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Kaum noch Blutspenden

Dienstag, 13. Mai 2008, 17:09 Uhr
Das DRK in Thüringen vermeldet einen drastischen Rückgang an Blutspenden. Wer oder was daran Schuld hat, das haben wir für Sie recherchiert...


Kaum steigen die Temperaturen, schon zieht es alle in die freie Natur. Wer denkt bei dem Genuss der Sonnenstrahlen im Garten oder am Badesee schon an die Wichtigkeit des Blutspendens. Während die Eiscafés der Innenstädte aus allen Nähten platzen, herrscht bei den Blutspendeterminen oft gähnende Leere. Genau dies hat jedoch fatale Folgen für die Versorgung der Krankenhäuser.

Nicht zuletzt haben neben den ersten schönen Sonnentagen auch die vergangenen Feiertage (1. Mai und Pfingsten) und die dadurch oftmals genutzten Brückentage für den verlängerten Urlaub zu einem Rückgang des Blutspendeaufkommens geführt. Da Blutpräparate jedoch nur höchstens fünf Wochen haltbar sind, ist das DRK gerade jetzt auf die Unterstützung kontinuierlicher und freiwilliger Blutspender angewiesen. Täglich benötigen die Krankenhäuser in Thüringen Blutpräparate von mindestens 600 Spendern, um die meist lebensrettende Behandlung ihrer Patienten sicherzustellen.

„Wir appellieren hiermit an alle gesunden Menschen, Blut zu spenden, um die Mindestversorgung in Thüringen zu garantieren“, so Olaf Witt, Hauptabteilungsleiter Blutspenderwerbung und Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes NSTOB.

Grundsätzlich kann jeder Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren an einer Blutspende teilnehmen. Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 59 Jahre sein. Mitbringen sollten die Spender ihren Unfallhilfe- und Blutspenderpass, bei Erstspendern reicht ein Lichtbildausweis. Zu beachten ist, dass zwischen zwei Blutspenden ein Mindestabstand von 56 Tagen (acht Wochen) liegen muss.

Weitere detaillierte Informationen zur Blutspende sind unter der kostenlosen Spender-Hotline 0800 - 119 49 11 abrufbar. Aktuelle Blutspendetermine können im Internet unter der Adresse www.herzblut-fuer-thueringen.de abgerufen werden.
Autor: nnz/kn

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