Engagierte Mitarbeiter gefragt
Mittwoch, 27. Februar 2008, 00:15 Uhr
Das Wirtschaftsforum, gemeinsam organisiert vom Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsverein (SGW) und der Stadt Sondershausen, führte viele Wirtschaftsexperten zum Thema Mitarbeiter Führung nach Sondershausen...
Bürgermeister Joachim Kreyer betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die Mitarbeiterführung ein so wichtiges Thema sei, dass eben nicht nur Sondershäuser Wirtschaftsvertreter geladen waren, sondern auch aus dem Kyffhäuserkreis und dem benachbarten Nordhausen. Und man war zahlreich erschienen. Und es waren nicht nur Theoretiker erscheinen sondern auch Unternehmer aus über 20 bedeutenden Firmen und Finanzinstituten, so der Geschäftsführer der Isoplus Fernwärmetechnik, Uwe Braunsdorf und der Vorsitzende des Vorstandes der Kyffhäusersparkasse Karl-Heinz Langhorst.
Vorsitzende SGW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
In ihrem Eröffnungsvortrag zur Mitarbeiterführung als aktuelle Herausforderung, ging die Vorsitzende des SGW, Monika Lambrecht, auch auf das aktuelle Thema Steuersünder ein. Was mich stört, so Lambrecht, das Leistungsträger pauschal verurteilt werden, den diese 10 % der Steuerpflichtigen brächten doch 50 % der Steuereinnahmen zustande. Dafür erhielt sie allerdings nur verhaltenen Beifall.
In ihrem eigentlichen Fachvortrag brachte sie es auf den Punkt: Wir brauchen Mitarbeiter, die nicht nur Dienst nach Vorschrift machen, sondern wir brauchen engagierte Mitarbeiter. Auch wenn sie feststelle, jeder Fehler in der Firma sei Stress für den Chef, so müsse es doch ein gegenseitige Achtung von Chef und Mitarbeiter geben.
Im Vortrag Mitarbeiter erfolgreich suchen und auswählen von Marko Zillmann, Geschäftsführer der P & D Personal- und Dienstleistungsgesellschaft mbH kamen doch viele Hinweise zur richtigen Suche von Fachleuten. Vielleicht sollte sich die Stadt überlegen, ob sie nicht ein ähnliches Forum für interessierte arbeitssuchende Arbeitnehmer macht, denn viele Tipps wären sicher auch für so einen Personenkreis interessant.
Präsidium von Links nach rechts: Joachim Kreyer, Heino Kupfer, Moderator Sergej Lochthofen Chefredakteur bei der TA, Monika Lambrecht und Marko Zillmann
In seinem Fachvortrag stellte Heino Kupfer, Leiter Personalwesen des Schachtbau Nordhausen, seine Firma vor, und legte auch einige Probleme offen, die auch für andere Firmen in der Region zutreffen werden. Es wird immer schwieriger, geeignete Azubis zu bekommen. Konnte man für die 91 Neueinstellungen in 2007 noch auf über 1.000 Bewerbungen zurückblicken, so gab es für die 31 Ausbildungsplätze nur 180 Bewerber. Eine Entwicklung resultierend aus der demografischen Entwicklung, das jetzt die geburtenschwachen Jahrgänge kommen.
Die sehr interessanten Thesen und Vorschläge zum Thema Ressourcen durch Mitarbeiterführung erschließen von Prof. Dr. Bernd Okum, von der DEVACTO Veränderungsakademie für Coaching, Training und Organisationsentwicklung kamen stellenweise nicht bei allen Zuhörern in gleichem Maße an. Das lag allerdings auch an der sehr kurzen Zeit, die er für für die Erläuterung solcher Thesen eigentlich gebraucht hätte.
Im Schlusswort ging Bürgermeister Joachim Kreyer nochmals auf den zu hohen Prozentsatz von Abbrechern (20 %) ein, der viel zu hoch sein. Mit Hilfe des Vereins K.A.Z. e.V. soll da eine Verbesserung erreicht werden. In Kürze wird kn zu diesem Thema berichten.
