Rothenburg nicht mehr betreten
Donnerstag, 14. Februar 2008, 03:00 Uhr
Wer bisher die Rothenburg im Kyffhäusergebirge noch nicht betreten hat, sollte es lassen. Warum erfahren Sie hier.
Im Rahmen des gestrigen Pressegespräches mit dem Bauamtsleiter Sören Hauskeller vom Landratsamt Kyffhäuserkreis, kam man an dem Thema Rothenburg und ehemaliges Erholungsheim nicht daran vorbei. Seit die Bundeswehr das Gelände verlassen hatte, und ein privater Investor das Gelände erworben hatte, sind die bestehenden Gebäude zusehends verfallen. Sören Hauskeller sagte es klipp und klar: Dort besteht akute Lebensgefahr. Das ehemalige Erholungsheim könne man nur noch abreißen. Am 11.02.2008 ging eine Verfügung an den Besitzer raus, wonach er das Gelände wirksam absperren muss.
Der Kyffhäuser-Tourismusverband wurde über die Entwicklung der Situation in diesem Gebiet informiert.
Es käme jetzt darauf an, dass interessierte Touristen von dem Gelände fernzuhalten. Das ist um so tragischer, da der gerade mit dem Wandersiegel zertifizierte Kyffhäuserweg in unmittelbarer Nähe daran vorbei führt. Da kann es allzu leicht passieren, dass neugierige Touristen in Lebensgefahr kommen könnte. Eine negative PR für diese Region, die schon durch das wenig sinnvolle Abholzen im Kyffhäusergebirge ins Gerede gekommen ist, kann jetzt überhaupt nicht gebraucht werden.
Wenn man sieht, wie viel Steuergelder nach der Wende schon in das Gelände der Rothenburg gesteckt wurde, kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie leichtsinnig das Gelände vergeben wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass sich bald ein finanzkräftiger Investor findet, der das Gelände vielleicht wieder sanieren kann. Lieber ein sicheres Privatgelände, vielleicht ein schickes Fünf-Sterne-Hotel, dass sich zwar ein normaler Wanderer nicht leisten kann, als ein lebensgefährliche Bauruine. Über die weitere Entwicklung an der Rothenburg kann man gespannt sein, wie lange es vielleicht noch dauern wird, bis es gar zu einer Ersatzvornahme kommt, wenn das Gelände kein Investor übernehmen kann.
Autor: khhIm Rahmen des gestrigen Pressegespräches mit dem Bauamtsleiter Sören Hauskeller vom Landratsamt Kyffhäuserkreis, kam man an dem Thema Rothenburg und ehemaliges Erholungsheim nicht daran vorbei. Seit die Bundeswehr das Gelände verlassen hatte, und ein privater Investor das Gelände erworben hatte, sind die bestehenden Gebäude zusehends verfallen. Sören Hauskeller sagte es klipp und klar: Dort besteht akute Lebensgefahr. Das ehemalige Erholungsheim könne man nur noch abreißen. Am 11.02.2008 ging eine Verfügung an den Besitzer raus, wonach er das Gelände wirksam absperren muss.
Der Kyffhäuser-Tourismusverband wurde über die Entwicklung der Situation in diesem Gebiet informiert.
Es käme jetzt darauf an, dass interessierte Touristen von dem Gelände fernzuhalten. Das ist um so tragischer, da der gerade mit dem Wandersiegel zertifizierte Kyffhäuserweg in unmittelbarer Nähe daran vorbei führt. Da kann es allzu leicht passieren, dass neugierige Touristen in Lebensgefahr kommen könnte. Eine negative PR für diese Region, die schon durch das wenig sinnvolle Abholzen im Kyffhäusergebirge ins Gerede gekommen ist, kann jetzt überhaupt nicht gebraucht werden.
Wenn man sieht, wie viel Steuergelder nach der Wende schon in das Gelände der Rothenburg gesteckt wurde, kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie leichtsinnig das Gelände vergeben wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass sich bald ein finanzkräftiger Investor findet, der das Gelände vielleicht wieder sanieren kann. Lieber ein sicheres Privatgelände, vielleicht ein schickes Fünf-Sterne-Hotel, dass sich zwar ein normaler Wanderer nicht leisten kann, als ein lebensgefährliche Bauruine. Über die weitere Entwicklung an der Rothenburg kann man gespannt sein, wie lange es vielleicht noch dauern wird, bis es gar zu einer Ersatzvornahme kommt, wenn das Gelände kein Investor übernehmen kann.
