Dorferneuerung Berka
Freitag, 16. Mai 2008, 07:02 Uhr
Gestern Abend fand im Gemeindesaal Berka im Besein von Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) die Auftaktveranstaltung zum Programm Dorferneuerung Berka statt ...
Am 7.6.2008 war der Ortsteil Berka der Stadt Sondershausen für die Aufnahme in das Förderprogramm Dorferneuerung bestätigt worden. In das Programm fließen sowohl Gelder der EU, des Bundes und des Freistaates Thüringen. Das Programm soll die Entwicklung und Erhaltung dörflicher Substanz unterstützen. Wir also nicht bei Neubauten wirksam, sondern nur bei Veränderung und Verbesserung vorhandener Objekte.
Dieter Hotze, Ortsbürgermeister Berka – Joachim Kreyer, Bürgermeister, Sondershausen – Silvias Stein, Stadtverwaltung Sondershausen – Ingrid Hintz, Amt für Landesentwicklung und Flurerneuerung
Voraussetzung für die Förderung ist ein Dorfentwicklungsplan, der bis Jahresende erarbeitet werden muss, sowie das Bestehen eines Dorferneuerungsbeirates, der die Mitarbeit vieler Bürger benötigt und auch schon bestätigte Mitarbeiter hat. Für die Förderperiode 2009 bis 2013 können Maßnahmen in Berka erheblich gefördert werden und das Gute dabei, die Förderung muss nicht, wie bei Förderkredite und ähnlichem, zurückgezahlt werden.
Die Förderquote sind recht beträchtlich. So werden kommunale Vorhaben mit 60 % der Nettokosten und private Vorhaben mit 30 % der förderbaren Bruttokosten gefördert. Die Maßnahme darf allerdings nicht kleiner als 7.500 Euro sein und in privatem Rahmen werden nur Firmenleistungen gefördert.
Vom begleitenden Planungsbüro Omnia erläuterte Manfred Petri die entsprechenden Fördermöglichkeiten an konkreten Beispielen bereits durchgeführter Maßnahmen anderer Ort. Die Möglichkeiten der Förderung sind vielfältig. Besonders jedoch die Erneuerung von Gemeindebedarfseinrichtungen, wie Kindergärten, Jugendklubs und Spielplätze, als auch Straßen, Wege und Plätze. Straßen sind dabei für die Bürger sehr wirksam, weil mögliche Anliegerbeiträge nur auf Basis des nichtgeförderten Teils berechnet werden.
Aber auch im privaten Bereich kann viel gefördert werden, wie Dacherneuerung, Fassadengestaltung und die Erneuerung von Fenster und Türen. Ein Haken hat die Sache allerdings: Es muss immer der dörfliche Charakter gewahrt werden und natürliche Bauelemente verwendet werden. So werden eben nur geteilte Holzfenster gefördert und keine Fenster aus Kunststoff oder Metall. Da muss man schon gut seine Maßnahme durchrechnen, ob die Förderung von 30 % die Maßnahme preiswerter macht, oder lieber mit preiswerteren ungeförderten Bauelementen zu arbeiten.
Ob der vielen Informationen blieben die Anfragen erst mal rar. Das muss zu Hause erst mal in Ruhe verarbeitet werden. Am 3. Juni um 17:00 Uhr findet vom Planungsbüro der erste Beratungstermin statt, dem im Juni noch ein zweiter folgen wird. Bis 31.10.2008 muss dann der Förderantrag beim Amt für Landesentwicklung und Flurerneuerung vorliegen, wenn 2009 Fördergelder rollen sollen.
Autor: khhAm 7.6.2008 war der Ortsteil Berka der Stadt Sondershausen für die Aufnahme in das Förderprogramm Dorferneuerung bestätigt worden. In das Programm fließen sowohl Gelder der EU, des Bundes und des Freistaates Thüringen. Das Programm soll die Entwicklung und Erhaltung dörflicher Substanz unterstützen. Wir also nicht bei Neubauten wirksam, sondern nur bei Veränderung und Verbesserung vorhandener Objekte.
Dieter Hotze, Ortsbürgermeister Berka – Joachim Kreyer, Bürgermeister, Sondershausen – Silvias Stein, Stadtverwaltung Sondershausen – Ingrid Hintz, Amt für Landesentwicklung und Flurerneuerung
Voraussetzung für die Förderung ist ein Dorfentwicklungsplan, der bis Jahresende erarbeitet werden muss, sowie das Bestehen eines Dorferneuerungsbeirates, der die Mitarbeit vieler Bürger benötigt und auch schon bestätigte Mitarbeiter hat. Für die Förderperiode 2009 bis 2013 können Maßnahmen in Berka erheblich gefördert werden und das Gute dabei, die Förderung muss nicht, wie bei Förderkredite und ähnlichem, zurückgezahlt werden.
Die Förderquote sind recht beträchtlich. So werden kommunale Vorhaben mit 60 % der Nettokosten und private Vorhaben mit 30 % der förderbaren Bruttokosten gefördert. Die Maßnahme darf allerdings nicht kleiner als 7.500 Euro sein und in privatem Rahmen werden nur Firmenleistungen gefördert.
Vom begleitenden Planungsbüro Omnia erläuterte Manfred Petri die entsprechenden Fördermöglichkeiten an konkreten Beispielen bereits durchgeführter Maßnahmen anderer Ort. Die Möglichkeiten der Förderung sind vielfältig. Besonders jedoch die Erneuerung von Gemeindebedarfseinrichtungen, wie Kindergärten, Jugendklubs und Spielplätze, als auch Straßen, Wege und Plätze. Straßen sind dabei für die Bürger sehr wirksam, weil mögliche Anliegerbeiträge nur auf Basis des nichtgeförderten Teils berechnet werden.
Aber auch im privaten Bereich kann viel gefördert werden, wie Dacherneuerung, Fassadengestaltung und die Erneuerung von Fenster und Türen. Ein Haken hat die Sache allerdings: Es muss immer der dörfliche Charakter gewahrt werden und natürliche Bauelemente verwendet werden. So werden eben nur geteilte Holzfenster gefördert und keine Fenster aus Kunststoff oder Metall. Da muss man schon gut seine Maßnahme durchrechnen, ob die Förderung von 30 % die Maßnahme preiswerter macht, oder lieber mit preiswerteren ungeförderten Bauelementen zu arbeiten.
Ob der vielen Informationen blieben die Anfragen erst mal rar. Das muss zu Hause erst mal in Ruhe verarbeitet werden. Am 3. Juni um 17:00 Uhr findet vom Planungsbüro der erste Beratungstermin statt, dem im Juni noch ein zweiter folgen wird. Bis 31.10.2008 muss dann der Förderantrag beim Amt für Landesentwicklung und Flurerneuerung vorliegen, wenn 2009 Fördergelder rollen sollen.


