Nachtrag 4. Heimattag Gorsleben
Montag, 21. April 2008, 10:06 Uhr
Über 100 interessierte Bürger waren zum 4. Heimattag am Wochenende nach Gorsleben gekommen. Die vielen schönen Vorträge täuschen über ein Problem hinweg...
Es ist zwar schön, wenn so eine Heimattag in Gorsleben mal viele Besucher anlockt, aber einmal ist keinmal. Gerade Gorsleben hat in Hinsicht Kulturgeschichte viel zu bieten.
Wer kennt im Kyffhäuserkreis schon die Skulptur des Sensentodes? Kaum jemand. Werden die vielen durch Gorsleben Fahrenden auf solche Kleinode der Kulturgeschichte aufmerksam gemacht und animiert mal anzuhalten und so auch eventuell, und wenn es nur Zufallstouristen sind, in den Ort zu locken? Nein, kein Spur. Nicht nur in der Ortschaft fehlt jeder Hinweis dazu, auch in den Broschüren und Internetauftritten der Tourismusbranche fehlt jeglicher Hinweis.
Aber auch die Hinweise auf die interessanten Guts- und Herrenhäuser fehlen, wie zum Beispiel der Schieferhof im Bild oben. Vielleicht soll dieses Verschweigen darüber hinweg leiten, dass solche kulturhistorische Einmaligkeiten im Norden Thüringens ohne große Auflagen, hinsichtlich Denkmalpflege und Zugänglichkeit für den Tourismus, von der Gemeinde verscherbelt wurden. Jetzt steht man vor der Tatsache, dass die Besitzer nicht allzu viel in die Gebäude stecken wollen und so wertvolles Kulturgut regelrecht vergammeln könnte.
Schade, der 4. Heimattag war auf diese Probleme nicht eingegangen. Und es gab so gar Stimmen, die sagten, berichtet nicht über den Sensentod, sonst bringt man noch Diebe auf dumme Gedanken und animiert zum Klauen der goldenen Sense. Wer aber Touristen in die Region locken will, muss aber auf seine Attraktionen aufmerksam machen, und nicht auch noch verstecken!
Autor: khhEs ist zwar schön, wenn so eine Heimattag in Gorsleben mal viele Besucher anlockt, aber einmal ist keinmal. Gerade Gorsleben hat in Hinsicht Kulturgeschichte viel zu bieten.
Wer kennt im Kyffhäuserkreis schon die Skulptur des Sensentodes? Kaum jemand. Werden die vielen durch Gorsleben Fahrenden auf solche Kleinode der Kulturgeschichte aufmerksam gemacht und animiert mal anzuhalten und so auch eventuell, und wenn es nur Zufallstouristen sind, in den Ort zu locken? Nein, kein Spur. Nicht nur in der Ortschaft fehlt jeder Hinweis dazu, auch in den Broschüren und Internetauftritten der Tourismusbranche fehlt jeglicher Hinweis.
Aber auch die Hinweise auf die interessanten Guts- und Herrenhäuser fehlen, wie zum Beispiel der Schieferhof im Bild oben. Vielleicht soll dieses Verschweigen darüber hinweg leiten, dass solche kulturhistorische Einmaligkeiten im Norden Thüringens ohne große Auflagen, hinsichtlich Denkmalpflege und Zugänglichkeit für den Tourismus, von der Gemeinde verscherbelt wurden. Jetzt steht man vor der Tatsache, dass die Besitzer nicht allzu viel in die Gebäude stecken wollen und so wertvolles Kulturgut regelrecht vergammeln könnte.
Schade, der 4. Heimattag war auf diese Probleme nicht eingegangen. Und es gab so gar Stimmen, die sagten, berichtet nicht über den Sensentod, sonst bringt man noch Diebe auf dumme Gedanken und animiert zum Klauen der goldenen Sense. Wer aber Touristen in die Region locken will, muss aber auf seine Attraktionen aufmerksam machen, und nicht auch noch verstecken!


