In Ebeleben zu Besuch
Dienstag, 22. Januar 2008, 01:00 Uhr
Auf Einladung von Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) weilte gestern der Landtagsabgeordnete Walter Pilger (SPD) zu einem Arbeitsbesuch in der Stadt. Nach einem umfangreichen Besuchsprogramm zeigte sich Vogt sehr zufrieden mit den Ergebnissen.
Es war der erste Mal in seiner ca. 1,5 Jahre dauernden Amtszeit, dass es Uwe Vogt gelang, einen Landtagsabgeordneten in seiner Stadt begrüßen zu können, so Uwe Vogt in dem gemeinsamen abschließenden Pressegespräch am Abend, zusammen mit Walter Pilger. Und ab 14:00 ging es auch gleich richtig zur Sache, denn es ging um die dicke Luft in der Stadt. Man traf sich mit vier Vertretern der Bürgerinitiative an der Biodieselanlage. Dabei einigte man sich auf folgende Verfahrensweise:
Da die Geruchsbelästigung durch den Einsatz der UV-Strahler zurückgegangen ist, will man erst mal den Probebetrieb abwarten, denn der eingesetzte Katalysator arbeite erst zu 10 %. Da es die erste Pilotanlage dieser Art in Thüringen ist, braucht der Betreiber etwas Zeit.
Auch hinsichtlich möglicher Schadstoffe, die beim Pressen des Rapsölkuchens entstehen könnten gab es einen Kompromiss. Walter Pilger, übrigens auch arbeitspolitischer Sprecher der SPD, wolle sich mit einem unabhängigen Ökoinstitut in Freiburg in Verbindung setzen, um die bisherigen Differenzen auszuräumen. Umweltamt und Freistaat Thüringen sind unterschiedlicher Meinung hinsichtlich der Höhe der Temperaturen, ab wann bei der Rapspressung auch Schadstoffe entstehen könnten (100 oder 300 °C).
kn mahnte dabei im Pressegespräch an, nicht nur an die Umweltbelastung zu denken, sondern auch mögliche Arbeitsplatzbelastungen des Bedienpersonals Möglichkeit zu betrachten. Bedenken der Bürgerinitiative wurden in der Richtung zerstreut, dass von belastetem Raps eine zusätzliche Gefahr ausgehen könnte. Laut Thüringer Landwirtschaftsministerium gibt es in den Anforderungen bei Rapsanbau keine unterschiedlichen Bedingungen, ob er nun für die Biodieselproduktion oder für die Speiseölproduktion von den Landwirten erzeugt wird.
Im weiteren Besuch zeigte sich Walter Pilger beeindruckt, wie sich der barocke Schlosspark entwickelt hat. Während des Rundganges wurde eine Idee geboren, wie das Problem Sanierung Schlosspark und Schlossparkfestspiele gelöst werden könnte. Denn mit der fortschreitenden Sanierung wird die bisherige Tribüne verschwinden müssen. Für die Schlossparkfestspiele, solle ein Teil des Freibadgeländes für die Schlossparkfestspiele genutzt werden. Auch die Toiletten des Freibades sollen dann mit genutzt werden. Durch so eine Art transportablen Zaun soll gesichert werden, dass kein Schlossparkfestbesucher aus versehen in den Badebereich kommt, oder gar ins Wasser plumpst.
Die Stadt Ebeleben und die veranstaltenden Vereine sollten die Machbarkeit prüfen und ermitteln, welche finanziellen Aufwendungen selbst erbracht werden können. Dabei schlug Walter Pilger vor, er wolle sich fraktionsübergreifend mit dem für Ebeleben zuständigen Landtagsabgeordneten, Günter Grüner (CDU) in Verbindung setzen, und die weitergehende Finanzierung Lottomittel aus Lottomitteln zu beantragen. Zumindest ist es erst mal eine gute Diskussionsgrundlage.
Das diesjährige Schlossparkfest wird in jedem Fall noch am alten Platz stattfinden. Auch wird vor Sommer 2008 nicht der Hügel im Schlosspark abgetragen, so dass auch noch im Sommer Rockfestivals möglich sein werden.
