Pfeift die Nazis aus der Stadt
Samstag, 17. Mai 2008, 17:26 Uhr
Das sagten nicht nur viele Redner bei der Demonstration gegen Neonazis in Sonderhausen, sondern viele Engagierte taten es auch akustisch...
Das Bündnis gegen Rechts hatte zu diesem Aktionstag gerufen, weil Neonazis einen Jugendtag am Rande der Stadt angemeldet hatten. Bereits um 12:00 Uhr begann er mit einem Friedensgebet in der gut besuchten Trinitatiskirche von Sondershausen.
Gegen 13:00 Uhr sammelte sich der Demonstrationszug am Elisabethplatz. Anfangs zogen nach Schätzungen der Polizei ca. 260 Demonstranten über Langestraße, Crucisstraße, Wezelstraße bis zur Pfarrstraße.
Spitze des Demonstrationszuges in der J.K.Wezelstraße mit führenden Politikern der Region.
War anfangs noch der Anteil der auswärtigen Gäste recht hoch, so nahm mit der Zeit die Größe des Demonstrationszuges zu, weil sich doch viele Bürger noch anschlossen. Zum Schluss, so eigene Schätzungen, erreichen ca. 400 Demonstranten die Pfarrstraße. Bildergalerie 1. Reihe.
Aber mit langen Reden hatten es heute die Sondershäuser nicht. Schon nach der Ankunft in der Pfarrstraße nahm die Zahl gleich ab. Die Grußworte der Schirmherren der Veranstaltung, Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und des 1. Beigeordneten des Landrates, Georg Schäfer (SPD), zeigten aber auch klar, dass für Neonazis in Sondershausen kein Platz sein wird. In einem späteren Betrag dazu mehr.
Mit der Zahl der Redner nahm die Zahl der Zuschauer drastisch ab, und am Ende waren es nur noch wenige Leute, die bis gegen 15:15 Uhr ausharrten. Bildergalerie 2. Reihe.
Wo die Leute hin waren? Die Organisatoren, die mit dem Zeitablauf etwas in Verzug geraten hatten nicht bedacht, dass das eigene von ihnen organisierte Kinder- und Familienfest natürlich ein riesige Anziehungskraft hatte. Siehe Bildergalerie 3. Reihe.
Zwischenfälle bei der Demonstration gab es nicht. Ein riesiges Polizeiaufgebot mit mehreren Einheiten hatten verhindert, dass sich Neonazis und Demonstranten in die Quere kommen konnten. So blieb es, zumindest bis gegen 16:00 Uhr sehr ruhig.
Und was machten die Neonazis? Über den Polizeisprecher war man jederzeit informiert, was dort passierte. An der Schachtstraße hatten sich gut 160 Neonazis und Anhänger versammelt, um ein sogenanntes Jugendfest zu feiern. Bildergalerie 4. Reihe.
Autor: khhDas Bündnis gegen Rechts hatte zu diesem Aktionstag gerufen, weil Neonazis einen Jugendtag am Rande der Stadt angemeldet hatten. Bereits um 12:00 Uhr begann er mit einem Friedensgebet in der gut besuchten Trinitatiskirche von Sondershausen.
Gegen 13:00 Uhr sammelte sich der Demonstrationszug am Elisabethplatz. Anfangs zogen nach Schätzungen der Polizei ca. 260 Demonstranten über Langestraße, Crucisstraße, Wezelstraße bis zur Pfarrstraße.
Spitze des Demonstrationszuges in der J.K.Wezelstraße mit führenden Politikern der Region.
War anfangs noch der Anteil der auswärtigen Gäste recht hoch, so nahm mit der Zeit die Größe des Demonstrationszuges zu, weil sich doch viele Bürger noch anschlossen. Zum Schluss, so eigene Schätzungen, erreichen ca. 400 Demonstranten die Pfarrstraße. Bildergalerie 1. Reihe.
Aber mit langen Reden hatten es heute die Sondershäuser nicht. Schon nach der Ankunft in der Pfarrstraße nahm die Zahl gleich ab. Die Grußworte der Schirmherren der Veranstaltung, Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und des 1. Beigeordneten des Landrates, Georg Schäfer (SPD), zeigten aber auch klar, dass für Neonazis in Sondershausen kein Platz sein wird. In einem späteren Betrag dazu mehr.
Mit der Zahl der Redner nahm die Zahl der Zuschauer drastisch ab, und am Ende waren es nur noch wenige Leute, die bis gegen 15:15 Uhr ausharrten. Bildergalerie 2. Reihe.
Wo die Leute hin waren? Die Organisatoren, die mit dem Zeitablauf etwas in Verzug geraten hatten nicht bedacht, dass das eigene von ihnen organisierte Kinder- und Familienfest natürlich ein riesige Anziehungskraft hatte. Siehe Bildergalerie 3. Reihe.
Zwischenfälle bei der Demonstration gab es nicht. Ein riesiges Polizeiaufgebot mit mehreren Einheiten hatten verhindert, dass sich Neonazis und Demonstranten in die Quere kommen konnten. So blieb es, zumindest bis gegen 16:00 Uhr sehr ruhig.
Und was machten die Neonazis? Über den Polizeisprecher war man jederzeit informiert, was dort passierte. An der Schachtstraße hatten sich gut 160 Neonazis und Anhänger versammelt, um ein sogenanntes Jugendfest zu feiern. Bildergalerie 4. Reihe.













