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Wie in Schottland

Donnerstag, 07. Februar 2008, 15:00 Uhr
Wer in Sondershausen zurzeit die Schachtstraße entlang fährt, könnte denken, er habe sich in die Schottischen Highlands verfahren.

Denn das Ambiente stimmt, hohe Berge (Kalihalde) und urig aussehende Tiere, die sich bei genauerem Hinsehen als Schottische Wildrinder, auch Schottisches Hochlandrind, Highlander oder Bos taurus taurus genannt, herausstellen. Trotz ihres recht gefährlichen Aussehens sollen die Tiere recht gutmütig sein, außer die Kühe führen Kälber.. Wegen des langen Fells ertragen diese Tiere auch sehr widrige Wetterumstände, sei es stürmisches nasses Klima oder Temperaturen bis Minus 45°C!

Schottisches Wildrind (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Schottisches Wildrind (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Die ersten Tiere wurden erst 1975 nach Deutschland eingeführt und sind hier noch nicht so bekannt. In Schottland dienen die Tier als Lieferant von Fleisch und Milch, sowie als robustes Zugtier. Das Fleisch der Hochlandrinder soll ausgesprochen schmackhaft, fett- und cholesterinarm mit einem hohen Anteil wertvoller Proteine sein.

Und was sagt der Besitzer? Für ihn sind die Tiere nur zum Hobby da. Obwohl die Tiere im Bild schon recht groß wirken, sind es immer noch Jungtiere, so der Besitzer. An diesem Tage waren die Tiere als Landschaftspfleger unterwegs, auch wenn wegen des jetzt nicht üppigen Graswuchses zugefüttert werden muss.
Autor: khh

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