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Was ist teuerer, was billiger?

Donnerstag, 10. April 2008, 13:21 Uhr
Wenn irgend ein Index nach oben „schießt“, dann ist das meist positiv. Nicht aber bei der Jahresteuerungsrate. Die Fakten und Zahlen des März dazu in Ihrer nnz.


Der Thüringer Verbraucherpreisindex betrug im März 106,1. Damit stieg das durchschnittliche Preisniveau gegenüber dem Vormonat Februar um 0,5 Prozentpunkte. Die Jahresteuerungsrate lag bei 2,7 Prozent. Der Trend der beiden Vormonate setzt sich somit fort (Januar: 2,4, Februar: 2,3). Für die Höhe der Inflationsrate sind vor allem gestiegene Preise in den Bereichen der Nahrungsmittel und Verkehr verantwortlich.

Im Nahrungsmittelbereich setzte sich der Trend der vergangenen Monate erneut fort. Wesentliche Preissteigerungen zum Vormonat wurden im März vor allem bei Produkten aus Schweinefleisch (Schweinekotelett um 3,9 Prozent, Kassler um 2,9 Prozent oder Schweinebraten um 2,0 Prozent) registriert. Ebenfalls zogen für einige Obstsorten, wie z.B. Bananen, Birnen und Äpfel sowie Gemüsesorten die Preise sowohl zum Vormonat als auch zum Vorjahresmonat an. Für Babymilchnahrung hatten junge Eltern im Vergleich zum Vormonat 5,0 Prozent und zum Vorjahr sogar 32,8 Prozent höhere Ausgaben.

Mit dem Saisonwechsel wurden Verteuerungen zum Vormonat bei einer Reihe von Positionen im Bereich der Damen- und Herrenbekleidung festgestellt. Die Preissteigerungen beliefen sich hier zwischen 3,0 Prozent für Damenröcke und 7,1 Prozent für Herrenbusinesshemden. Die Preisanstiege für Herrenbekleidung fielen höher als für Damenbekleidung aus.

Höhere Preise für Extra leichtes Heizöl (35,4 Prozent zum Vorjahr) beeinflusste auch den Teilindex 'Wohnung, Wasser, Strom, Gas u. a. Brennstoffe'. Er stieg um 2,9 Prozent zum Vorjahr.

Ein Blick auf die Benzinpreise an den Zapfsäulen trübte die Freude auf Oster- und Ferienausflüge ein wenig. Für alle Kraftstoffsorten erhöhten sich die Preise zwischen 3,7 Prozent für Superbenzin - plus und 6,2 Prozent für Dieselkraftstoff.
Die Preise für Inspektionen und Gebühren für Untersuchungen erhöhten sich gleichfalls. Die Verteuerung der Kraftstoffe wirkte sich auch auf die Reisen mit dem Flugzeug aus. Wer über die Frühlingsferien mit dem Flieger verreisen wollte, musste im Vergleich zum Vormonat eine Teuerung von 8,0 bzw. von 11,5 Prozent zum Vorjahr akzeptieren.

Preissenkungen gab es bei den meisten Positionen im Bereich der Nachrichtenübermittlung (- 3,2 Prozent), hier vor allem bei Mobiltelefonen.
Autor: nnz/kn

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