Fast alles raus!
Donnerstag, 27. Dezember 2007, 19:00 Uhr
Die wichtigste Stütze der Thüringer Wirtschaft im ablaufenden Jahr war wiederum der Export. Die Unternehmen konnten ihr Auslandsgeschäft – vorwiegend auf den Märkten Osteuropas – weiter ausbauen. Die nnz mit den Einzelheiten.
Nach vorläufigen Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt erhöhte sich der Industrie-Export gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf den Rekordwert von 9 Milliarden Euro. Die Exportquote liegt inzwischen bei knapp 35 Prozent. Die Absatzchancen insbesondere in der Europäischen Union sind exzellent und bilden die Basis für wachsende Exporterfolge Thüringer Unternehmen auf den Auslandsmärkten, stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser fest.
Mehr als zwei Drittel der Gesamtausfuhren gingen auch 2007 in die Länder der Europäischen Union. Das würde insbesondere an den stabilen und verlässlichen Rahmenbedingungen sowie an einer vergleichsweise hohen Kaufkraft der Bevölkerung liegen.
Als Aufsteiger des Jahres bezeichnete Grusser das Vereinigte Königreich. Immerhin kletterte Großbritannien in der Thüringer Export-Länderstatistik im Vergleich zum Vorjahr mit einer zweistelligen Wachstumsrate vom fünften auf den ersten Platz. Dies sei vor allem auf die seit Januar 2007 steigenden Lieferungen aus dem Eisenacher Opel-Werk zurückzuführen.
Auf den Rängen zwei und drei folgen die bisherigen Spitzenreiter Frankreich und Italien. Neben Kraftfahrzeugen und Autoteilen sind dort hauptsächlich im Freistaat produzierte Büro- und Datenverarbeitungsmaschinen gefragt.
Die exportorientierten Firmen profitieren zunehmend von der EU-Osterweiterung, versichert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die aktuelle Bilanz zeige eindrucksvoll, dass Thüringer Betriebe auf diesen Märkten mehr und mehr Fuß fassen würden. Schließlich warte hier ein Potential von rund 100 Millionen Verbrauchern. So erstaune es nicht, dass die Exporte in die mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer mit Zuwachsraten von über 30 Prozent aufwarteten. Polen sowie die Tschechische Republik wären mit Abstand die stärksten Handelspartner und hätten bereits einen sicheren Platz in den Thüringer Top Ten eingenommen.
Trotz der momentanen Dollarschwäche rechnet Grusser auch für 2008 mit einem guten Exportgeschäft. Die verbesserte Wettbewerbssituation der Thüringer Unternehmen in der Euro-Zone, der steigende Bedarf an Investitionsgütern in Osteuropa und Asien und der hohe Innovationsgrad heimischer Produkte wären eine solide Basis für die weitere Expansion weltweit.
Autor: nnzNach vorläufigen Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt erhöhte sich der Industrie-Export gegenüber dem Vorjahr um 18 Prozent auf den Rekordwert von 9 Milliarden Euro. Die Exportquote liegt inzwischen bei knapp 35 Prozent. Die Absatzchancen insbesondere in der Europäischen Union sind exzellent und bilden die Basis für wachsende Exporterfolge Thüringer Unternehmen auf den Auslandsmärkten, stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser fest.
Mehr als zwei Drittel der Gesamtausfuhren gingen auch 2007 in die Länder der Europäischen Union. Das würde insbesondere an den stabilen und verlässlichen Rahmenbedingungen sowie an einer vergleichsweise hohen Kaufkraft der Bevölkerung liegen.
Als Aufsteiger des Jahres bezeichnete Grusser das Vereinigte Königreich. Immerhin kletterte Großbritannien in der Thüringer Export-Länderstatistik im Vergleich zum Vorjahr mit einer zweistelligen Wachstumsrate vom fünften auf den ersten Platz. Dies sei vor allem auf die seit Januar 2007 steigenden Lieferungen aus dem Eisenacher Opel-Werk zurückzuführen.
Auf den Rängen zwei und drei folgen die bisherigen Spitzenreiter Frankreich und Italien. Neben Kraftfahrzeugen und Autoteilen sind dort hauptsächlich im Freistaat produzierte Büro- und Datenverarbeitungsmaschinen gefragt.
Die exportorientierten Firmen profitieren zunehmend von der EU-Osterweiterung, versichert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die aktuelle Bilanz zeige eindrucksvoll, dass Thüringer Betriebe auf diesen Märkten mehr und mehr Fuß fassen würden. Schließlich warte hier ein Potential von rund 100 Millionen Verbrauchern. So erstaune es nicht, dass die Exporte in die mittel- und osteuropäischen Beitrittsländer mit Zuwachsraten von über 30 Prozent aufwarteten. Polen sowie die Tschechische Republik wären mit Abstand die stärksten Handelspartner und hätten bereits einen sicheren Platz in den Thüringer Top Ten eingenommen.
Trotz der momentanen Dollarschwäche rechnet Grusser auch für 2008 mit einem guten Exportgeschäft. Die verbesserte Wettbewerbssituation der Thüringer Unternehmen in der Euro-Zone, der steigende Bedarf an Investitionsgütern in Osteuropa und Asien und der hohe Innovationsgrad heimischer Produkte wären eine solide Basis für die weitere Expansion weltweit.
