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Einigung in Sicht

Freitag, 06. Juni 2008, 10:16 Uhr
Millionenförderung für den Kyffhäuserkreis ist in Gefahr, nur weil man sich auf Formalien nicht einigen kann. Auf diesen groben Nenner gebracht sieht die Situation aus. Worum es geht, erfahren Sie hier...

Jüngst tagte der Vorstand der Regionalen Aktionsgruppe Kyffhäuser (RAG). Damit Millionen von Fördergelder für die Entwicklung des ländlichen Raumes im Kyffhäuserkreis fließen können, müssen natürlich auch gewisse Formalien eingehalten werden. Dazu gehört auch, dass es einen Beirat geben muss. Bei der Besetzung dieses Beirates gab es heftige Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Vorsitzenden Peter Hengstermann und dem Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, Gerhard Kleinsteuber, mit dem Resultat, das Pater Hengstermann den Vorsitz ganz hinschmiss.

Während andere Landkreise schon auf die Fördermittel zugreifen können, haben es der Landkreis Kyffhäuserkreis, und übrigens auch der Landkreis Nordhausen noch nicht mal fertiggebracht, die entsprechenden Gremien zu besetzen, damit überhaupt Fördermittel fließen können. Es ist kaum noch nachvollziehbar, dass einer der Landkreis mit der höchsten Arbeitslosigkeit wegen Formalien die Förderung in Frage stellt, in jedem Falle aber verzögert, zieht man den Vergleich mit anderen Landkreisen.

Wie soll es nun weitergehen? Wie kn erfahren hat, soll es nach einem Gespräch zwischen dem Vorstandsmitglied der Kyffhäusersparkasse, Hans-Joachim Warnecke, ebenfalls Mitglied der RAG) und Gerhard Kleinsteuber zu einem Kompromiss gekommen sein. Danach soll am Dienstag in einer Vorstands- und Mitgliederversammlung der Kompromiss beraten werden und der Beirat nun endlich neu besetzt werden. Gleichzeitig soll auch am Dienstag ein 3. Vorstandsmitglied gewählt werden, vom eigentlichen Vorsitzenden ganz zu schweigen.

Zumindest soll es wenigsten eine Einigung auf die Langform des Strategieentwurfes gegeben haben, denn dort hatte es ja während der Regionalkonferenz, wir berichteten bereits, auch schon erhebliche Unstimmigkeiten gegeben, wenn man an die Sache mit der Kyffhäuserbahn (sollte Radweg werden) oder der angeblichen Schließung einer Greußener Schule denkt.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich endlich ein Rad dreht und die Förderung in Gang kommt. Die Bürger des Kyffhäuserkreises haben es verdient.


Autor: khh

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