Autor: khhBürgermeister Joachim Kreyer betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die Mitarbeiterführung ein so wichtiges Thema sei, dass eben nicht nur Sondershäuser Wirtschaftsvertreter geladen waren, sondern auch aus dem Kyffhäuserkreis und dem benachbarten Nordhausen. Und man war zahlreich erschienen. Und es waren nicht nur Theoretiker erscheinen sondern auch Unternehmer aus über 20 bedeutenden Firmen und Finanzinstituten, so der Geschäftsführer der Isoplus Fernwärmetechnik, Uwe Braunsdorf und der Vorsitzende des Vorstandes der Kyffhäusersparkasse Karl-Heinz Langhorst.
Vorsitzende SGW (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
In ihrem Eröffnungsvortrag zur Mitarbeiterführung als aktuelle Herausforderung, ging die Vorsitzende des SGW, Monika Lambrecht, auch auf das aktuelle Thema Steuersünder ein. Was mich stört, so Lambrecht, das Leistungsträger pauschal verurteilt werden, den diese 10 % der Steuerpflichtigen brächten doch 50 % der Steuereinnahmen zustande. Dafür erhielt sie allerdings nur verhaltenen Beifall.In ihrem eigentlichen Fachvortrag brachte sie es auf den Punkt: Wir brauchen Mitarbeiter, die nicht nur Dienst nach Vorschrift machen, sondern wir brauchen engagierte Mitarbeiter. Auch wenn sie feststelle, jeder Fehler in der Firma sei Stress für den Chef, so müsse es doch ein gegenseitige Achtung von Chef und Mitarbeiter geben.
Im Vortrag Mitarbeiter erfolgreich suchen und auswählen von Marko Zillmann, Geschäftsführer der P & D Personal- und Dienstleistungsgesellschaft mbH kamen doch viele Hinweise zur richtigen Suche von Fachleuten. Vielleicht sollte sich die Stadt überlegen, ob sie nicht ein ähnliches Forum für interessierte arbeitssuchende Arbeitnehmer macht, denn viele Tipps wären sicher auch für so einen Personenkreis interessant.
Präsidium von Links nach rechts: Joachim Kreyer, Heino Kupfer, Moderator Sergej Lochthofen Chefredakteur bei der TA, Monika Lambrecht und Marko Zillmann
In seinem Fachvortrag stellte Heino Kupfer, Leiter Personalwesen des Schachtbau Nordhausen, seine Firma vor, und legte auch einige Probleme offen, die auch für andere Firmen in der Region zutreffen werden. Es wird immer schwieriger, geeignete Azubis zu bekommen. Konnte man für die 91 Neueinstellungen in 2007 noch auf über 1.000 Bewerbungen zurückblicken, so gab es für die 31 Ausbildungsplätze nur 180 Bewerber. Eine Entwicklung resultierend aus der demografischen Entwicklung, das jetzt die geburtenschwachen Jahrgänge kommen.
Die sehr interessanten Thesen und Vorschläge zum Thema Ressourcen durch Mitarbeiterführung erschließen von Prof. Dr. Bernd Okum, von der DEVACTO Veränderungsakademie für Coaching, Training und Organisationsentwicklung kamen stellenweise nicht bei allen Zuhörern in gleichem Maße an. Das lag allerdings auch an der sehr kurzen Zeit, die er für für die Erläuterung solcher Thesen eigentlich gebraucht hätte.
Im Schlusswort ging Bürgermeister Joachim Kreyer nochmals auf den zu hohen Prozentsatz von Abbrechern (20 %) ein, der viel zu hoch sein. Mit Hilfe des Vereins K.A.Z. e.V. soll da eine Verbesserung erreicht werden. In Kürze wird kn zu diesem Thema berichten.



