Bahnhöfe verkauft
Mittwoch, 23. Januar 2008, 09:23 Uhr
Eine ganze Reihe von Bahnhöfen in Thüringen wurden verkauft, auch aus unserer Region. Wird es ein Fluch oder eine Segen für die Region? Hierzu einige Gedanken.
In Thüringen hat die Deutsche Bahn AG 49 ihrer Bahnhöfe an eine Bieterkonsortium verkauft. Auch aus dem Kyffhäuserkreis waren die Bahnhöfe von Artern, Bad Frankenhausen, Berka und Gehofen dabei. Den Kommunen wurden wohl die Bahnhöfe angeboten, aber keiner wollte sie. Bleibt nur zu hoffen, dass aus den Gebäuden keine Spekulationsobjekte werden, und später wegen nicht Verwertung vor sich hingammeln. Denn gerade solche Objekte, wie in Berka, die direkt an einer viel befahrenen Straße liegen, könnte das für das Image der Stadt, bzw. der Gemeinde, später mal recht fatal werden. Aber das wird sich ja leider erst viel später zeigen.
Ehemaliger Bahnhof Esperstedt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das eine Privatisierung eines Bahnhofs etwas bringen kann, zeigt eigentlich ein Objekt in Esperstedt. Denn das dortige ehemalige Bahnhofsgebäude wird jetzt privat genutzt und ist doch ein schönes Schmuckstück geworden.
Bleibt nur zu fragen, was aus einigen weiteren Bahnhöfen der Kyffhäuserbahn wird, die nicht verkauft wurden. Denn einige entwickeln bereits jetzt ein sorgenvolles Aussehen, wenn man da an die Bahnhof Sondershausen-Jecha, Sondershausen-Süd oder Hohenebra denkt. Vor allem Hohenebra sollte Sorgen machen, da es ja an einer befahrenen Bahnstrecke liegt und kein Aushängeschild für die Tourismusregion Kyffhäuserkreis darstellt.
Autor: khhIn Thüringen hat die Deutsche Bahn AG 49 ihrer Bahnhöfe an eine Bieterkonsortium verkauft. Auch aus dem Kyffhäuserkreis waren die Bahnhöfe von Artern, Bad Frankenhausen, Berka und Gehofen dabei. Den Kommunen wurden wohl die Bahnhöfe angeboten, aber keiner wollte sie. Bleibt nur zu hoffen, dass aus den Gebäuden keine Spekulationsobjekte werden, und später wegen nicht Verwertung vor sich hingammeln. Denn gerade solche Objekte, wie in Berka, die direkt an einer viel befahrenen Straße liegen, könnte das für das Image der Stadt, bzw. der Gemeinde, später mal recht fatal werden. Aber das wird sich ja leider erst viel später zeigen.
Ehemaliger Bahnhof Esperstedt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das eine Privatisierung eines Bahnhofs etwas bringen kann, zeigt eigentlich ein Objekt in Esperstedt. Denn das dortige ehemalige Bahnhofsgebäude wird jetzt privat genutzt und ist doch ein schönes Schmuckstück geworden.Bleibt nur zu fragen, was aus einigen weiteren Bahnhöfen der Kyffhäuserbahn wird, die nicht verkauft wurden. Denn einige entwickeln bereits jetzt ein sorgenvolles Aussehen, wenn man da an die Bahnhof Sondershausen-Jecha, Sondershausen-Süd oder Hohenebra denkt. Vor allem Hohenebra sollte Sorgen machen, da es ja an einer befahrenen Bahnstrecke liegt und kein Aushängeschild für die Tourismusregion Kyffhäuserkreis darstellt.
