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Unverständliches Erschrecken

Dienstag, 29. Januar 2008, 15:33 Uhr
Wenig Verständnis findet bei MdB Kersten Naumann die Äußerung der CDU-Kreisvorsitzenden Gudrun Holbe, dass der Einzug der Linken in die Landtage von Hessen und Niedersachsen erschreckend sei. Scheinbar muss Frau Holbe in der Nacht nach der Wahl von Albträumen geplagt worden sein, in denen ihr wohl ein leicht abgewandelter Karl Marx erschien: „Ein Gespenst geht um in Deutschland …“


Die LINKE ist seit diesem Sonntag in der Hälfte aller bundesdeutschen Landtage vertreten, bereits am 24. Februar soll Hamburg folgen. Und solche Dinge entscheidet glücklicherweise noch der Wähler und nicht die CDU. Doch diese hat scheinbar selbst in Thüringen Probleme, die zweitstärkste politische Kraft im Lande zu akzeptieren.

Frau Holbes Versuch, die LINKE zu diskreditieren, wandelt sich allerdings somit recht schnell in eine Wählerschelte um. Und das kann einem auch mal auf die Füße fallen. Zumindest sollte sie das in diesem Wahlkampf von Herrn Koch gelernt haben.
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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