Grüne Helferinnen dabei
Sonntag, 20. Januar 2008, 10:20 Uhr
Wenn bei Lotterien mal jemand gewinnt, der finanziell nicht so gesegnet ist, freut man sich automatisch mit. Aus dem Zweckertrag des PS-Los-Sparens erhielt auch die Grünen Helferinnen e.V. eine Zuwendung, die bei ihrer Arbeit im Verborgenen sehr viel leisten, aber im Bewusstsein vieler Leute nicht so präsent sind, wie mancher Sportverein.
Was machen eigentlich die Grünen Helferinnen? Wir haben mit Sieglinde Dunse gesprochen, die vor nun schon fast 14 Jahren diesen Verein mit aufgebaut hat und trotz ihrer nun schon 67 Jahre immer noch aktiv im Verein tätig ist. Trotz des Alters macht ihr die Tätigkeit noch sehr viel Spaß und sie möchte diese noch bis zu ihrem 70. Lebensjahr weiter machen. Allein letztes Weihnachten hatte sich ca. 20 Patientinnen und Patienten besucht. Bei den Besuchen schenkt man Zeit zum Zuhören, zum Vorlesen, begleitet bei Spaziergängen oder macht kleine Besorgungen und viele andere Dinge im Krankenhausalltag, für die das Pflegepersonal bei dem anstrengenden Dienst einfach keine Zeit mehr hat. Es werden aber keine Pflegedienstleistungen durchgeführt. Bei der Auswahl der Patientinnen und Patienten arbeitet mal allerdings eng mit den Schwestern zusammen, um vor allem älteren Menschen zu helfen, die nur noch wenige Kontakt mit Mitmenschen haben. Grundmotiv, so Sieglinde Dunse ist Nächsten Liebe, denn für diese ehrenamtliche Tätigkeit gibt es kein Geld. Im Gegenteil, es entstehen so gar noch Kosten, denn die Helferinnen müssen ja auch noch zum Krankenhaus kommen. Aber auch ein kleines Präsent für einen Patienten zu Weihnachten wird gemacht, die sonst keinen Besuch bekommen hätten.
Aber nicht nur im Krankenhaus sind die Grünen Helferinnen tätig. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Altersheime und Hospize. Gerade dort sind leider oft Menschen, die kaum noch Besuch bekommen und sich immer freuen, wenn jemand vorbeikommt, und wenn es nur zum Zuhören ist. Leider, so Sieglinde Dunse, ist die Personaldecke im Verein noch viel zu dünn, gerade was Besuche in den Altersheimen betrifft, was sie in den nächsten Jahren als Schwerpunkt sieht.
Um so trauriger ist Sieglinde Dunse, dass am Dienstag eine langjährige Mitstreiterin, Marga Hertig, aus den Reihen der Grünen Helferinnen verabschiedet werden wird. Aber 80-jährig ist das aber sicherlich verständlich. Wir wünschen an dieser Stelle Marga Hertig alles Gute.
Wenn Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, schauen Sie dach mal bei den Grünen Helferinnen vorbei. Wie uns Sieglinde Dunse sagte, sei man über jeden Helfer erfreut, zumal der Prozentsatz recht hoch sei, dass mancher nach 2 bis 3 Besuchen dann doch wieder abspringt. Sie erwischen die Grünen Helferinnen immer Dienstag von 9.00 bis 12:00 Uhr im DRK-Krankenhaus Sondershausen. Beachten Sie allerdings, dass während der teilweisen Besuchersperre (Noro-Virus) zurzeit diese Tätigkeit voraussichtlich nicht durchgeführt werden kann. Es gibt aber einen Postkasten, in dem man Nachrichten hinterlassen kann. Sie können sich aber auch per Telefon (03632/758531) mit Sieglinde Dunse in Verbindung setzen.
Autor: khhWas machen eigentlich die Grünen Helferinnen? Wir haben mit Sieglinde Dunse gesprochen, die vor nun schon fast 14 Jahren diesen Verein mit aufgebaut hat und trotz ihrer nun schon 67 Jahre immer noch aktiv im Verein tätig ist. Trotz des Alters macht ihr die Tätigkeit noch sehr viel Spaß und sie möchte diese noch bis zu ihrem 70. Lebensjahr weiter machen. Allein letztes Weihnachten hatte sich ca. 20 Patientinnen und Patienten besucht. Bei den Besuchen schenkt man Zeit zum Zuhören, zum Vorlesen, begleitet bei Spaziergängen oder macht kleine Besorgungen und viele andere Dinge im Krankenhausalltag, für die das Pflegepersonal bei dem anstrengenden Dienst einfach keine Zeit mehr hat. Es werden aber keine Pflegedienstleistungen durchgeführt. Bei der Auswahl der Patientinnen und Patienten arbeitet mal allerdings eng mit den Schwestern zusammen, um vor allem älteren Menschen zu helfen, die nur noch wenige Kontakt mit Mitmenschen haben. Grundmotiv, so Sieglinde Dunse ist Nächsten Liebe, denn für diese ehrenamtliche Tätigkeit gibt es kein Geld. Im Gegenteil, es entstehen so gar noch Kosten, denn die Helferinnen müssen ja auch noch zum Krankenhaus kommen. Aber auch ein kleines Präsent für einen Patienten zu Weihnachten wird gemacht, die sonst keinen Besuch bekommen hätten.
Aber nicht nur im Krankenhaus sind die Grünen Helferinnen tätig. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Altersheime und Hospize. Gerade dort sind leider oft Menschen, die kaum noch Besuch bekommen und sich immer freuen, wenn jemand vorbeikommt, und wenn es nur zum Zuhören ist. Leider, so Sieglinde Dunse, ist die Personaldecke im Verein noch viel zu dünn, gerade was Besuche in den Altersheimen betrifft, was sie in den nächsten Jahren als Schwerpunkt sieht.
Um so trauriger ist Sieglinde Dunse, dass am Dienstag eine langjährige Mitstreiterin, Marga Hertig, aus den Reihen der Grünen Helferinnen verabschiedet werden wird. Aber 80-jährig ist das aber sicherlich verständlich. Wir wünschen an dieser Stelle Marga Hertig alles Gute.
Wenn Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben, schauen Sie dach mal bei den Grünen Helferinnen vorbei. Wie uns Sieglinde Dunse sagte, sei man über jeden Helfer erfreut, zumal der Prozentsatz recht hoch sei, dass mancher nach 2 bis 3 Besuchen dann doch wieder abspringt. Sie erwischen die Grünen Helferinnen immer Dienstag von 9.00 bis 12:00 Uhr im DRK-Krankenhaus Sondershausen. Beachten Sie allerdings, dass während der teilweisen Besuchersperre (Noro-Virus) zurzeit diese Tätigkeit voraussichtlich nicht durchgeführt werden kann. Es gibt aber einen Postkasten, in dem man Nachrichten hinterlassen kann. Sie können sich aber auch per Telefon (03632/758531) mit Sieglinde Dunse in Verbindung setzen.
