Es geht voran
Dienstag, 15. April 2008, 11:29 Uhr
Die nnz hat neue Zahlen zur Entwicklung des Einzelhandelumsatzes und für das Bauhauptgewerbe Thüringens. Doch schauen Sie selbst.
Thüringer Einzelhandelsumsatz im Februar 2008 real um 0,5 Prozent gestiegen
Der Thüringer Einzelhandel setzte im Februar 2008 nominal 3,2 Prozent und real 0,5 Prozent mehr um als im Februar 2007. Die Anzahl der Beschäftigten stieg um 1,0 Prozent.
Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Ergebnisse nominal um 8,2 Prozent und real um 6,9 Prozent über den Werten des Vorjahresmonats.
Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren musste dagegen Umsatzeinbußen in Höhe von nominal 1,2 Prozent und real 5,7 Prozent hinnehmen.
Der Einzelhandel in Deutschland setzte nach vorläufigen Ergebnissen im Februar 2008 nominal 2,4 Prozent mehr und real 0,3 Prozent weniger um als im Februar 2007.
Im Februar 2008 beschäftigten die Thüringer Einzelhändler 1,0 Prozent mehr Personal als ein Jahr zuvor. Dabei wird immer mehr auf Teilzeitbeschäftigte gesetzt.
Ihre Zahl stieg um durchschnittlich 2,1 Prozent. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank um 0,5 Prozent.
In den ersten beiden Monaten 2008 stieg der Umsatz im Thüringer Einzelhandel nominal um 2,8 Prozent und real um 0,2 Prozent, bei 0,9 Prozent mehr Beschäftigten.
Das Thüringer Bauhauptgewerbe von Januar bis Februar 2008 mit zweistelligem Umsatzanstieg
Der Umsatz der Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes lag von Januar bis Februar 2008, bei einem Arbeitstag mehr, zweistellig über dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Die Umsatzentwicklung wurde durch den Wohnungsbau und den gewerblichen Bau positiv beeinflusst. Die Zahl der Beschäftigten stieg an. Es gingen aber deutlich weniger Aufträge als im gleichen Zeitraum des Vorjahres ein.
Die in die monatliche statistische Berichterstattung einbezogenen 316 Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik von Januar bis Februar 2008 einen Umsatz in Höhe von 181 Millionen Euro.
Das war, bei einem Arbeitstag mehr, ein um 21 Millionen Euro bzw. 13,2 Prozent höheres Umsatzvolumen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Im Januar lag der Anstieg, bei gleicher Zahl an Arbeitstagen, bei 5,2 Prozent.
Die einzelnen Bausparten zeigten beim baugewerblichen Umsatz unterschiedlich hohe Umsatzzuwächse: Im Wohnungsbau waren es + 8,1 Prozent, im öffentlichen und Straßenbau + 4,3 Prozent und im gewerblichen Bau + 0,9 Prozent.
Von Januar bis Februar 2008 gingen in den Betrieben Aufträge in Höhe von 162 Millionen Euro ein. Das waren 30 Millionen Euro bzw. 15,5 Prozent weniger als in den ersten zwei Monaten 2007.
Dieser Rückgang ist auf die vor allem weniger wertmäßige Nachfrage nach Bauleistungen im öffentlichen und Straßenbau (- 34,2 Prozent) zurückzuführen. Im gewerblichen Bau (+ 16,9 Prozent) und im Wohnungsbau (+ 3,9 Prozent) erhöhte sich die Baunachfrage.
Ende Februar 2008 waren in den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes 14 521 Personen beschäftigt. Das waren 210 Personen bzw. 1,5 Prozent mehr als Ende Februar 2007.
Die Produktivität im Thüringer Bauhauptgewerbe stieg im Vergleich der ersten zwei Monate 2008 und 2007 um 11,7 Prozent auf 12 367 Euro Umsatz je Beschäftigten.
