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Feierlich verabschiedet

Donnerstag, 10. Januar 2008, 20:21 Uhr
Heute Nachmittag wurde im Festsaal des Erlebnisbergwerk Sondershausen der technischer Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) Dr. Helmut Springer feierlich verabschiedet. Mehr dazu hier.


Nach über 40-jähriger Tätigkeit allein für den Bergbau in Sondershausen zieht sich der 1941 geborene und zuletzt als technischer Geschäftsführer der GSES tätige Dr. Helmut Springer langsam aus dem beruflichen Leben zurück . Im würdevollem Rahmen des Festsaals unter Tage würdigte der Geschäftsführer der GSES Jaap van Engers die jahrelange Tätigkeit für den Bergbau in Sondershausen. Durch sein Engagement wurde zum Beispiel dieses Besucherbergwerk mit seinem herrlichen Festsaal geschaffen, dass sich jetzt als Besuchermagnet für den Tourismus im Norden Thüringens herausstellt. Jaap van Engers zeigte sich zufrieden, dass Dr. helmut Springer wenigsten dem Besucherbergwerk als Leiter erhalten bleibt.

Jaap van Engers hob besonders hervor, dass Dr. Helmut Springer, nach der Schließung der vielen Kaliwerke im Norden Thüringens, schnell erkannte, dass nur durch Privatisierung auf Dauer Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Dadurch war es eben wieder möglich, die Steinsalzproduktion aufzunehmen. Wörtlich sagte er. "Dass die GSES seit einigen Jahren wieder aktiv Gewinnungsbergbau betreibt und Steinsalz fördert, haben auch wir Dir zu verdanken" - "Die touristische Erschließung des Bergwerks und der späteren Gründung der EBBG basieren auf deinen Ideen."

Jaap van Engers verabschiedet Dr. Helmut Springer (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Jaap van Engers verabschiedet Dr. Helmut Springer (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


In seiner Festrede wies der Staatssekretär vom Thüringer Wirtschaftsministerium, Pro. Dr. Christian Juckenack, besonders darauf hin, dass es Dr. Helmut Springer gelang von ursprünglich 80 geplanten Arbeitsplätzen bei der GSES fast 200 zu schaffen. Den ähnlichen Tenor hatten die Glückwünsche von Dr.-Ing. Mahmut Kuyumcu von der LMBV, der vorher Geschäftsführer der GVV in Sondershausen war (1993 bis 2000) . Er würdigte, dass es gelang die Versatztechnologie im Südharz (Bleicherode und Sondershausen) zum Laufen zu bringen. Er würdigte dabei die Unterstützung von Dr. Springer bei der Schaffung von 56 Firmen mit mehr als 1.400 Beschäftigten auf dem ehemaligen Bergbaugelände in Sondershausen.

Landrat Peter Hengstermann (CDU) hob besonders die Verdienste von Dr. Springer im kommunalen Bereich hervor. Als Würdigung überreichte er die Verdienstmedaille des Kyffhäuserkreises (die bisher nur 4 Personen vorher erhielten – Anmerkung der Redaktion).

Besonders herzliche Glückwünsche kamen auch vom Stellvertretenden Landesvorsitzenden der Thüringer Bergmanns- und Knappenvereine, Dr. Christian Schilder, verbunden mit der Übergabe der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft.

In bewegendende Worten dankte Dr. Helmut Springer den Festrednern für deren Glückwünsche. Auch bedankte er sich, dass so zahlreiche Weggefährten aus seiner Berufszeit den Weg heute nach Sondershausen gefunden haben. Er zeichnete in seinen Dankesworten nochmals seinen Lebensweg nach, vom Abitur in Nordhausen über das Studium an der Bergakademie Freiberg bis zur Kaliforschung usw. bis zum amtierenden Vorstandsvorsitzende der Kali Südharz AG und abschließend als technischer Geschäftsführer der GSES.

Schon über Tage beglückwünschten Dr. Helmut Springer viele Ehrengäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Aber auch viele Wegbegleiter aus seinem langen Arbeitsweg waren erschienen, um ihm den Abschied zu verschönen, so auch der „Bär“, Fördermaschinist vom Schacht I der Grube Glückauf. Der Karnevalsverein des FCC Rot-Weiß aus Großfurra über gab einen Orden und nahm Dr. Helmut Springer als Ehrenmitglied auf.

Der "Bär" bei Dr. Helmut Springe (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Der "Bär" bei Dr. Helmut Springe (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Die Albert-Fischer-Chorgruppe und das Bergmanns-Blasorchster bildeten den kulturellen Rahmen der Veranstaltung. Sie waren es auch, die nach dem Abschluss der Festreden das Bergmannslied anstimmten und alle Gäste sich im Festsaal erhoben und in das Lied einstimmten.
Autor: khh

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