Vom Konservatorium zur Kreismusikschule
Sonntag, 08. Juni 2008, 07:00 Uhr
Im Junivortrag des Heimat- und Museumsverein Bad Frankenhausen geht es um die Musikschule Sondershausen. Mit Ronald Uhlig wurde ein kompetenter Kenner eingeladen...
Die Musikschule Sondershausen feiert heuer ihr 125jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlass ihren Namen geändert in Musikschule Carl-Schroeder-Konservatorium. Das macht den Ursprung deutlich, denn 1883 gründete der damalige Hofkapellmeister Carl Schroeder in Sondershausen ein Konservatorium, weil einerseits gut ausgebildete Musiker gebraucht wurden, nicht zuletzt für die Hofkapelle, und weil andererseits mit den Orchestermitgliedern versierte Instrumentalisten als Lehrer zur Verfügung standen.
Aus diesem Anlass hat der Heimat- und Museumsverein für seinen Junivortrag den Dozenten und Fachbereichsleiter Tasteninstrumente Ronald Uhlig nach Bad Frankenhausen eingeladen. Er stammt aus Jena, hat in Weimar Klavier studiert, tritt auf als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter und ist manchem Frankenhäuser als solcher bekannt. Ein aufmerksamer Zeitungsleser kennt seinen Namen vielleicht auch von den Konzertbesprechungen für das Loh-Orchester. Außerdem interessiert er sich für Musikgeschichte und ist deshalb prädestiniert für einen Vortrag über die Entwicklung des bedeutenden Sondershäuser Musikinstituts. Dabei wird es u.a. um den schwierigen Anfang ohne die Unterstützung des Fürsten gehen, um den bald erreichten guten Ruf, die Probleme während der Kriege und den Unterschied von Konservatorium und Musikschule. Zusammen mit einer Schülerin wird er Musik von Carl Schroeder und Max Reger, dem bedeutendsten Schüler des Konservatoriums, spielen.
Herzliche Einladung also zum Dienstag, dem 17. Juni, um 20:00 Uhr ins Frankenhäuser Schloss.
Autor: khhDie Musikschule Sondershausen feiert heuer ihr 125jähriges Bestehen und hat aus diesem Anlass ihren Namen geändert in Musikschule Carl-Schroeder-Konservatorium. Das macht den Ursprung deutlich, denn 1883 gründete der damalige Hofkapellmeister Carl Schroeder in Sondershausen ein Konservatorium, weil einerseits gut ausgebildete Musiker gebraucht wurden, nicht zuletzt für die Hofkapelle, und weil andererseits mit den Orchestermitgliedern versierte Instrumentalisten als Lehrer zur Verfügung standen.
Aus diesem Anlass hat der Heimat- und Museumsverein für seinen Junivortrag den Dozenten und Fachbereichsleiter Tasteninstrumente Ronald Uhlig nach Bad Frankenhausen eingeladen. Er stammt aus Jena, hat in Weimar Klavier studiert, tritt auf als Solist, Kammermusikpartner und Liedbegleiter und ist manchem Frankenhäuser als solcher bekannt. Ein aufmerksamer Zeitungsleser kennt seinen Namen vielleicht auch von den Konzertbesprechungen für das Loh-Orchester. Außerdem interessiert er sich für Musikgeschichte und ist deshalb prädestiniert für einen Vortrag über die Entwicklung des bedeutenden Sondershäuser Musikinstituts. Dabei wird es u.a. um den schwierigen Anfang ohne die Unterstützung des Fürsten gehen, um den bald erreichten guten Ruf, die Probleme während der Kriege und den Unterschied von Konservatorium und Musikschule. Zusammen mit einer Schülerin wird er Musik von Carl Schroeder und Max Reger, dem bedeutendsten Schüler des Konservatoriums, spielen.
Herzliche Einladung also zum Dienstag, dem 17. Juni, um 20:00 Uhr ins Frankenhäuser Schloss.
