Wanderwege mit Problemen
Sonntag, 27. Januar 2008, 05:00 Uhr
Wie der Hainleite-Wanderklub zeigt, hat das Wanderjahr bereits wieder begonnen. Umso besorgniserregend ist, dass ein wichtiger Wanderabschnitt kaum mehr begehbar ist
Schilder am Wanderweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Sanierung der kleinen Wipper zwischen Straße Rottleben Richtung Bad Frankenhausen ist zum großen Teil abgeschlossen. Was dem Lauf der kleine Wipper gut getan hat, ist den benachbarten Wanderwegen aber absolut nicht bekommen.
Bisher war der neben der kleinen Wipper verlaufende Wanderweg ein ausgetretener Rasenweg, der wirklich nicht besonders gut begehbar war, den man aber trotzdem auch bei feuchter Witterung nach Regen noch benutzen konnte. Wie man den Schildern entnehmen kann, führten über diesen Weg bedeutende Wanderwege der Region, einschließlich des nicht im Bild erfassten Barbarossaweges. Gerade aus Richtung Bad Frankenhausen ist dieser Weg bevorzugt benutzt worden, um zur Barbarossahöhle zu wandern. Aber das ist jetzt erst mal sehr erschwert.
Der bisher schön festgetretene Weg musste aber im Rahmen der Wippersanierung einer neuen Trasse weichen. Die neue Trasse ist jetzt schön breit geworden, hat aber einen Pferdefuß. Da die Sanierungsarbeiten Ende des Jahres abgeschlossen wurden, kam man in den Genuss sehr feuchter Witterung und hatte keine Möglichkeit mehr, die neue Trasse auch ausreichend zu verdichten. Neben vieler Spurrinnen von Fahrzeugen stören auch größere Schottersteine, die aus dem Weg herausragen. Mit dem Fahrrad diese Strecke befahren macht keinen Spaß mehr und auch beim Wandern holt man sich große Klumpen an die Schuhsohlen, wie Peter Möbius von der Stadtverwaltung Bad Frankenhausen am Donnerstag bestätigte, als er jüngst den Weg benutzte.
Wie soll es also auf diesem wichtigen Wanderweg weitergehen? Wir befragten Eckhard Geyer von der Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis. Er hatte einige gute, aber auch einige sehr negative Antworten parat. Die gute Antwort war, dass dieser wichtige Wegeabschnitt als so genannter straßenbegleitender Radweg eingestuft ist, und sogar mit einer Bitumendecke versehen werden darf. In einem Gespräch mit dem Straßenbauamt Mitte Dezember war auch bestätigt worden, dass das Aufbringen des Bitumenbelages weiter in der Planung drin ist. Es wurde auch Einigung erzielt, dass die nach der Wippersanierung angelegte bisherige Baustraße gleich genutzt werden kann.
Und woran hakt es nun? Wegen noch nicht geklärter Zufahrtsrechte gibt es zwischen Stadt Bad Frankenhausen und einem Grundstückseigentümer Unstimmigkeiten, wodurch es noch keine Freigabe für den Radwegebau gab. Bleibt nur für die vielen Wanderer zu hoffen, dass sich Stadt und Grundstückseigentümer schnell einigen, denn dieser wichtige Wanderweg verdient einen festen Untergrund. Denn nur auf langes trockenes Wetter zu hoffen dürfte sicher nicht im Sinne der angrenzenden Landwirte sein. Deshalb sollte auch die erste längere Trockenperiode wenigstens genutzt werden, um den Weg mit einer Walze zu ebenen und zu verfestigen. Denn zur ersten große Wanderwelle, die vermutlich Ostern sein wird, sollte sich der Weg schon in einem vernünftigen zustand präsentieren. Und Ostern liegt dieses Jahr sehr früh.
Nicht zu vergessen, der Ausbau dieses Radweges ist auch eine Sicherheitsfrage für Radfahrer, die zurzeit gezwungen sind, die nicht ganz ungefährliche Straße zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen zu benutzen.
Autor: khh
Schilder am Wanderweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Sanierung der kleinen Wipper zwischen Straße Rottleben Richtung Bad Frankenhausen ist zum großen Teil abgeschlossen. Was dem Lauf der kleine Wipper gut getan hat, ist den benachbarten Wanderwegen aber absolut nicht bekommen. Bisher war der neben der kleinen Wipper verlaufende Wanderweg ein ausgetretener Rasenweg, der wirklich nicht besonders gut begehbar war, den man aber trotzdem auch bei feuchter Witterung nach Regen noch benutzen konnte. Wie man den Schildern entnehmen kann, führten über diesen Weg bedeutende Wanderwege der Region, einschließlich des nicht im Bild erfassten Barbarossaweges. Gerade aus Richtung Bad Frankenhausen ist dieser Weg bevorzugt benutzt worden, um zur Barbarossahöhle zu wandern. Aber das ist jetzt erst mal sehr erschwert.
Der bisher schön festgetretene Weg musste aber im Rahmen der Wippersanierung einer neuen Trasse weichen. Die neue Trasse ist jetzt schön breit geworden, hat aber einen Pferdefuß. Da die Sanierungsarbeiten Ende des Jahres abgeschlossen wurden, kam man in den Genuss sehr feuchter Witterung und hatte keine Möglichkeit mehr, die neue Trasse auch ausreichend zu verdichten. Neben vieler Spurrinnen von Fahrzeugen stören auch größere Schottersteine, die aus dem Weg herausragen. Mit dem Fahrrad diese Strecke befahren macht keinen Spaß mehr und auch beim Wandern holt man sich große Klumpen an die Schuhsohlen, wie Peter Möbius von der Stadtverwaltung Bad Frankenhausen am Donnerstag bestätigte, als er jüngst den Weg benutzte.
Wie soll es also auf diesem wichtigen Wanderweg weitergehen? Wir befragten Eckhard Geyer von der Wirtschaftsförderung Kyffhäuserkreis. Er hatte einige gute, aber auch einige sehr negative Antworten parat. Die gute Antwort war, dass dieser wichtige Wegeabschnitt als so genannter straßenbegleitender Radweg eingestuft ist, und sogar mit einer Bitumendecke versehen werden darf. In einem Gespräch mit dem Straßenbauamt Mitte Dezember war auch bestätigt worden, dass das Aufbringen des Bitumenbelages weiter in der Planung drin ist. Es wurde auch Einigung erzielt, dass die nach der Wippersanierung angelegte bisherige Baustraße gleich genutzt werden kann.
Und woran hakt es nun? Wegen noch nicht geklärter Zufahrtsrechte gibt es zwischen Stadt Bad Frankenhausen und einem Grundstückseigentümer Unstimmigkeiten, wodurch es noch keine Freigabe für den Radwegebau gab. Bleibt nur für die vielen Wanderer zu hoffen, dass sich Stadt und Grundstückseigentümer schnell einigen, denn dieser wichtige Wanderweg verdient einen festen Untergrund. Denn nur auf langes trockenes Wetter zu hoffen dürfte sicher nicht im Sinne der angrenzenden Landwirte sein. Deshalb sollte auch die erste längere Trockenperiode wenigstens genutzt werden, um den Weg mit einer Walze zu ebenen und zu verfestigen. Denn zur ersten große Wanderwelle, die vermutlich Ostern sein wird, sollte sich der Weg schon in einem vernünftigen zustand präsentieren. Und Ostern liegt dieses Jahr sehr früh.
Nicht zu vergessen, der Ausbau dieses Radweges ist auch eine Sicherheitsfrage für Radfahrer, die zurzeit gezwungen sind, die nicht ganz ungefährliche Straße zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen zu benutzen.
