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Keine Werbung für Kyffhäuserregion

Freitag, 09. Mai 2008, 20:00 Uhr
Nicht nur die Bürgerinitiative Kyffhäuserwald hat festgestellt, dass da im Kyffhäusergebirge einiges schief lief, auch dieser Leserbrief ist mehr als deutlich...


Mit einer Wandergruppe werde ich im Juni 2008 das Gebiet des Kyffhäusers erwandern. Einige Strecken habe ich bereits vor ca. 2 Wochen sozusagen vorgewandert, unter anderem den Barbarossaweg von Tilleda bis Bad Frankenhausen. Dieser Weg ist von Tilleda bis zum Rennweg in einem erbarmungswürdigen Zustand. Es ist für Wanderer eine Zumutung diesen zerfahrenen Weg, der dazu noch recht steil ist, zu gehen. Bei nassem Wetter ist das schon gar nicht möglich. Um Unfälle zu vermeiden habe ich diesen Weg, der an sich einen wunderbaren Verlauf hat, aus meinem Programm genommen.

Unverständlich ist mir, zumal ich im Vorfeld immer wieder gehört habe, wie sehr man auf Touristen angewiesen ist, dass gerade eine Pflege der Wanderwege nicht vorgenommen wird. Aber der Kyffhäuser ist nun mal ein Wandergebiet und die Gäste die kommen, sind in der Regel Leute, welche die Gegend zu Fuß erkunden möchten. Ein weiteres ist mir aufgefallen. Der Orkan Kyrill, im Januar 2007, hat keine großen Schäden angerichtet, jedenfalls nicht wie in anderen Gebieten. Es werden aber große Mengen Holz geschlagen, dessen Abtransport zu Lasten der Wanderwege und des Tourismus geht.
W. Quade
Osnabrück
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: khh

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