Im Bild zeigte Walter Pilger (links) und Uwe Vogt, wo denn später die Schlossparkfestspiele stattfinden könnten. Aber beide räumten ein, es gebe auch andere Optionen. Nur müssen sich dann Stadt und Vereine an einen Tisch setzen.
Beeindruckt zeigte sich Pilger vom Besuch des Karl Marien Hauses, und seinem angenehmen Ambiente. Da er die Werkstätten von früher her kenne, war er über die positiven Entwicklung erfreut. Sowohl, als auch Uwe Vogt betonten, dabei die Wichtigkeit der Integration behinderter Menschen. Besonders Uwe Vogt ist stolz, dass es gelungen ist, die Behinderten fest in die Stadt einzubinden und dass sie von der Bevölkerung akzeptiert werden.
Hinsichtlich des Besuchs des Bauhofs sagte Walter Pilger, die Kommunen müssten sich Luft behalten, um zukünftig überhaupt noch solche Arbeiten wie Wege in Ordnung halten und Salz zu streuen, bezahlen zu können. Hinsichtlich des Kommunalkombi-Programms, teils vom Bund mitfinanziert, müssten noch Landesmittel locker gemacht werden, weil Landkreisen und Kommunen vielfach es nicht schaffen, die notwendigen Mittel für das Kommunalkombi-Programm aufzubringen, um es überhaupt anwenden zu können. Ob und welche Möglichkeiten mit diesem Programm in Ebeleben erreicht werden können, sei noch nicht abzuschätzen.
Eine Option wäre, so Uwe Vogt, eventuell einen Schlossgärtner zu finanzieren, es sei aber noch nichts spruchreif. In diesem Zusammenhang wies Uwe Vogt auf eine positive Entwicklung hin. Seid der Schwimmmeister im Winter die kommunalen Bäume schneidet, sei bei der Bevölkerung eine deutliche Verbesserung der Baumsituation in der Stadt bemerkt wurden.
Des weiteren führte Walter Pilger noch Gespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung sowie Mitgliedern der SPD, um den Besuch auszuwerten.
Als das Pressegespräch kurz vor 21:00 beendet wurde, zogen Landtagsabgeordneter Walter Pilger und Bürgermeister Uwe Vogt ein positives Resümee des Arbeitsbesuchs.
Autor: khhEs war der erste Mal in seiner ca. 1,5 Jahre dauernden Amtszeit, dass es Uwe Vogt gelang, einen Landtagsabgeordneten in seiner Stadt begrüßen zu können, so Uwe Vogt in dem gemeinsamen abschließenden Pressegespräch am Abend, zusammen mit Walter Pilger. Und ab 14:00 ging es auch gleich richtig zur Sache, denn es ging um die dicke Luft in der Stadt. Man traf sich mit vier Vertretern der Bürgerinitiative an der Biodieselanlage. Dabei einigte man sich auf folgende Verfahrensweise:
Da die Geruchsbelästigung durch den Einsatz der UV-Strahler zurückgegangen ist, will man erst mal den Probebetrieb abwarten, denn der eingesetzte Katalysator arbeite erst zu 10 %. Da es die erste Pilotanlage dieser Art in Thüringen ist, braucht der Betreiber etwas Zeit.
Auch hinsichtlich möglicher Schadstoffe, die beim Pressen des Rapsölkuchens entstehen könnten gab es einen Kompromiss. Walter Pilger, übrigens auch arbeitspolitischer Sprecher der SPD, wolle sich mit einem unabhängigen Ökoinstitut in Freiburg in Verbindung setzen, um die bisherigen Differenzen auszuräumen. Umweltamt und Freistaat Thüringen sind unterschiedlicher Meinung hinsichtlich der Höhe der Temperaturen, ab wann bei der Rapspressung auch Schadstoffe entstehen könnten (100 oder 300 °C).
kn mahnte dabei im Pressegespräch an, nicht nur an die Umweltbelastung zu denken, sondern auch mögliche Arbeitsplatzbelastungen des Bedienpersonals Möglichkeit zu betrachten. Bedenken der Bürgerinitiative wurden in der Richtung zerstreut, dass von belastetem Raps eine zusätzliche Gefahr ausgehen könnte. Laut Thüringer Landwirtschaftsministerium gibt es in den Anforderungen bei Rapsanbau keine unterschiedlichen Bedingungen, ob er nun für die Biodieselproduktion oder für die Speiseölproduktion von den Landwirten erzeugt wird.
