Was wurde da verbrannt?
Mittwoch, 07. Mai 2008, 11:39 Uhr
Beim Maifeuer am 29.04. in Großberndten soll es zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein. Auch das Landratsamt ermittelt bereits. Worum es geht, erfahren Sie hier...
Beim Maifeuer in Großberndten wollen Augenzeugen diese Mal ungewöhnlich dunkle Qualmwolken gesehen haben. Das kam einigen Leuten dann wohl doch recht seltsam vor und gestern haben sich gestern die Asche mal genauer unter die Lupe genommen. Die nachfolgenden Bilder stellte uns Andreas Links freundlicherweise zur Verfügung. Was da gefunden wurde, sieht allerdings nicht gerade optimistisch aus.
Da sogar Reste von Asbestplatten dabei sind, wird das ganze schon recht bedenklich. Aus diesem Grunde ermittelt auch aus Landratsamt Kyffhäuserkreis, wie auf Nachfrage Hans-Peter Henkel vom Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft auf Anfrage mitteilte. Da das Amt auch erst gestern Nachmittag informiert wurde, könne er aus verständlichen Gründen sich dazu noch nicht äußern. Wir bleiben dran.
Bei diesen Untersuchungen sollte eindeutig geklärt werden, was da wirklich ablief. Lag da schon belastetes Material herum und das Holz wurde nur dazu gestapelt? Das wäre genau so unverantwortlich, als wenn Altholz (Abrissen und ähnlichen) und anderer Abfall einfach mit in das Brennmaterial gegeben wurde.
Selbst wenn Unverbesserliche den Aschenhaufen nur zusätzlich als wilde Abfallkippe benutzt haben, so ist es kein Kavaliersdelikt. Denn gerade das gefundene Asbest ist besorgniserregend. Asbest zählt zu den sehr gefährlichen, die Lungen schädigenden Stoffen. Auch wenn Asbest selbst nicht brennt, sind die abgebrochenen Asbestfasern, z.B. durch ein Feuer oder Glut aufgewirbelt stark gesundheitsgefährdend.
Unabhängig, was die Untersuchen des Landratsamtes ergeben, sollten alle Betreiber von solchen Veranstaltungen sehr genau prüfen, was kommt in das Brennmaterial. Gerade wenn das Brennmaterial lange Zeit vorher gesammelt und aufgeschichtet wurde, sollte so weit wie möglich geprüft werden, ob nicht nachträglich das geplante Feuer illegal zur Abfallentsorgung missbraucht wird. Nur so wird verhindert, das unverbesserliche Leute noch dafür sorgen, dass solche Veranstaltungen in Misskredit gebracht werden.
Bilder: Andreas Links
Autor: khhBeim Maifeuer in Großberndten wollen Augenzeugen diese Mal ungewöhnlich dunkle Qualmwolken gesehen haben. Das kam einigen Leuten dann wohl doch recht seltsam vor und gestern haben sich gestern die Asche mal genauer unter die Lupe genommen. Die nachfolgenden Bilder stellte uns Andreas Links freundlicherweise zur Verfügung. Was da gefunden wurde, sieht allerdings nicht gerade optimistisch aus.
Da sogar Reste von Asbestplatten dabei sind, wird das ganze schon recht bedenklich. Aus diesem Grunde ermittelt auch aus Landratsamt Kyffhäuserkreis, wie auf Nachfrage Hans-Peter Henkel vom Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft auf Anfrage mitteilte. Da das Amt auch erst gestern Nachmittag informiert wurde, könne er aus verständlichen Gründen sich dazu noch nicht äußern. Wir bleiben dran.
Bei diesen Untersuchungen sollte eindeutig geklärt werden, was da wirklich ablief. Lag da schon belastetes Material herum und das Holz wurde nur dazu gestapelt? Das wäre genau so unverantwortlich, als wenn Altholz (Abrissen und ähnlichen) und anderer Abfall einfach mit in das Brennmaterial gegeben wurde.
Selbst wenn Unverbesserliche den Aschenhaufen nur zusätzlich als wilde Abfallkippe benutzt haben, so ist es kein Kavaliersdelikt. Denn gerade das gefundene Asbest ist besorgniserregend. Asbest zählt zu den sehr gefährlichen, die Lungen schädigenden Stoffen. Auch wenn Asbest selbst nicht brennt, sind die abgebrochenen Asbestfasern, z.B. durch ein Feuer oder Glut aufgewirbelt stark gesundheitsgefährdend.
Unabhängig, was die Untersuchen des Landratsamtes ergeben, sollten alle Betreiber von solchen Veranstaltungen sehr genau prüfen, was kommt in das Brennmaterial. Gerade wenn das Brennmaterial lange Zeit vorher gesammelt und aufgeschichtet wurde, sollte so weit wie möglich geprüft werden, ob nicht nachträglich das geplante Feuer illegal zur Abfallentsorgung missbraucht wird. Nur so wird verhindert, das unverbesserliche Leute noch dafür sorgen, dass solche Veranstaltungen in Misskredit gebracht werden.
Bilder: Andreas Links









