Region schafft Zukunft
Donnerstag, 07. Februar 2008, 18:00 Uhr
Unter dem Thema Region schafft Zukunft - Erster Regionaler Demografiekonvent "Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" findet in Sondershausen ein interdisziplinärer Erfahrungsaustausch zu den Chancen der demografischen Entwicklung in ländlichen Regionen statt.
Der erste regionale Demografiekonvent findet am Dienstag, den 12. Februar 2008 im Achteckhaus Sondershausen statt. Zur Auftaktveranstaltung für das im Januar gestartete Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" werden rund 200 Teilnehmer erwartet. Im Modellvorhaben fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung rund 40 innovative Projekte in den beiden Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff". Lebensperspektiven im ländlichen Raum werden offensiv gesichert und positiv entwickelt.
Was soll bei diesem Erfahrungsaustausch herauskommen, bzw. was erwarten die Veranstalter selbst?
Strategien und Ansätze bündeln
Der erste Regionale Demografiekonvent ist ein öffentliches Forum aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Die beiden Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff" stellen ihre integrativen demografischen Handlungskonzepte und die daraus entwickelten Pilotprojekte vor. Ziel ist es, die verschiedenen regionalen Ansätze, Ideen und Projekte zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels zu bündeln.
Ebenfalls im Zentrum steht die Verbindung von regionaler Ebene und Bundesebene. Dazu werden in vier Fachvorträgen die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Stadt- und Raumentwicklungspolitik des Bundes und regionale Entwicklungs- und Anpassungsstrategien vorgestellt.
Verbindung von Bund und Regionen
Im ersten der vier Fachvorträge nimmt Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu den Herausforderungen des demografischen Wandels für die Stadt- und Raumentwicklungspolitik des Bundes Stellung. In weiteren Vorträgen werden regionale Entwicklungs- und Anpassungsstrategien vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt und Thüringen von Olaf Langlotz, Abteilungsleiter Ministerium für Bau und Verkehr des Freistaats Thüringen, und Wilfried Köhler, Referatsleiter im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, vorgestellt. Die wissenschaftliche Perspektive liefert der Vortrag von Frau Professorin Gabi Troeger-Weiß von der Universität Kaiserslautern.
Theorie und Praxis verbinden
In Form moderierter Dialoge stellen Vertreter bereits laufender Projekte aus anderen Städten und Regionen der alten und neuen Bundesländer ihre Strategien und Erfahrungen bei der offensiven Gestaltung des demografischen Wandels vor. Dazu gehören die Stadt Sonneberg in Thüringen, das niedersächsischen Dannenberg und die Region Südniedersachsen. Die Modellregionen "Stettiner Haff" und "Südharz-Kyffhäuser" präsentieren ihre Entwicklungs- und Anpassungsstrategien sowie Projekte aus dem Modellvorhaben "Demografischer Wandel".
Erfahrungen nutzen und neue Ansätze erkennen
Von diesem Erfahrungsaustausch profitieren nicht nur die beiden Modellregionen direkt, er gibt allen Beteiligten Anregungen, welche Kooperationsansätze zur Stabilisierung gleichwertiger Lebensverhältnisse am wirksamsten sind. "Es kommt darauf an, in Zukunft auch Programme sowie Initiativen anderer Ressorts im Bund und den Ländern im Interesse der ländlichen Regionen und ihrer Menschen noch stärker zusammenzuführen und anderen Regionen ein Beispiel zu geben, sich mit ihren demografischen und strukturellen Herausforderungen aktiv auseinander zu setzen: um ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, die Attraktivität der Region zu erhalten und den Menschen eine existenzsichernde Perspektive mit guter Lebensqualität auch im ländlichen Raum bieten zu können", so Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup.
Die Verbindung von Wissenschaft, Politik und Praxis auf dem ersten Regionalen Demografiekonvent konkretisiert die Chancen vernetzter regionaler Gesamtstrategien zur Stabilisierung ländlicher und strukturschwacher Regionen.
Das Modellvorhaben
In dem Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" engagieren sich Bund, Länder, Kommunen, viele Projektträger und die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam, um den Bewohnern Perspektiven in ihrer Region zu geben. Der Bund steht den Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff" dabei unterstützend zur Seite, die Initiative und das Engagement jedoch kommen aus den Regionen. Zu den wesentlichen Handlungsfeldern gehören unter anderem der regionale Arbeitsmarkt und Ausbildungsinitiativen, Wirtschaft und Landwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur sowie die Gesundheits-, Schul-, Sport- und Freizeitversorgung und neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens. Die erstmalige Bündelung kreativer Ansätze und einschlägiger Programme sowie deren konzentrierte Umsetzung in den Regionen hat Vorbild- und Impulscharakter für künftige Vorhaben/Förderprogramme.
Soweit die Vorstellungen der Veranstalter. Welche Ergebnisse der regionaler Demografiekonvent bringen wird? Wir werden Sie darüber informieren, natürlich mit dem Schwerpunkt, welche konkreten Maßnahmen sollen denn im Kyffhäuserkreis wirksam werden.