Im weiteren Besuch zeigte sich Walter Pilger beeindruckt, wie sich der barocke Schlosspark entwickelt hat. Während des Rundganges wurde eine Idee geboren, wie das Problem Sanierung Schlosspark und Schlossparkfestspiele gelöst werden könnte. Denn mit der fortschreitenden Sanierung wird die bisherige Tribüne verschwinden müssen. Für die Schlossparkfestspiele, solle ein Teil des Freibadgeländes für die Schlossparkfestspiele genutzt werden. Auch die Toiletten des Freibades sollen dann mit genutzt werden. Durch so eine Art transportablen Zaun soll gesichert werden, dass kein Schlossparkfestbesucher aus versehen in den Badebereich kommt, oder gar ins Wasser plumpst.
Die Stadt Ebeleben und die veranstaltenden Vereine sollten die Machbarkeit prüfen und ermitteln, welche finanziellen Aufwendungen selbst erbracht werden können. Dabei schlug Walter Pilger vor, er wolle sich fraktionsübergreifend mit dem für Ebeleben zuständigen Landtagsabgeordneten, Günter Grüner (CDU) in Verbindung setzen, und die weitergehende Finanzierung Lottomittel aus Lottomitteln zu beantragen. Zumindest ist es erst mal eine gute Diskussionsgrundlage.
Das diesjährige Schlossparkfest wird in jedem Fall noch am alten Platz stattfinden. Auch wird vor Sommer 2008 nicht der Hügel im Schlosspark abgetragen, so dass auch noch im Sommer Rockfestivals möglich sein werden.
Im Bild zeigte Walter Pilger (links) und Uwe Vogt, wo denn später die Schlossparkfestspiele stattfinden könnten. Aber beide räumten ein, es gebe auch andere Optionen. Nur müssen sich dann Stadt und Vereine an einen Tisch setzen.
Beeindruckt zeigte sich Pilger vom Besuch des Karl Marien Hauses, und seinem angenehmen Ambiente. Da er die Werkstätten von früher her kenne, war er über die positiven Entwicklung erfreut. Sowohl, als auch Uwe Vogt betonten, dabei die Wichtigkeit der Integration behinderter Menschen. Besonders Uwe Vogt ist stolz, dass es gelungen ist, die Behinderten fest in die Stadt einzubinden und dass sie von der Bevölkerung akzeptiert werden.
Hinsichtlich des Besuchs des Bauhofs sagte Walter Pilger, die Kommunen müssten sich Luft behalten, um zukünftig überhaupt noch solche Arbeiten wie Wege in Ordnung halten und Salz zu streuen, bezahlen zu können. Hinsichtlich des Kommunalkombi-Programms, teils vom Bund mitfinanziert, müssten noch Landesmittel locker gemacht werden, weil Landkreisen und Kommunen vielfach es nicht schaffen, die notwendigen Mittel für das Kommunalkombi-Programm aufzubringen, um es überhaupt anwenden zu können. Ob und welche Möglichkeiten mit diesem Programm in Ebeleben erreicht werden können, sei noch nicht abzuschätzen.
Eine Option wäre, so Uwe Vogt, eventuell einen Schlossgärtner zu finanzieren, es sei aber noch nichts spruchreif. In diesem Zusammenhang wies Uwe Vogt auf eine positive Entwicklung hin. Seid der Schwimmmeister im Winter die kommunalen Bäume schneidet, sei bei der Bevölkerung eine deutliche Verbesserung der Baumsituation in der Stadt bemerkt wurden.
Des weiteren führte Walter Pilger noch Gespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung sowie Mitgliedern der SPD, um den Besuch auszuwerten.
Als das Pressegespräch kurz vor 21:00 beendet wurde, zogen Landtagsabgeordneter Walter Pilger und Bürgermeister Uwe Vogt ein positives Resümee des Arbeitsbesuchs.

