Mittel für Glockengeläut
Dienstag, 06. Mai 2008, 18:54 Uhr
Gute Nachrichten gab es heute für das evangelisch-lutherische Pfarramt in Schernberg. Was da am Vormittag passierte, erfahren Sie hier...
Kirche Schernberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Bitten des Thüringer Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Herrn Gerold Wucherpfennig überreichte der Landrat des Kyffhäuserkreises Peter Hengstermann (CDU) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.800,- € aus Lottomitteln für die Elektrifizierung des Glockengeläuts der Kirche in Schernberg. In seinen Grußworte an Pastorin Jutta Sander, die den Zuwendungsbescheid in Empfang nahm, sagte Hengstermann, es sei keine Bettelei, wenn man um solche Mittel bittet, sondern es ist eine Auszeichnung für geleistete Arbeit. Auch Landtagsmitglied Günter Grüner (CDU) konnte nicht wie geplant an der Übergabe teilnahm, obwohl er sich, so Hengstermann, sehr stark für die Auswahl Schernbergs stark gemacht hat.
Zur Übergabe am Vormittag waren auch die Sekretärin des Kirchspiels Angelika Broche (ein Tag die Woche in Schernberg), sowie Kirchenältesten Bärbel Weiß und Werner Bohne erschienen. Letzterer ist verantwortlich, dass immer die Glocken in Schernberg geläutet wurden. Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung (nicht rückzahlbare Zuwendung) und wird für die Installation eines neuen Geläuts verwendet. Während bisher zum Läuten der Kirchenglocken immer jemand da sein musste, braucht man später nur noch das entsprechende Programm einstellen, und zu den eingegebenen Zeit läuten die Glocken selbständig. Die Einweihung der ca. 12.500,- teuren Anlage erfolgt am 25. Mai mit einem Glockenfest.
Angelika Broche, Werner Bohne, Jutta Sander, Peter Hengstermann, Bärbel Weiß
Nach der Übergabe ließ es sich Pastorin Jutta Sander nicht nehmen Landrat Hengstermann die Kirche näher vorzustellen. Die Kirche wurde in den letzten Jahren in drei Bauabschnitten bereits saniert. So wurden Fenster erneuert, der Kirchturm ausgebessert und zu letzt folgte das Kirchenschiff zusätzlich mit einem neuen Dach. Trotzdem gibt es noch viel zutun weil Teile des Altars zur Sanierung entfernt werden musste, und auch statt der Orgel ein CD-Player herhalten muss. In diesem Zusammenhang muss man erwähnen, dass der Kirchturm schon aus dem Jahre um 1500 stammt, und das Kirchenschiff aus dem Jahre 1555, so Pastorin Sander.
Trotzdem läuft noch nicht alles rund in der Kirchgemeinde. Pastorin Sander beklagte, dass nicht nur die Zahl der Jugendlichen abnimmt, sondern man besonders bei der älteren Jugend nicht mehr so viele erreicht. Bei den Kindernachmittagen sein es noch nicht so gravierend, weil dort auch konfessionslose Kinder herzlich willkommen sind. Auch Landrat Hengstermann bedauerte, dass es immer öfter nicht gelingt, kirchliche Werte zu vermitteln.
Autor: khh
Kirche Schernberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auf Bitten des Thüringer Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei Herrn Gerold Wucherpfennig überreichte der Landrat des Kyffhäuserkreises Peter Hengstermann (CDU) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2.800,- € aus Lottomitteln für die Elektrifizierung des Glockengeläuts der Kirche in Schernberg. In seinen Grußworte an Pastorin Jutta Sander, die den Zuwendungsbescheid in Empfang nahm, sagte Hengstermann, es sei keine Bettelei, wenn man um solche Mittel bittet, sondern es ist eine Auszeichnung für geleistete Arbeit. Auch Landtagsmitglied Günter Grüner (CDU) konnte nicht wie geplant an der Übergabe teilnahm, obwohl er sich, so Hengstermann, sehr stark für die Auswahl Schernbergs stark gemacht hat.Zur Übergabe am Vormittag waren auch die Sekretärin des Kirchspiels Angelika Broche (ein Tag die Woche in Schernberg), sowie Kirchenältesten Bärbel Weiß und Werner Bohne erschienen. Letzterer ist verantwortlich, dass immer die Glocken in Schernberg geläutet wurden. Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung (nicht rückzahlbare Zuwendung) und wird für die Installation eines neuen Geläuts verwendet. Während bisher zum Läuten der Kirchenglocken immer jemand da sein musste, braucht man später nur noch das entsprechende Programm einstellen, und zu den eingegebenen Zeit läuten die Glocken selbständig. Die Einweihung der ca. 12.500,- teuren Anlage erfolgt am 25. Mai mit einem Glockenfest.
Angelika Broche, Werner Bohne, Jutta Sander, Peter Hengstermann, Bärbel Weiß
Nach der Übergabe ließ es sich Pastorin Jutta Sander nicht nehmen Landrat Hengstermann die Kirche näher vorzustellen. Die Kirche wurde in den letzten Jahren in drei Bauabschnitten bereits saniert. So wurden Fenster erneuert, der Kirchturm ausgebessert und zu letzt folgte das Kirchenschiff zusätzlich mit einem neuen Dach. Trotzdem gibt es noch viel zutun weil Teile des Altars zur Sanierung entfernt werden musste, und auch statt der Orgel ein CD-Player herhalten muss. In diesem Zusammenhang muss man erwähnen, dass der Kirchturm schon aus dem Jahre um 1500 stammt, und das Kirchenschiff aus dem Jahre 1555, so Pastorin Sander.
Trotzdem läuft noch nicht alles rund in der Kirchgemeinde. Pastorin Sander beklagte, dass nicht nur die Zahl der Jugendlichen abnimmt, sondern man besonders bei der älteren Jugend nicht mehr so viele erreicht. Bei den Kindernachmittagen sein es noch nicht so gravierend, weil dort auch konfessionslose Kinder herzlich willkommen sind. Auch Landrat Hengstermann bedauerte, dass es immer öfter nicht gelingt, kirchliche Werte zu vermitteln.

