Trotzdem weniger Steuern
Donnerstag, 22. Mai 2008, 07:12 Uhr
Zinserträge müssen versteuert werden. Das ärgert viele Anleger, die ihr Geld am liebsten in sichere Zinspapiere stecken. Es gibt allerdings einen – völlig legalen – Trick, wie man sein Geld sicher anlegen und trotzdem Steuern sparen kann. Finanztest verrät ihn...
Man kauft Papiere, die nur wenig Zinsen bringen und ihre Erträge stattdessen vor allem aus steuerfreien Kursgewinnen erzielen. Die Zeitschrift Finanztest empfiehlt dafür niedrig verzinste Bundesanleihen und Pfandbriefe sowie wenig riskante steueroptimierte Rentenfonds.
Die Renditen niedrig verzinster Anleihen nach Abzug der Steuern liegen derzeit zwischen 3 und 3,7 Prozent. Um mit einem banküblichen Festzinsprodukt (Festgeld, Festzinssparbuch, Sparbrief) dieselbe Nachsteuerrendite zu erzielen, müsste die Verzinsung zwischen 4,1 und 5 Prozent liegen. So viel bringen allenfalls die absoluten Spitzenangebote, die zudem oft nur übers Internet angeboten werden. Die meisten Banken vor Ort bieten weniger. Weiterer Nachteil: Das Geld liegt bei den Bankprodukten über die gesamte Laufzeit fest. Anleihen und Fonds können dagegen jederzeit verkauft werden.
Das Steuersparmodell funktioniert nur, wenn die Produkte dieses Jahr noch gekauft werden. Einziger Wehrmutstropfen: Für Kauf und Verkauf fallen Gebühren an. Trotzdem können sich die Steuersparanlagen lohnen, schreibt Finanztest, insbesondere für Anleger, die ihre Geldgeschäfte am liebsten bei ihrer Hausbank erledigen. Welche Papiere im Einzelnen zu empfehlen sind und worauf noch zu achten ist, steht in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.
Autor: nnz/knMan kauft Papiere, die nur wenig Zinsen bringen und ihre Erträge stattdessen vor allem aus steuerfreien Kursgewinnen erzielen. Die Zeitschrift Finanztest empfiehlt dafür niedrig verzinste Bundesanleihen und Pfandbriefe sowie wenig riskante steueroptimierte Rentenfonds.
Die Renditen niedrig verzinster Anleihen nach Abzug der Steuern liegen derzeit zwischen 3 und 3,7 Prozent. Um mit einem banküblichen Festzinsprodukt (Festgeld, Festzinssparbuch, Sparbrief) dieselbe Nachsteuerrendite zu erzielen, müsste die Verzinsung zwischen 4,1 und 5 Prozent liegen. So viel bringen allenfalls die absoluten Spitzenangebote, die zudem oft nur übers Internet angeboten werden. Die meisten Banken vor Ort bieten weniger. Weiterer Nachteil: Das Geld liegt bei den Bankprodukten über die gesamte Laufzeit fest. Anleihen und Fonds können dagegen jederzeit verkauft werden.
Das Steuersparmodell funktioniert nur, wenn die Produkte dieses Jahr noch gekauft werden. Einziger Wehrmutstropfen: Für Kauf und Verkauf fallen Gebühren an. Trotzdem können sich die Steuersparanlagen lohnen, schreibt Finanztest, insbesondere für Anleger, die ihre Geldgeschäfte am liebsten bei ihrer Hausbank erledigen. Welche Papiere im Einzelnen zu empfehlen sind und worauf noch zu achten ist, steht in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter www.test.de.
