Häuselbauer gesucht!
Dienstag, 06. Mai 2008, 17:42 Uhr
Am Nachmittag wurde offiziell das "Genial Zentral" übergeben. So bezeichnet wurde das Areal im Bereich des ehemaligen Altstoffhandels "Bock", zwischen N.-v.-Halem-Straße und Lange Strasse in Sondershausen. Was daraus entstand und warum Häuselbauer gesucht werden, erfahren Sie hier...
Im letzten halben Jahr wurde wiederum ein baulicher Missstand in der historischen Altstadt von Sondershausen beseitigt und das Stadtzentrum konnte städtebaulich aufgewertet werden. Denn vorher sah dieses Gebiet mit seinen alten Garagen und Ablageplätzen schon recht katastrophal aus, wie die erste Beigeordnete des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD) in ihrer kurzen Ansprache betonte. Angrenzende Wohnungen wurden vollständig saniert und der Innenraum so umgestaltet, dass jede der 17 Wohnungen einen Stellplatz für einen PKW erhielt. Für eine so zentrumsnahe Wohnlage ein nicht zu unterschätzendes Plus.
Cornelia Kraffzick und Klaus Müller beim Durchschneiden des Bandes für die Freigabe.
Der Dank von Cornelia Kraffzick ging nicht nur an die ausführenden Unternehmen, wie Landschafts- und Tiefbau Töppe und dem Architekturbüro Schmidt und Bartha, sondern auch an das Bauamt der Stadt Sondershausen , Klaus Müller, die maßgebend an der Umsetzung beteiligt waren. Für die Umgestaltung wurden immerhin 184.000 Euro aufgewendet, von denen 80% städtebauliche Fördermittel des Bundes und des Landes waren. Es wurden ja nicht nur Parkflächen geschaffen, sondern mit Hochbeeten wurde der Innenraum verschönt. Und auch die Zufahrt aus der Langestraße wurde nach Hinweisen der Denkmalschützer mit besonders gestalteten Betonelementen (im alten Stil) geschaffen.
Der Dank der Stadt ging natürlich auch an die Wippertal Wohnungsgesellschaft, welche die Sanierung der Wohnungen organisierte. Wie Geschäftsführer Eckhard Wehmeier auf Anfrage mitteilte, wurden dort nochmals rund 1,8 Mio. Euro investiert. Bei den 17 Wohnungen (und eine Geschäftsfläche) handelt es sich um Wohnungsgrößen von 60 bis 80 qm, sowie Appartements mit Größen von ca. 45 qm. Stolz war Wehmeier, dass die Wohnungen zu vernünftigen Preisen von deutlich unter 5 Euro je Quadratmeter vermietet werden. Bei den Wohnungen handelt sich komplett um Mietwohnungen, keine Eigentumswohnungen.
Auf die noch vorhandene Baulücke in der N.-v.-Halem-Straße (zwischen dem gelben und dem weißen Block) angesprochen sagte Wehmeier, hier werden noch bauwillige Bürger gesucht. Die Lücke entstand, weil die an dieser Stelle vorhandenen sogar denkmalsgeschützte Häuser so schlecht in der Bausubstanz waren, dass wirklich nur noch abgerissen werden musste.
Und diese Baulücke soll wieder geschlossen werden. Die Vermarktung der Grundstücke erfolgt durch die Stadt Sondershausen. Bewerber sollen sich deshalb an die Stadt wenden und können sich bei Sabine Angelstein (03632/622570) informieren (Termin bis 1.8.08). Nach den Vorstellungen der Stadt sollten es Eigenheimbauer sein, welche die Lücke mit 3 bis 4 Grundstücken schließen. Sollte sich kein Interessent finden, so steht die Wippertal Gewehr bei Fuß und würde die Schließung der Baulücke durchführen, so Wehmeier.
Mieter, Bauleute und viele weitere Beteiligte an der Entstehung dieses Komplexes, ließen es sich nach der offiziellen Eröffnung bei Rostbrätel und Bratwurst schmecken.
Autor: khhIm letzten halben Jahr wurde wiederum ein baulicher Missstand in der historischen Altstadt von Sondershausen beseitigt und das Stadtzentrum konnte städtebaulich aufgewertet werden. Denn vorher sah dieses Gebiet mit seinen alten Garagen und Ablageplätzen schon recht katastrophal aus, wie die erste Beigeordnete des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD) in ihrer kurzen Ansprache betonte. Angrenzende Wohnungen wurden vollständig saniert und der Innenraum so umgestaltet, dass jede der 17 Wohnungen einen Stellplatz für einen PKW erhielt. Für eine so zentrumsnahe Wohnlage ein nicht zu unterschätzendes Plus.
Cornelia Kraffzick und Klaus Müller beim Durchschneiden des Bandes für die Freigabe.
Der Dank von Cornelia Kraffzick ging nicht nur an die ausführenden Unternehmen, wie Landschafts- und Tiefbau Töppe und dem Architekturbüro Schmidt und Bartha, sondern auch an das Bauamt der Stadt Sondershausen , Klaus Müller, die maßgebend an der Umsetzung beteiligt waren. Für die Umgestaltung wurden immerhin 184.000 Euro aufgewendet, von denen 80% städtebauliche Fördermittel des Bundes und des Landes waren. Es wurden ja nicht nur Parkflächen geschaffen, sondern mit Hochbeeten wurde der Innenraum verschönt. Und auch die Zufahrt aus der Langestraße wurde nach Hinweisen der Denkmalschützer mit besonders gestalteten Betonelementen (im alten Stil) geschaffen.
Der Dank der Stadt ging natürlich auch an die Wippertal Wohnungsgesellschaft, welche die Sanierung der Wohnungen organisierte. Wie Geschäftsführer Eckhard Wehmeier auf Anfrage mitteilte, wurden dort nochmals rund 1,8 Mio. Euro investiert. Bei den 17 Wohnungen (und eine Geschäftsfläche) handelt es sich um Wohnungsgrößen von 60 bis 80 qm, sowie Appartements mit Größen von ca. 45 qm. Stolz war Wehmeier, dass die Wohnungen zu vernünftigen Preisen von deutlich unter 5 Euro je Quadratmeter vermietet werden. Bei den Wohnungen handelt sich komplett um Mietwohnungen, keine Eigentumswohnungen.
Auf die noch vorhandene Baulücke in der N.-v.-Halem-Straße (zwischen dem gelben und dem weißen Block) angesprochen sagte Wehmeier, hier werden noch bauwillige Bürger gesucht. Die Lücke entstand, weil die an dieser Stelle vorhandenen sogar denkmalsgeschützte Häuser so schlecht in der Bausubstanz waren, dass wirklich nur noch abgerissen werden musste.
Und diese Baulücke soll wieder geschlossen werden. Die Vermarktung der Grundstücke erfolgt durch die Stadt Sondershausen. Bewerber sollen sich deshalb an die Stadt wenden und können sich bei Sabine Angelstein (03632/622570) informieren (Termin bis 1.8.08). Nach den Vorstellungen der Stadt sollten es Eigenheimbauer sein, welche die Lücke mit 3 bis 4 Grundstücken schließen. Sollte sich kein Interessent finden, so steht die Wippertal Gewehr bei Fuß und würde die Schließung der Baulücke durchführen, so Wehmeier.
Mieter, Bauleute und viele weitere Beteiligte an der Entstehung dieses Komplexes, ließen es sich nach der offiziellen Eröffnung bei Rostbrätel und Bratwurst schmecken.





