Solaranlage in Betrieb genommen
Dienstag, 03. Juni 2008, 20:09 Uhr
Im Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg bei Sondershausen wurde eine moderne Solaranlage in Betrieb genommen. Aber nicht nur das wurde in Betrieb genommen...
Wo Kinder und Touristen sind, wird immer wieder warmes Wasser zum Duschen gebraucht, vor allem im Sommer, wenn es schön warm war, und vielleicht sogar noch staubig. Im Ferienpark Feuerkuppe ist das nicht anders. Und warmes Wasser erzeugen ist nun mal nicht billig, wenn die Energiekosten ständig steigen. Weitsicht zeigte man dabei im Ferienpark, als man sich entschloss, mit einer Solaranlage das warme Wasser zu erzeugen. Heute wurde die Anlage, gebaut mit einem Kostenvolumen von 20.000 Euro.
Zur Einweihung war die Geschäftsführerein des Ferinparks, Anje Hochwind, Edith Brust vom Architektur- und Planugsbüro Brust und Verges, der 1. Beigeordnete des Landrates, Georg Schäfer (SPD), Friedhelm Verges und Karin Heigner von der ausführenden Firma Sanitär-Heizung-Schröter GmbH.
Mit einer modernen Röhren-Vakuum-Anlage auf dem Dach des Sozialtrakts wird jetzt das warme Wasser erzeugt. Dadurch können ca. 15.000 Kwh gespart werden, so Friedhelm Verges vom Architekturbüro, was ca. 1.500 l Öl entspricht. Und da das Thema Klimaerwärmung aktuell ist: Durch die Anlage werden nun ca. 5.000 kg Kohlendioxid weniger in die Luft gepustet.
Das erwärmte Wasser wird in drei Speichern a 750 l gespeichert und sichert, dass auch bei wenig Sonne mindestens 2 Tage warmes Wasser vorhanden ist. Die Speicher sind so gut isoliert, dass der Temperaturabfall nur ca. 1 bis 2 Grad Kelvin je 24 Stunden beträgt. Während sonst die solare Deckung vergleichbarer Anlagen bei 60 bis 65 % liegt, sind es bei dieser Anlage 90 bis 95 %, weil in den vier Monaten November bis Februar die Anlage stillgelegt ist, weil nicht in Größenordnungen warmes Wasser gebraucht wird.
Aber nicht nur die neue Solaranlage wurde heute vorgestellt. Der Sozialtrakt mit Duschen, WCs und Wäschenräumen wurde in der Zeit von Januar bis Mai vollständig renoviert. Die noch von früher liegenden Rohre und Kanäle ansprachen absolut nicht mehr den Erfordernissen. So wurden nicht nur neue Dusche eingebaut, sondern auch bauliche Veränderungen durchgeführt. Gab es früher einen langen Duschraum so gibt es jetzt getrennte Duschkabinen mit Türen, damit das leidige Problem des Herunterreißens der Duschvorhänge nicht mehr auftritt. Auch die Waschbecken wurden mit neuen Garnituren ausgerüstet, die sich jetzt selbst wieder ausstellen. Früher haben die Kinder öfter mal vergessen, die Wasserhähne zu schließen, was erhebliche Wasserverluste mit sich brachte.
Auch wurde jetzt WCs und Waschbecken optimaler zu einander platziert. Die Solaranlage macht es möglich, dass sogar eine Fußbodenheizung eingebaut werden konnte. Natürlich wurde in den Trakt auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut. Und sogar eine Raum ist vorhanden, in dem die Gäste auch mal etwas Wäsche waschen können, wenn es eng geworden ist. Alles in allem worden in den Sozialtrakt ca. 140.000 Euro investiert. Stolz ist Georg Schäfer dabei, dass alle Leistung von Firmen aus der Region geleistet wurde, und so die Fördermittel auf diesem Weg in der Region geblieben sind. Was jetzt noch fehlt, ist die Isolierung des gesamten Gebäude, die noch schrittweise durchgeführt werden muss.
Alles in allem muss man feststellen, das der Ferienpark Feuerkuppe seine Attraktivität ständig erhöht, und ein lohnendes Ferienziel darstellt.
