Wollen wirklich alle weg?
Sonntag, 08. Juni 2008, 12:01 Uhr
Zum Thema WOLLEN WIRKLICH ALLE WEG? hat sich Unserer Leser Andreas Links (VIBT) einige Gedanken gemacht. Hier seine Überlegungen ...
Es gibt sicherlich unterschiedliche Gründe, das man seine Heimat verlässt , oder verlassen muss.
Auch hat die Geburtenrate und Sterberate großen Einfluss auf die Einwohnerzahl eines Landes. Aber es gibt noch andere Gründe. Nicht jeder wagt den Schritt ins Ungewisse. Es sind diejenigen , die (noch) über ausreichende finanzielle Reserven verfügen, um zumindest einen Neustart wagen zu können. So liegt die Vermutung nahe , dass geht wer gut ausgebildet und durchschnittlich begütert ist oder wenigstens auf die Hilfe von Freunden und Verwandten zurückgreifen kann, die ihn unterstützen. Einkommensschwache haben dagegen das Nachsehen.
Hartz IV bleibt hier könnte demnach zum Schlagwort eines bedenklichen gesellschaftlichen Trends avancieren, der Depression, Desintegration und Aggression zur Folge hat. Fachkräfte gehen da hin wo man ihnen gutes Geld für ihr Wissen und ihre gute Arbeit zahlt. Arbeit und Bildung sind die Achsen, um die sich die Gesellschaft dreht. Dort , wo sie zu brechen drohen, warten Stillstand und Arbeitslosigkeit.
Viele Thüringer investieren ihre Energie und ihr Wissen außerhalb ihres Landes. Die Abwanderung kennt keine gesellschaftlichen Grenzen. Handwerker, Ärzte und Wissenschaftler verlassen das Land. Für viele Medien sind das lediglich spannende und quotenträchtige Schicksale. In Wirklichkeit geht es um mehr. Die Welle der Auswanderer aber verdeutlicht, wie tief die Enttäuschung über das eigene Land sitzen muss. Ein neues Leben in der Fremde zu beginnen, ist kein Abenteuer, es ist ein Abschied von seinen Land in den man geboren ist und es symbolisiert das Versagen der Politik, seinen eigenen Bürgern bessere Lebensbedingungen zu bieten als andere Länder.
Andreas Links 99706 Großberndten
Landesgeschäftsführer VIBT
Es gibt sicherlich unterschiedliche Gründe, das man seine Heimat verlässt , oder verlassen muss.
Auch hat die Geburtenrate und Sterberate großen Einfluss auf die Einwohnerzahl eines Landes. Aber es gibt noch andere Gründe. Nicht jeder wagt den Schritt ins Ungewisse. Es sind diejenigen , die (noch) über ausreichende finanzielle Reserven verfügen, um zumindest einen Neustart wagen zu können. So liegt die Vermutung nahe , dass geht wer gut ausgebildet und durchschnittlich begütert ist oder wenigstens auf die Hilfe von Freunden und Verwandten zurückgreifen kann, die ihn unterstützen. Einkommensschwache haben dagegen das Nachsehen.
Hartz IV bleibt hier könnte demnach zum Schlagwort eines bedenklichen gesellschaftlichen Trends avancieren, der Depression, Desintegration und Aggression zur Folge hat. Fachkräfte gehen da hin wo man ihnen gutes Geld für ihr Wissen und ihre gute Arbeit zahlt. Arbeit und Bildung sind die Achsen, um die sich die Gesellschaft dreht. Dort , wo sie zu brechen drohen, warten Stillstand und Arbeitslosigkeit.
Viele Thüringer investieren ihre Energie und ihr Wissen außerhalb ihres Landes. Die Abwanderung kennt keine gesellschaftlichen Grenzen. Handwerker, Ärzte und Wissenschaftler verlassen das Land. Für viele Medien sind das lediglich spannende und quotenträchtige Schicksale. In Wirklichkeit geht es um mehr. Die Welle der Auswanderer aber verdeutlicht, wie tief die Enttäuschung über das eigene Land sitzen muss. Ein neues Leben in der Fremde zu beginnen, ist kein Abenteuer, es ist ein Abschied von seinen Land in den man geboren ist und es symbolisiert das Versagen der Politik, seinen eigenen Bürgern bessere Lebensbedingungen zu bieten als andere Länder.
Andreas Links 99706 Großberndten
Landesgeschäftsführer VIBT
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
