Bundesrichter aus Kyffhäuserkreis
Mittwoch, 28. Mai 2008, 09:05 Uhr
Wie das Thüringer Justizministerium in einer Pressemitteilung veröffentlichte, wechselt der in Donndorf geborene Dr. Oliver Matthias, als erster noch zu DDR-Zeiten ausgebildete Richter vom Landgericht Meiningen als Bundesrichter nach Karlsruhe...
Der für die Wahl der Bundesrichter zuständige Ausschuss in Berlin hat den Richter am Landgericht Meinigen, Dr. Matthias, zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt. Er ist der erste Richter am Bundesgerichthof, der in Thüringen geboren wurde und seine juristische Ausbildung in der ehemaligen DDR erfuhr.
Dr. Oliver Matthias wurde 1960 in Donndorf geboren. Das Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin schloss er 1985 mit dem Diplom ab. Es folgte ein Forschungsstudium auf dem Gebiet des Arbeitsrechts und 1989 die Promotion.
Seine richterliche Tätigkeit begann Matthias 1988 am Kreisgericht in Suhl. Es schlossen sich Stationen am Arbeitsgericht Eisenach, Arbeitsgericht Gera und Landgericht Meinigen an. Am 14.2.1995 wurde Matthias zum Richter am Landgericht ernannt. Sein richterlicher Werdegang führte ihn weiterhin zum Thüringer Oberlandesgericht nach Jena und als wissenschaftlicher Mitarbeiter vom 1.10.1998 bis zum 30.9.2000 zum Bundesgerichtshof nach Karlsruhe. Am 1.4.2001 wurde Matthias zum Vorsitzenden Richter am Landgericht in Meiningen ernannt. In dieser Funktion übernahm er den Vorsitz einer Zivilkammer und des Richterdienstgerichtes.
Autor: khhDer für die Wahl der Bundesrichter zuständige Ausschuss in Berlin hat den Richter am Landgericht Meinigen, Dr. Matthias, zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt. Er ist der erste Richter am Bundesgerichthof, der in Thüringen geboren wurde und seine juristische Ausbildung in der ehemaligen DDR erfuhr.
Dr. Oliver Matthias wurde 1960 in Donndorf geboren. Das Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin schloss er 1985 mit dem Diplom ab. Es folgte ein Forschungsstudium auf dem Gebiet des Arbeitsrechts und 1989 die Promotion.
Seine richterliche Tätigkeit begann Matthias 1988 am Kreisgericht in Suhl. Es schlossen sich Stationen am Arbeitsgericht Eisenach, Arbeitsgericht Gera und Landgericht Meinigen an. Am 14.2.1995 wurde Matthias zum Richter am Landgericht ernannt. Sein richterlicher Werdegang führte ihn weiterhin zum Thüringer Oberlandesgericht nach Jena und als wissenschaftlicher Mitarbeiter vom 1.10.1998 bis zum 30.9.2000 zum Bundesgerichtshof nach Karlsruhe. Am 1.4.2001 wurde Matthias zum Vorsitzenden Richter am Landgericht in Meiningen ernannt. In dieser Funktion übernahm er den Vorsitz einer Zivilkammer und des Richterdienstgerichtes.
