Feierliches Gelöbnis in Bad Frankenhausen
Samstag, 15. März 2008, 15:13 Uhr
Das gestrige feierliche Gelöbnis der neuen Rekruten auf dem Anger von Bad Frankenhausen sorgte für einen großen Auflauf bei den Bürgern und teils Ärger bei den Händlern und: Für einen Patenschaftsvertrag...
Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) hatte der Bundeswehrführung gutes Wetter für das Gelöbnis versprochen. Noch 13:30 Uhr glaube keiner mehr dran, aber pünktlich zum Start herrschte dann sogar Kaiserwetter, blauer Himmel und Sonnenschein. Die Bürger, Verwandte der Rekruten und Gäste der Stadt drängelten sich dann auch an der Absperrung.
Im Vorfeld gab es aber teils auch zornige Worte. Wenn ein Händler am Anger Lieferung bekam, mussten lange Wege beim Abladen in Kauf genommen werden, weil ab Vormittags der Anger komplett gesperrt war. Während sich Kunden aus Bad Frankenhausen darauf einstellen konnten, ist das bei Lieferanten kaum möglich. Dort sollte man nächstes Mal für eine Ausnahmeregelung sorgen, zumindest bis Mittag!
Feierliches Gelöbnis 1 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Begeisterung für die Veranstaltung konnte machte es aber keinen Abbruch. Nach feierlichem Einmarsch des Wehrbereichsmusikkorps III aus Erfurt schritt anschließend Bürgermeister Matthias Strejc, der Staatssekretär im Thüringer Innenministerium, Rüdiger Hütte sowie Kommandeur Oberstleutnant André Denk die angetretenen Formationen ab. In der anschließenden Ansprache hob Staatssekretär Rüdiger Hütte die Bundeswehr als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft im Freistaat Thüringen. Er hob aber auch den wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die Region hervor, den die Anwesenheit des Standortes für den Ort Bad Frankenhausen und der Region bringt.
Auch Bürgermeister Matthias Strejc hatte die wirtschaftliche Bedeutung des Bundeswehrstandortes für Bad Frankenhausen hervorgehoben.
Bevor es zum feierlichen Gelöbnisses kam, wurde auch ein Patenschaftsvertrag zwischen der Stadt Bad Frankenhausen und dem Logistikbataillon 131 abgeschlossen, den auch nicht der am Tisch wehende ungestüme Wind verhindern konnte. Bürgermeister Matthias Strejc und der Kommandeur des Logistikbataillons 131 Oberstleutnant André Denk setzten die entsprechenden Unterschriften.
Zum feierlichen Gelöbnis waren ca. 700 Rekruten des Logistikbataillon 131, der Rekrutenkompanie 5 Heeresführungskommando Bad Frankenhausen, des Panzeraufklärungsbataillons 13 aus Gotha und des Führungsstützpunktbataillons 383 aus Erfurt angetreten. Das feierlichen Gelöbnis leitete dann Oberstleutnant André Denk. Besonders eindrucksvoll, als nach dem Gelöbnis jede Einheit ihren Schlachtruf mit starker Stimme kundtun konnte.
Neben viele Freunden, Bekannten und Verwandten der beteiligten Rekruten gab es natürlich auch genügend Ehrengäste. Von vielen Bürgermeistern der Region bis hin zu Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann, war so gar eine Königin anwesend. Zwar nicht von Geburt blaublütig, aber dafür trotzdem in Bad Frankenhausen regierend, die Fliederkönigin Franziska I.
Es gab auch einige Gewinner des feierlichen Gelöbnisses. Ein Gastwirt sagte, es könnte öfter mal ein Gelöbnis stattfinden. Denn die vielen angereisten Freunde, Bekannte und Verwandte der beteiligten Rekruten, sind teils erst mal in den angrenzenden Gaststätten verschwunden, um sich nach der langen Steherei erst mal zu stärken.
Autor: khhBürgermeister Matthias Strejc (SPD) hatte der Bundeswehrführung gutes Wetter für das Gelöbnis versprochen. Noch 13:30 Uhr glaube keiner mehr dran, aber pünktlich zum Start herrschte dann sogar Kaiserwetter, blauer Himmel und Sonnenschein. Die Bürger, Verwandte der Rekruten und Gäste der Stadt drängelten sich dann auch an der Absperrung.
Im Vorfeld gab es aber teils auch zornige Worte. Wenn ein Händler am Anger Lieferung bekam, mussten lange Wege beim Abladen in Kauf genommen werden, weil ab Vormittags der Anger komplett gesperrt war. Während sich Kunden aus Bad Frankenhausen darauf einstellen konnten, ist das bei Lieferanten kaum möglich. Dort sollte man nächstes Mal für eine Ausnahmeregelung sorgen, zumindest bis Mittag!
Feierliches Gelöbnis 1 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Begeisterung für die Veranstaltung konnte machte es aber keinen Abbruch. Nach feierlichem Einmarsch des Wehrbereichsmusikkorps III aus Erfurt schritt anschließend Bürgermeister Matthias Strejc, der Staatssekretär im Thüringer Innenministerium, Rüdiger Hütte sowie Kommandeur Oberstleutnant André Denk die angetretenen Formationen ab. In der anschließenden Ansprache hob Staatssekretär Rüdiger Hütte die Bundeswehr als unverzichtbaren Teil der Gesellschaft im Freistaat Thüringen. Er hob aber auch den wichtigen wirtschaftlichen Faktor für die Region hervor, den die Anwesenheit des Standortes für den Ort Bad Frankenhausen und der Region bringt.Auch Bürgermeister Matthias Strejc hatte die wirtschaftliche Bedeutung des Bundeswehrstandortes für Bad Frankenhausen hervorgehoben.
Bevor es zum feierlichen Gelöbnisses kam, wurde auch ein Patenschaftsvertrag zwischen der Stadt Bad Frankenhausen und dem Logistikbataillon 131 abgeschlossen, den auch nicht der am Tisch wehende ungestüme Wind verhindern konnte. Bürgermeister Matthias Strejc und der Kommandeur des Logistikbataillons 131 Oberstleutnant André Denk setzten die entsprechenden Unterschriften.
Zum feierlichen Gelöbnis waren ca. 700 Rekruten des Logistikbataillon 131, der Rekrutenkompanie 5 Heeresführungskommando Bad Frankenhausen, des Panzeraufklärungsbataillons 13 aus Gotha und des Führungsstützpunktbataillons 383 aus Erfurt angetreten. Das feierlichen Gelöbnis leitete dann Oberstleutnant André Denk. Besonders eindrucksvoll, als nach dem Gelöbnis jede Einheit ihren Schlachtruf mit starker Stimme kundtun konnte.
Neben viele Freunden, Bekannten und Verwandten der beteiligten Rekruten gab es natürlich auch genügend Ehrengäste. Von vielen Bürgermeistern der Region bis hin zu Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann, war so gar eine Königin anwesend. Zwar nicht von Geburt blaublütig, aber dafür trotzdem in Bad Frankenhausen regierend, die Fliederkönigin Franziska I.
Es gab auch einige Gewinner des feierlichen Gelöbnisses. Ein Gastwirt sagte, es könnte öfter mal ein Gelöbnis stattfinden. Denn die vielen angereisten Freunde, Bekannte und Verwandte der beteiligten Rekruten, sind teils erst mal in den angrenzenden Gaststätten verschwunden, um sich nach der langen Steherei erst mal zu stärken.










