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2. Nordthüringer Kulturnacht eröffnet

Samstag, 17. Mai 2008, 20:08 Uhr
Parallel in Nordhausen und Sondershausen wird jeweils vom Bürgermeister und vom 1. beigeordneten der Nachbarstadt die Eröffnungsrede gehalten...


In Sondershausen begrüßte Bürgermeister Joachim Kreyer (Bildergalerie Foto links) neben den ca. 40 Besuchern den 1. Beigeordneten von Nordhausen, Dr. Manfred Schröter (beide CDU). In seiner kurzen Rede entschuldigte sich Kreyer für die etwas widrigen Umstände, unter denen heute die 2. Kulturnacht steht. Als damals die Termine vereinbart wurden, war der Stadt noch nicht bekannt, dass hier Neonazis ihren Jugendtag abhalten am gleichen tag abhalten würden.

In seiner Rede regte Dr. Schröter an, nicht nur auf dem Gebiet der Kultur eng zusammenzuarbeiten, sondern auch auf anderen Gebieten, wie der Wirtschaft und auch im Kampf gegen Neonazis, bezugnehmend auf die aktuellen Ereignisse. Nordhausen betrachtet Sondershausen nicht als Konkurrenten, im Gegensatz zu anderen Gebieten, die er zwar nicht näher benennen wollte, aber Richtung Sachsen-Anhalt deutete. Auch dankte er jetzt schon den vielen Helfern, die diese Kulturnacht ermöglichen.

Im Anschluss brachte Jazzpianistin Ulla Viol aus Erfurt einmal eine andere Form der musikalischen Kultur. Sie trug nicht nur Stücke mit ihrem roten Klavier vor, sondern verband den Vortrag mit der Rezitation von Gedichten (Gerd Krambehr), zeigt aber auch gleichzeitig auf einer Leinwand Bilder, u.a. auch von Karsten Kunert.

Etwas unglücklich war der Beginn des Konzertes gelegt. Laut Prospekten für 18:30 Uhr angesetzt, begann das Konzert doch ein ganzes Stück vorher, weil die beiden Eröffnungsreden nicht wie angekündigt eine halbe Stunde dauerten. So kamen doch ca. 20 Zuhörer und verpassten einige Vorträge.
Autor: khh

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