Zu den Bildern:
Autor: khhWo Kinder und Touristen sind, wird immer wieder warmes Wasser zum Duschen gebraucht, vor allem im Sommer, wenn es schön warm war, und vielleicht sogar noch staubig. Im Ferienpark Feuerkuppe ist das nicht anders. Und warmes Wasser erzeugen ist nun mal nicht billig, wenn die Energiekosten ständig steigen. Weitsicht zeigte man dabei im Ferienpark, als man sich entschloss, mit einer Solaranlage das warme Wasser zu erzeugen. Heute wurde die Anlage, gebaut mit einem Kostenvolumen von 20.000 Euro.
Zur Einweihung war die Geschäftsführerein des Ferinparks, Anje Hochwind, Edith Brust vom Architektur- und Planugsbüro Brust und Verges, der 1. Beigeordnete des Landrates, Georg Schäfer (SPD), Friedhelm Verges und Karin Heigner von der ausführenden Firma Sanitär-Heizung-Schröter GmbH.
Mit einer modernen Röhren-Vakuum-Anlage auf dem Dach des Sozialtrakts wird jetzt das warme Wasser erzeugt. Dadurch können ca. 15.000 Kwh gespart werden, so Friedhelm Verges vom Architekturbüro, was ca. 1.500 l Öl entspricht. Und da das Thema Klimaerwärmung aktuell ist: Durch die Anlage werden nun ca. 5.000 kg Kohlendioxid weniger in die Luft gepustet.
Das erwärmte Wasser wird in drei Speichern a 750 l gespeichert und sichert, dass auch bei wenig Sonne mindestens 2 Tage warmes Wasser vorhanden ist. Die Speicher sind so gut isoliert, dass der Temperaturabfall nur ca. 1 bis 2 Grad Kelvin je 24 Stunden beträgt. Während sonst die solare Deckung vergleichbarer Anlagen bei 60 bis 65 % liegt, sind es bei dieser Anlage 90 bis 95 %, weil in den vier Monaten November bis Februar die Anlage stillgelegt ist, weil nicht in Größenordnungen warmes Wasser gebraucht wird.
Aber nicht nur die neue Solaranlage wurde heute vorgestellt. Der Sozialtrakt mit Duschen, WCs und Wäschenräumen wurde in der Zeit von Januar bis Mai vollständig renoviert. Die noch von früher liegenden Rohre und Kanäle ansprachen absolut nicht mehr den Erfordernissen. So wurden nicht nur neue Dusche eingebaut, sondern auch bauliche Veränderungen durchgeführt. Gab es früher einen langen Duschraum so gibt es jetzt getrennte Duschkabinen mit Türen, damit das leidige Problem des Herunterreißens der Duschvorhänge nicht mehr auftritt. Auch die Waschbecken wurden mit neuen Garnituren ausgerüstet, die sich jetzt selbst wieder ausstellen. Früher haben die Kinder öfter mal vergessen, die Wasserhähne zu schließen, was erhebliche Wasserverluste mit sich brachte.
Auch wurde jetzt WCs und Waschbecken optimaler zu einander platziert. Die Solaranlage macht es möglich, dass sogar eine Fußbodenheizung eingebaut werden konnte. Natürlich wurde in den Trakt auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut. Und sogar eine Raum ist vorhanden, in dem die Gäste auch mal etwas Wäsche waschen können, wenn es eng geworden ist. Alles in allem worden in den Sozialtrakt ca. 140.000 Euro investiert. Stolz ist Georg Schäfer dabei, dass alle Leistung von Firmen aus der Region geleistet wurde, und so die Fördermittel auf diesem Weg in der Region geblieben sind. Was jetzt noch fehlt, ist die Isolierung des gesamten Gebäude, die noch schrittweise durchgeführt werden muss.
Alles in allem muss man feststellen, das der Ferienpark Feuerkuppe seine Attraktivität ständig erhöht, und ein lohnendes Ferienziel darstellt.
Zu den Bildern:
- Solaranlage auf dem Dach
- Friedhelm Verges kontrolliert die Temperatur und der Technische Leiter, Ronald Jezzl wird gebracht, wenn fast 500 Kinder im Objekt sind, wie heute.
- Moderne Duschkabine




