Sonst fallen Sie noch vom Stuhl
Donnerstag, 22. Mai 2008, 23:57 Uhr
Bei der Übergabe der Ehrengabe an Prof. Ronald Paris war man sich im Stadtrat von Sondershausen noch einig. Aber dann ging es schon bei der Tagesordnung zur Sache, in deren weiteren Verlauf Ullrich Pieruschka (Nubi) den Rat gab: Herr Timäus, nicht so hektisch, sonst fallen Sie noch vom Stuhl....
Von der Nubi beschwerte sich Gerhard Axt, dass zwei Beschlussvorlagen eingereicht worden seien (Thema Nutzungskonzept Cruciskirche und Gebühren für Bibliotheksbenutzung) diese aber nicht auf der Tagesordnung stehen würden. Gegen die Stimmen der Nubi wurde die vorgesehene Tagesordnung bestätigt.
Der anschließende Wahlmarathon zur Aufstellung der Vorschlagsliste der Stadt Sondershausen zur Schöffenwahl wurde ohne große Diskussionen durchgezogen, da über 30 Kandidaten zu bestätigen waren. Bis auf wenige Gegenstimmen und Enthaltungen passierten allen Vorschläge die Wahl.
Bei einem scheinbar harmlosen Tagungsordnungspunkt, der Benennung eines Gewerbegebietes erhitzen sich die Gemüter. Die Firma Sonnholz in Neuheide berichtet immer wieder über Probleme, dass deren Baumarkt und Produktionsstätten von Kunden und Lieferanten schwer zu finden sei. Deshalb sollte der Stadtrat beschließen, die gewerblich genutzten Flächen in Großfurra/Neuheide als Gewerbegebiet auszuweisen.
Die Nubi bemängelte an diesem Beschluss, dass von der Sache her mit so einer Bezeichnung Schleichwerbung gemacht wird. Das wäre so, Ullrich Pieruschka, als wenn wir den Antrag stellen würden, die Ferdinand-Schlufter-Straße als Mischgebiet auszuweisen und das Gebiet dan Stempel Pieruschka oder Hausmeisterservice Baum zu benennen. In der hitzigen Debatte fiel dann auch oben genannter Satz. Die Nubi vertritt den Standpunkt, Gewerbegebiete sollten nur nach der Region bezeichnet werden.
Die Befürworter des Beschlusses (er ging bei 8 Enthaltungen ohne Gegenstimme durch) hielten dagegen, dass von den in Neuheideangesiedelten Firmen drei Ableger von Sonnholz sein, und eine landwirtschaftlicher Betrieb, der nur ein paar Hallen bewirtschaftet, die laut Uwe Dönhoff (Wirtschaftsförderung Stadt Sondershausen) keine Einwände hatten. Cornelia Kraffzick (SPD) führte ins Feld, dass mit den 1.000 Euro Arbeitsplätze gesichert werden. Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eingeräumt, dass die Werbung an der Bundesstraße 4 doch schwierig sei. Wenn er es auch als Befürwortung aussprach, sagte er indirekt aber auch ungewollt, dass die Werbung für das seit Jahren für die Region schaffende Unternehmen nicht ungewollt sei. Und dass dürfte wohl auch der wahre Grund für diese Antrag gewesen sein, denn ein Berufskraftfahrer, der Sonnholz in Neuheide nicht findet, sollte seinen Beruf aufgeben und etwas anderes tun. Denn in Neuheide gibt es ja so viele Straßen. Wer natürlich auf seiner Homepage (Sonnholz) eine kleine Thüringenkarte als Anfahrtsskizze zeigt, hat natürlich nicht die optimale Darstellung gewählt. Ein Stadtplan Sondershausen wäre wohl geeigneter als Information.
Bericht über Stadtratssitzung wir fortgesetzt.
Autor: khhVon der Nubi beschwerte sich Gerhard Axt, dass zwei Beschlussvorlagen eingereicht worden seien (Thema Nutzungskonzept Cruciskirche und Gebühren für Bibliotheksbenutzung) diese aber nicht auf der Tagesordnung stehen würden. Gegen die Stimmen der Nubi wurde die vorgesehene Tagesordnung bestätigt.
Der anschließende Wahlmarathon zur Aufstellung der Vorschlagsliste der Stadt Sondershausen zur Schöffenwahl wurde ohne große Diskussionen durchgezogen, da über 30 Kandidaten zu bestätigen waren. Bis auf wenige Gegenstimmen und Enthaltungen passierten allen Vorschläge die Wahl.
Bei einem scheinbar harmlosen Tagungsordnungspunkt, der Benennung eines Gewerbegebietes erhitzen sich die Gemüter. Die Firma Sonnholz in Neuheide berichtet immer wieder über Probleme, dass deren Baumarkt und Produktionsstätten von Kunden und Lieferanten schwer zu finden sei. Deshalb sollte der Stadtrat beschließen, die gewerblich genutzten Flächen in Großfurra/Neuheide als Gewerbegebiet auszuweisen.
Die Nubi bemängelte an diesem Beschluss, dass von der Sache her mit so einer Bezeichnung Schleichwerbung gemacht wird. Das wäre so, Ullrich Pieruschka, als wenn wir den Antrag stellen würden, die Ferdinand-Schlufter-Straße als Mischgebiet auszuweisen und das Gebiet dan Stempel Pieruschka oder Hausmeisterservice Baum zu benennen. In der hitzigen Debatte fiel dann auch oben genannter Satz. Die Nubi vertritt den Standpunkt, Gewerbegebiete sollten nur nach der Region bezeichnet werden.
Die Befürworter des Beschlusses (er ging bei 8 Enthaltungen ohne Gegenstimme durch) hielten dagegen, dass von den in Neuheideangesiedelten Firmen drei Ableger von Sonnholz sein, und eine landwirtschaftlicher Betrieb, der nur ein paar Hallen bewirtschaftet, die laut Uwe Dönhoff (Wirtschaftsförderung Stadt Sondershausen) keine Einwände hatten. Cornelia Kraffzick (SPD) führte ins Feld, dass mit den 1.000 Euro Arbeitsplätze gesichert werden. Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eingeräumt, dass die Werbung an der Bundesstraße 4 doch schwierig sei. Wenn er es auch als Befürwortung aussprach, sagte er indirekt aber auch ungewollt, dass die Werbung für das seit Jahren für die Region schaffende Unternehmen nicht ungewollt sei. Und dass dürfte wohl auch der wahre Grund für diese Antrag gewesen sein, denn ein Berufskraftfahrer, der Sonnholz in Neuheide nicht findet, sollte seinen Beruf aufgeben und etwas anderes tun. Denn in Neuheide gibt es ja so viele Straßen. Wer natürlich auf seiner Homepage (Sonnholz) eine kleine Thüringenkarte als Anfahrtsskizze zeigt, hat natürlich nicht die optimale Darstellung gewählt. Ein Stadtplan Sondershausen wäre wohl geeigneter als Information.
Bericht über Stadtratssitzung wir fortgesetzt.
