittlung uneinheitlich
Mittwoch, 19. Dezember 2007, 01:00 Uhr
Die Frage, ob Tiere auch in der Weihnachtszeit aus Tierheimen vermittelt werden sollten, wird im Kyffhäuserkreis nicht einheitlich gehandhabt. Wir haben nachgefragt
Der Gnadenhof Sondershausen hatte gestern gemeldet (wir berichteten), dass 2 Wochen vor und nach Weihnachten keine Tiervermittlungen durchgeführt werden.
Im Tierheim in Gehofen sieht die Regelung ähnlich aus, wie uns Christa Scheler auf Anfrage mitteilte. Dort verlässt ab 20.12. bis nach Neujahr auch keine Tier mehr die Einrichtung. Man kann sich zwar informieren und kann sogar das Foto vom Tier gerahmt mit nehmen, aber das Tier selbst gibt es erst später. So wird gesichert, dass Tiere nicht in den Weihnachtstrubel geraten. Als Zugabe gibt es sogar einen Gutschein eines bekannten Tierfutteranbieters.
Anders ist die Herangehensweise im Tierheim im Schersental von Sondershausen, wie uns Walter Theiß informierte. Wer dort Interesse an einem Tier hat, wird erst mal in einem Vermittlungsgespräch auf Herz und Nieren geprüft, ob er zur Haltung eines Tiers geeignet ist und auch die notwendigen Bedingungen zu dessen Haltung . Und das ist nicht nur zur Weihnachtszeit so. Wenn dort jemand sagt, er braucht ein Tier als Geschenk, kann gleich wieder unverrichteter Dinge abziehen.
Auf der anderen Seite, so Walter Theiß, warum soll ich einem kinderlosen Ehepaar ein Tier verweigern, dass den Weihnachtswunsch hat, gemeinsam ein Tier zu pflegen? In diesem Zusammenhang informierte er, dass es bei ihm mit der reinen Vermittlung eines Tiers nicht getan ist. Wenn Mitglieder des Tiernothilfevereins im Kreis unterwegs sind, gibt es sogar Nachkontrollen, wie denn die vermittelten Tiere untergebracht sind.
Auch wenn es im Detail unterschiedliche Verfahrensweisen gibt, eines ist aber einheitlich festzustellen: Ohne ein ausführliches Vermittlungsgespräch verlässt kein Tier eine der genannten Einrichtungen. Und das kann nur gut für die Tiere sein.
Autor: khhDer Gnadenhof Sondershausen hatte gestern gemeldet (wir berichteten), dass 2 Wochen vor und nach Weihnachten keine Tiervermittlungen durchgeführt werden.
Im Tierheim in Gehofen sieht die Regelung ähnlich aus, wie uns Christa Scheler auf Anfrage mitteilte. Dort verlässt ab 20.12. bis nach Neujahr auch keine Tier mehr die Einrichtung. Man kann sich zwar informieren und kann sogar das Foto vom Tier gerahmt mit nehmen, aber das Tier selbst gibt es erst später. So wird gesichert, dass Tiere nicht in den Weihnachtstrubel geraten. Als Zugabe gibt es sogar einen Gutschein eines bekannten Tierfutteranbieters.
Anders ist die Herangehensweise im Tierheim im Schersental von Sondershausen, wie uns Walter Theiß informierte. Wer dort Interesse an einem Tier hat, wird erst mal in einem Vermittlungsgespräch auf Herz und Nieren geprüft, ob er zur Haltung eines Tiers geeignet ist und auch die notwendigen Bedingungen zu dessen Haltung . Und das ist nicht nur zur Weihnachtszeit so. Wenn dort jemand sagt, er braucht ein Tier als Geschenk, kann gleich wieder unverrichteter Dinge abziehen.
Auf der anderen Seite, so Walter Theiß, warum soll ich einem kinderlosen Ehepaar ein Tier verweigern, dass den Weihnachtswunsch hat, gemeinsam ein Tier zu pflegen? In diesem Zusammenhang informierte er, dass es bei ihm mit der reinen Vermittlung eines Tiers nicht getan ist. Wenn Mitglieder des Tiernothilfevereins im Kreis unterwegs sind, gibt es sogar Nachkontrollen, wie denn die vermittelten Tiere untergebracht sind.
Auch wenn es im Detail unterschiedliche Verfahrensweisen gibt, eines ist aber einheitlich festzustellen: Ohne ein ausführliches Vermittlungsgespräch verlässt kein Tier eine der genannten Einrichtungen. Und das kann nur gut für die Tiere sein.