Autor: khhDer erste regionale Demografiekonvent findet am Dienstag, den 12. Februar 2008 im Achteckhaus Sondershausen statt. Zur Auftaktveranstaltung für das im Januar gestartete Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" werden rund 200 Teilnehmer erwartet. Im Modellvorhaben fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung rund 40 innovative Projekte in den beiden Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff". Lebensperspektiven im ländlichen Raum werden offensiv gesichert und positiv entwickelt.
Was soll bei diesem Erfahrungsaustausch herauskommen, bzw. was erwarten die Veranstalter selbst?
Strategien und Ansätze bündeln
Der erste Regionale Demografiekonvent ist ein öffentliches Forum aus Politik, Wissenschaft und Praxis. Die beiden Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff" stellen ihre integrativen demografischen Handlungskonzepte und die daraus entwickelten Pilotprojekte vor. Ziel ist es, die verschiedenen regionalen Ansätze, Ideen und Projekte zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels zu bündeln.
Ebenfalls im Zentrum steht die Verbindung von regionaler Ebene und Bundesebene. Dazu werden in vier Fachvorträgen die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Stadt- und Raumentwicklungspolitik des Bundes und regionale Entwicklungs- und Anpassungsstrategien vorgestellt.
Verbindung von Bund und Regionen
Im ersten der vier Fachvorträge nimmt Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zu den Herausforderungen des demografischen Wandels für die Stadt- und Raumentwicklungspolitik des Bundes Stellung. In weiteren Vorträgen werden regionale Entwicklungs- und Anpassungsstrategien vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Sachsen-Anhalt und Thüringen von Olaf Langlotz, Abteilungsleiter Ministerium für Bau und Verkehr des Freistaats Thüringen, und Wilfried Köhler, Referatsleiter im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, vorgestellt. Die wissenschaftliche Perspektive liefert der Vortrag von Frau Professorin Gabi Troeger-Weiß von der Universität Kaiserslautern.
Theorie und Praxis verbinden
In Form moderierter Dialoge stellen Vertreter bereits laufender Projekte aus anderen Städten und Regionen der alten und neuen Bundesländer ihre Strategien und Erfahrungen bei der offensiven Gestaltung des demografischen Wandels vor. Dazu gehören die Stadt Sonneberg in Thüringen, das niedersächsischen Dannenberg und die Region Südniedersachsen. Die Modellregionen "Stettiner Haff" und "Südharz-Kyffhäuser" präsentieren ihre Entwicklungs- und Anpassungsstrategien sowie Projekte aus dem Modellvorhaben "Demografischer Wandel".
Erfahrungen nutzen und neue Ansätze erkennen
Von diesem Erfahrungsaustausch profitieren nicht nur die beiden Modellregionen direkt, er gibt allen Beteiligten Anregungen, welche Kooperationsansätze zur Stabilisierung gleichwertiger Lebensverhältnisse am wirksamsten sind. "Es kommt darauf an, in Zukunft auch Programme sowie Initiativen anderer Ressorts im Bund und den Ländern im Interesse der ländlichen Regionen und ihrer Menschen noch stärker zusammenzuführen und anderen Regionen ein Beispiel zu geben, sich mit ihren demografischen und strukturellen Herausforderungen aktiv auseinander zu setzen: um ihre wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, die Attraktivität der Region zu erhalten und den Menschen eine existenzsichernde Perspektive mit guter Lebensqualität auch im ländlichen Raum bieten zu können", so Staatssekretär Dr. Lütke Daldrup.
Die Verbindung von Wissenschaft, Politik und Praxis auf dem ersten Regionalen Demografiekonvent konkretisiert die Chancen vernetzter regionaler Gesamtstrategien zur Stabilisierung ländlicher und strukturschwacher Regionen.
Das Modellvorhaben
In dem Modellvorhaben "Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen" engagieren sich Bund, Länder, Kommunen, viele Projektträger und die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam, um den Bewohnern Perspektiven in ihrer Region zu geben. Der Bund steht den Modellregionen "Südharz-Kyffhäuser" und "Stettiner Haff" dabei unterstützend zur Seite, die Initiative und das Engagement jedoch kommen aus den Regionen. Zu den wesentlichen Handlungsfeldern gehören unter anderem der regionale Arbeitsmarkt und Ausbildungsinitiativen, Wirtschaft und Landwirtschaft, Verkehrsinfrastruktur sowie die Gesundheits-, Schul-, Sport- und Freizeitversorgung und neue Formen des Wohnens und Zusammenlebens. Die erstmalige Bündelung kreativer Ansätze und einschlägiger Programme sowie deren konzentrierte Umsetzung in den Regionen hat Vorbild- und Impulscharakter für künftige Vorhaben/Förderprogramme.
Soweit die Vorstellungen der Veranstalter. Welche Ergebnisse der regionaler Demografiekonvent bringen wird? Wir werden Sie darüber informieren, natürlich mit dem Schwerpunkt, welche konkreten Maßnahmen sollen denn im Kyffhäuserkreis wirksam werden.
