Frauen gegen Armut
Freitag, 14. März 2008, 07:26 Uhr
Zum vierten Mal hatte gestern der Kreisverband Nordthüringen des Sozialverbandes VdK Frauen der 14 Ortsverbände zum Frauenforum eingeladen, diesmal wenige Tage nach dem Internationalen Frauentag in den Saal des Juventas-Jugendwohnheimes in Sondershausen. Ein Bericht von Klaus Henze....
Etwa 50 Frauen und einige Männer vom Dienst waren gern der Einladung nachgekommen. Man kann vorweg nehmen, dass sich alle Redner einer überraschenden Kürze bedienten. Vom Kreisvorsitzenden Bernd Reiber, der die Verdienste der Frauen im Kreisverband würdigte und aufzeigte, dass sie sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und auch verantwortliche Positionen ausüben. Zugleich verwies er auf den Missstand, dass die Frauen auch in unserer Gesellschaft noch immer benachteiligt werden.
Sie haben den größten Anteil an der Arbeitslosigkeit, werden schlechter im Job bezahlt und erhalten letztlich eine geringere Rente als die Männer. Der VdK begegnet dieser Situation gegenwärtig mit einer Aktion gegen Armut, die auch der Kreisverband Nordthüringen unterstützt. Zugleich brachten die Frauen ihre Forderung, diese Missstände abzuändern mit der Unterstützung der Unterschriftenaktion der befreundeten Sozialverbände SoVD und Volkssolidarität gegen weiteren Sozialabbau zum Ausdruck.
Sowohl Vize-Landrat des Kyffhäuserkreises, Hans-Georg Schäfer, als auch Vize-Bürgermeisterin von Sondershausen Cornelia Kraffzik, beide VdK-Mitglied, verschwiegen nicht, dass immer mehr Frauen in ihren Arbeitsbereichen Verantwortung übernommen haben und sie gut wahrnehmen, aber damit die Gleichberechtigung der Geschlechter noch lange nicht umgesetzt ist. Cornelia Kraffzik berichtete dann noch über das Engagement der SPD Frauen für eine soziale und demokratische Gesellschaft, wobei es ganz gewiss einige Übereinstimmung mit dem Engagement des Sozialverbandes VdK gibt.
Schließlich berichtete die Frauenvertreterin des VdK-Kreisverbandes und Mitglied des Landesvorstandes Ingrid Müller von der Frauenkonferenz des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen. Es soll behinderten Menschen bessere Möglichkeiten geben, selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten. Georg Schäfer gestand ein, dass man auf diesem Wege, der durchaus richtig sei, in der Region noch erste Erfahrungen sammle und sicherlich einige Hürden zu bewältigen sind, ebenso wie mit der Übernahme der einstigen Aufgaben der Versorgungsämter durch die Kreisverwaltung.
Einen recht lebendigen Diskussionsbeitrag brachten dann die hübschen Mädels der Tanzgruppen No name. Nach flotten Rhythmen boten ihre tänzerischen Einlagen dann tolle Unterhaltung und sie erhielten herzlichen Beifall und natürlich auch eine kleine materielle Anerkennung. Mit einer gemütlichen Kaffeerunde, manch interessantem persönlichen Gespräch und viel Spaß klang der Nachmittag aus. Das Team der Einrichtung hat für die gute Betreuung ein großes Lob verdient.
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: nnzEtwa 50 Frauen und einige Männer vom Dienst waren gern der Einladung nachgekommen. Man kann vorweg nehmen, dass sich alle Redner einer überraschenden Kürze bedienten. Vom Kreisvorsitzenden Bernd Reiber, der die Verdienste der Frauen im Kreisverband würdigte und aufzeigte, dass sie sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und auch verantwortliche Positionen ausüben. Zugleich verwies er auf den Missstand, dass die Frauen auch in unserer Gesellschaft noch immer benachteiligt werden.
Sie haben den größten Anteil an der Arbeitslosigkeit, werden schlechter im Job bezahlt und erhalten letztlich eine geringere Rente als die Männer. Der VdK begegnet dieser Situation gegenwärtig mit einer Aktion gegen Armut, die auch der Kreisverband Nordthüringen unterstützt. Zugleich brachten die Frauen ihre Forderung, diese Missstände abzuändern mit der Unterstützung der Unterschriftenaktion der befreundeten Sozialverbände SoVD und Volkssolidarität gegen weiteren Sozialabbau zum Ausdruck.
Sowohl Vize-Landrat des Kyffhäuserkreises, Hans-Georg Schäfer, als auch Vize-Bürgermeisterin von Sondershausen Cornelia Kraffzik, beide VdK-Mitglied, verschwiegen nicht, dass immer mehr Frauen in ihren Arbeitsbereichen Verantwortung übernommen haben und sie gut wahrnehmen, aber damit die Gleichberechtigung der Geschlechter noch lange nicht umgesetzt ist. Cornelia Kraffzik berichtete dann noch über das Engagement der SPD Frauen für eine soziale und demokratische Gesellschaft, wobei es ganz gewiss einige Übereinstimmung mit dem Engagement des Sozialverbandes VdK gibt.
Schließlich berichtete die Frauenvertreterin des VdK-Kreisverbandes und Mitglied des Landesvorstandes Ingrid Müller von der Frauenkonferenz des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen. Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen. Es soll behinderten Menschen bessere Möglichkeiten geben, selbstbestimmt ihr Leben zu gestalten. Georg Schäfer gestand ein, dass man auf diesem Wege, der durchaus richtig sei, in der Region noch erste Erfahrungen sammle und sicherlich einige Hürden zu bewältigen sind, ebenso wie mit der Übernahme der einstigen Aufgaben der Versorgungsämter durch die Kreisverwaltung.
Einen recht lebendigen Diskussionsbeitrag brachten dann die hübschen Mädels der Tanzgruppen No name. Nach flotten Rhythmen boten ihre tänzerischen Einlagen dann tolle Unterhaltung und sie erhielten herzlichen Beifall und natürlich auch eine kleine materielle Anerkennung. Mit einer gemütlichen Kaffeerunde, manch interessantem persönlichen Gespräch und viel Spaß klang der Nachmittag aus. Das Team der Einrichtung hat für die gute Betreuung ein großes Lob verdient.
Text und Fotos: Klaus Henze


