Arterner CDU im Gespräch
Dienstag, 25. März 2008, 15:01 Uhr
Ökumene live - CDU Artern im Gespräch mit Vertretern der katholischen und evangelischen Gemeinde setzte die CDU Artern ihre Vor-Ort-Reihe mit einem Besuch bei Vertretern der katholischen und evangelischen Gemeinde fort. Hier der Bericht dazu ...
Veranstaltungsort war der Gemeinderaum der katholischen Kirche St. Bonifatius. Gesprächspartner waren neben zahlreichen Gemeindemitgliedern Otto Stöber, Pfarrer der katholischen Gemeinde, sowie Ute Kopp, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der evangelischen Gemeinden. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Pfarrer Stöber im Rahmen einen kurzen Führung die Geschichte der katholischen Kirche in Artern. Diese feierte im Jahr 2003 ihr 100jähiges Bestehen. Die Führung wurde mit einem gemeinsamen Lied abgeschlossen.
Die anschließende Diskussion beleuchtete die verschiedensten Themen der Gemeindearbeit. Während der katholische Pfarrer in den Orten Artern, Heygendorf, Rossleben, Wiehe und Donndorf regelmäßig Gottesdienst feiert, sind es auf der evangelischen Seite mehrere Ansprechpartner. In den einzelnen Gemeinden sind ca. 15 % der Bürgerinnen und Bürger konfessionell gebunden: 3 % katholische und 11 % evangelische Christen, 86 % sind konfessionslos. Dieser Tatbestand mache die kirchliche Arbeit nicht gerade einfacher, so die Gemeindevertreter. Die Berührungsängste seien nach wie vor groß, so Ute Kopp. Sie wies insbesondere auf das soziale Netzwerk der evangelischen Gemeinde hin. Dies hatte Pfarrerin Dr. Spengler mit großem persönlichem Einsatz ins Leben gerufen. Nach deren Weggang (TA berichtete) ist es für die evangelische Gemeinde eine große Herausforderung, dieses Projekt fortzusetzen, so Ute Kopp weiter. Die Mutter-Kind-Nachmittage sowie die Zusammenarbeit mit den Kindergärten sind weitere Schwerpunkte der evangelischen Gemeindearbeit.
Auch die Politik kam nicht zu kurz: Intensiv diskutierte man über den geplanten Eintritt der Stadt Artern in die Verwaltungsgemeinschaft. Die Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe gab einen Ausblick auf die geplante Reform der Verwaltungsstrukturen in Thüringen. Auch das Kulturangebot in der Stadt Artern war Thema: Ein Konzert des Loh-Orchesters wäre eine Bereicherung für das kulturelle Leben in der Stadt, ebenfalls eine Mehrzwecksaal für kulturelle Veranstaltungen.
Zum Abschluss überreichte Pfarrer Otto Stöber den Osterbrief mit der persönlichen Einladung zu den Ostergottesdiensten. Die sehr gute ökumenische Zusammenarbeit zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde wolle man fortsetzen, so die Gemeindevertreter abschließend. Weiter Informationen zur katholischen Gemeinde in Artern erhält man in Internet: www.kathweb.de/community/bistum-erfurt
Autor: khhVeranstaltungsort war der Gemeinderaum der katholischen Kirche St. Bonifatius. Gesprächspartner waren neben zahlreichen Gemeindemitgliedern Otto Stöber, Pfarrer der katholischen Gemeinde, sowie Ute Kopp, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates der evangelischen Gemeinden. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Pfarrer Stöber im Rahmen einen kurzen Führung die Geschichte der katholischen Kirche in Artern. Diese feierte im Jahr 2003 ihr 100jähiges Bestehen. Die Führung wurde mit einem gemeinsamen Lied abgeschlossen.
Die anschließende Diskussion beleuchtete die verschiedensten Themen der Gemeindearbeit. Während der katholische Pfarrer in den Orten Artern, Heygendorf, Rossleben, Wiehe und Donndorf regelmäßig Gottesdienst feiert, sind es auf der evangelischen Seite mehrere Ansprechpartner. In den einzelnen Gemeinden sind ca. 15 % der Bürgerinnen und Bürger konfessionell gebunden: 3 % katholische und 11 % evangelische Christen, 86 % sind konfessionslos. Dieser Tatbestand mache die kirchliche Arbeit nicht gerade einfacher, so die Gemeindevertreter. Die Berührungsängste seien nach wie vor groß, so Ute Kopp. Sie wies insbesondere auf das soziale Netzwerk der evangelischen Gemeinde hin. Dies hatte Pfarrerin Dr. Spengler mit großem persönlichem Einsatz ins Leben gerufen. Nach deren Weggang (TA berichtete) ist es für die evangelische Gemeinde eine große Herausforderung, dieses Projekt fortzusetzen, so Ute Kopp weiter. Die Mutter-Kind-Nachmittage sowie die Zusammenarbeit mit den Kindergärten sind weitere Schwerpunkte der evangelischen Gemeindearbeit.
Auch die Politik kam nicht zu kurz: Intensiv diskutierte man über den geplanten Eintritt der Stadt Artern in die Verwaltungsgemeinschaft. Die Landtagsabgeordnete Gudrun Holbe gab einen Ausblick auf die geplante Reform der Verwaltungsstrukturen in Thüringen. Auch das Kulturangebot in der Stadt Artern war Thema: Ein Konzert des Loh-Orchesters wäre eine Bereicherung für das kulturelle Leben in der Stadt, ebenfalls eine Mehrzwecksaal für kulturelle Veranstaltungen.
Zum Abschluss überreichte Pfarrer Otto Stöber den Osterbrief mit der persönlichen Einladung zu den Ostergottesdiensten. Die sehr gute ökumenische Zusammenarbeit zwischen der katholischen und evangelischen Gemeinde wolle man fortsetzen, so die Gemeindevertreter abschließend. Weiter Informationen zur katholischen Gemeinde in Artern erhält man in Internet: www.kathweb.de/community/bistum-erfurt

