Wochenendtipp (2) – Huflar
Freitag, 04. April 2008, 07:10 Uhr
Dieses Wochenende soll das Wetter ja recht durchwachsen sein. Also Schirm nicht vergessen. Wohin also soll der Wochenendausflug gehen? Hier ein Tipp von kn....
Blick auf Bendeleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch mit diesem Tipp bleiben wir natürlich im Kyffhäuserkreis, dieses Mal an seiner nördlichen Grenze. Zuerst geht es mal mit dem Auto bis nach Bendeleben. Wenn man in den Ort reinfährt kommt man gleich an der Orangerie vorbei. Gerade über sind auch genügend Parkbuchten. Neben den Gewächsen der Orangerie sollten Sie auch einen Blick in die Ausstellung Matthäus Passion in Schrift und andere Kalligrafien der Künstlerin Almut Jungnickel werfen. Das benötigt schon einige Zeit.
Danach geht es gleich zur benachbarten Sankt Pankratius Kirche (Kanzel von 1611) zu einem Besuch und schauen Sie auf den reichen Altaraufsatz (Ende 16.Jh). Nicht nur Bad Frankenhausen hat einen schiefen Kirchturm. Allerdings ist der Turm in Bendeleben nur 1,13 m außer Lot, bei 43,63 m Höhe.
Man sieht: Autobahnbrücke der A 38, rechts im Bild Berga, im Vordergrund sieht man den noch nicht gefülleten Staussee Kelbra (bräunlich). Foto: Hans-Jürgen Schmidt
Von Bendeleben geht es dann über Steinthaleben hinauf zum Huflar. An der dortigen Baude am besten zu Mittag speisen und sich dann auf dem Rennweg zum Fernsehturm Kulpenberg begeben. Nur weil es Rennweg heißt, müssen Sie natürlich nicht rennen. Wandern tut es auch. Ab und zu bietet sich ein schöner Blick auf die Goldene Aue. Aber auch seltene Pflanzen kann man an der Strecke bewundern.
Der selbstgebackene Kuchen in der Gaststätte am Fernturm ist eine Wucht und trotzdem sehr preiswert. Für den Kuchen lohnt der weiteste Marsch, denn wir müssen ja zurück zum Auto.
Wer nur mit dem Bus fahren will, sollte dann bis Steinthaleben fahren und zum Huflar hoch wandern. Und über Rennweg und Kulpenberg mit dem Wanderbus vom Kyffhäusergebirge abfahren.
Zumindest Sonntags sind bei Gaststätten geöffnet. Für den Sonnabend nageln sich mich bitte aber nicht fest. Und nun schönen Spaß am Wandern.
Autor: khh
Blick auf Bendeleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch mit diesem Tipp bleiben wir natürlich im Kyffhäuserkreis, dieses Mal an seiner nördlichen Grenze. Zuerst geht es mal mit dem Auto bis nach Bendeleben. Wenn man in den Ort reinfährt kommt man gleich an der Orangerie vorbei. Gerade über sind auch genügend Parkbuchten. Neben den Gewächsen der Orangerie sollten Sie auch einen Blick in die Ausstellung Matthäus Passion in Schrift und andere Kalligrafien der Künstlerin Almut Jungnickel werfen. Das benötigt schon einige Zeit.Danach geht es gleich zur benachbarten Sankt Pankratius Kirche (Kanzel von 1611) zu einem Besuch und schauen Sie auf den reichen Altaraufsatz (Ende 16.Jh). Nicht nur Bad Frankenhausen hat einen schiefen Kirchturm. Allerdings ist der Turm in Bendeleben nur 1,13 m außer Lot, bei 43,63 m Höhe.
Man sieht: Autobahnbrücke der A 38, rechts im Bild Berga, im Vordergrund sieht man den noch nicht gefülleten Staussee Kelbra (bräunlich). Foto: Hans-Jürgen Schmidt
Von Bendeleben geht es dann über Steinthaleben hinauf zum Huflar. An der dortigen Baude am besten zu Mittag speisen und sich dann auf dem Rennweg zum Fernsehturm Kulpenberg begeben. Nur weil es Rennweg heißt, müssen Sie natürlich nicht rennen. Wandern tut es auch. Ab und zu bietet sich ein schöner Blick auf die Goldene Aue. Aber auch seltene Pflanzen kann man an der Strecke bewundern.
Der selbstgebackene Kuchen in der Gaststätte am Fernturm ist eine Wucht und trotzdem sehr preiswert. Für den Kuchen lohnt der weiteste Marsch, denn wir müssen ja zurück zum Auto.
Wer nur mit dem Bus fahren will, sollte dann bis Steinthaleben fahren und zum Huflar hoch wandern. Und über Rennweg und Kulpenberg mit dem Wanderbus vom Kyffhäusergebirge abfahren.
Zumindest Sonntags sind bei Gaststätten geöffnet. Für den Sonnabend nageln sich mich bitte aber nicht fest. Und nun schönen Spaß am Wandern.

