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Von Frankfurt nach Sondershausen

Donnerstag, 10. April 2008, 07:42 Uhr
Ob durch eine plötzliche unfallbedingte Behinderung, Folgen einer Erkrankung oder aufgrund des normalen Alterungsprozesses – das Leben des Menschen wandelt sich und damit seine Anforderungen. Ein Sozialverband will dazu in Nordthüringen künftig noch besser beraten. Wir haben die Einzelheiten...


Plötzlich werden Treppen zum Hindernis oder sanitäre Anlagen können nicht mehr genutzt werden. Das Leben mit Handicap verändert den Alltag, muss aber noch lange nicht einschränken oder die Lebensqualität verschlechtern. Selbständigkeit und Lebensfreude der Betroffenen durch die Anpassung der vertrauten Umgebung auf die individuellen Bedürfnisse zu erhalten, das ist das Ziel der VdK-Beratungsstelle für technische Hilfen und Wohnraumanpassung. Sicherheit und Lebensqualität in der vertrauten Umgebung sind uns wichtig.

Die Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt am Main zahlt sich aus. Studenten werden von Anfang an mit dem Thema Barrierefreiheit vertraut gemacht, Hilfsmittel werden auf ihre Funktionalität geprüft und den Herstellern Verbesserungsvorschläge unterbreitet. So ergänzen sich Erfahrung und Wissenschaft. Behinderte, alte, chronisch kranke und pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen und interessierte Fachleute werden von uns kompetent beraten über kleine und große Hilfen, die das Leben mit Handicap leichter machen.

Das ist interessant und die Angebote sind für viele Menschen wichtig. Doch deshalb nach Frankfurt am Main zu fahren, ist wohl auch vielen nicht möglich, die diese Beratung dringend benötigen.

Deshalb hat der Kreisverband Nordthüringen des Sozialverbandes VdK die Leiterin der VdK Beratungsstelle, Ursula Blaschke, aus Frankfurt nach Sondershausen geholt. Sie wird allen, die ihren Rat in Anspruch nehmen möchten und sich mit Hilfsmitteln und Gesetzlichkeiten für Menschen mit Behinderungen vertraut machen möchten, am Freitag, dem 2. Mai von 10.00 Uhr bis 12.00. Uhr im Sitzungssaal des Landratsamtes Sondershausen zur Verfügung stehen.

Dabei sein wird auch die Behindertenbeauftragte des Kyffhäuserkreises Goldi Morcinek und des Kreises Nordhausen, Frank Witting, die evt. notwendige Verbindungen zu den kommunalen Organen vermitteln können. Die Beratung ist natürlich kostenlos für alle – nicht nur für Verbandsmitglieder! Die Vertraulichkeit der Gespräche wird ebenfalls gewährt.
Klaus Henze
Autor: nnz/kn

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