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Keine weiteren Schutzkategorien

Samstag, 07. Juni 2008, 18:35 Uhr
Wie das Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt in einer Pressemitteilung informiert, sind keine weiteren Schutzkategorien für den Harz notwendig...

Die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sind sich einig, den Harz mit den Instrumenten Natur- und Geopark erfolgreich und naturverträglich vermarkten zu können. „Die regionalen Akteure sind mit ihren über die Ländergrenzen hinweg gut funktionierenden Netzwerken bestens aufgestellt“, so der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, in der gestrigen Plenarsitzung des Thüringer Landtages. Somit ist die Ausweisung eines länderübergreifenden Biosphärenreservats in der Region Südharz vorerst kein vorrangiges Ziel.

Der Harz ist bereits verschiedentlich naturschutzrechtlich gesichert. So gibt es den ca. 80.000 ha großen Naturpark Harz/Niedersachsen und den 166.000 ha großen Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt. In Thüringen werden wertvolle Bereiche des Südharzes als Naturschutzgebiet geschützt bzw. über den gesetzlichen Grundschutz für FFH- und Vogelschutzgebiete gesichert. Auch hier wird die Ausweisung eines 30.000 ha großen Naturparks erfolgen. Das Engagement der Region, den Raum Nordthüringen/Südharz in den Naturpark Harz zu integrieren, wird vom Minister ausdrücklich unterstützt.

Ein Biosphärenreservat Südharz befindet sich in Sachsen-Anhalt „in Gründung“. Die Mindestgröße von 30.000 ha wird erreicht und ein schlüssiges Kernzonenkonzept ist erarbeitet. „Somit ist Sachsen-Anhalt hier ohne Thüringen handlungsfähig“, so der Minister.
Autor: nnz/kn

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