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Schachtgeschichten Unstrut – Finne

Montag, 09. Juni 2008, 07:01 Uhr
Mit den Schachtgeschichten im Bereich Unstrut – Finne zeigt unserer Leser Hans-Jürgen Schmidt, dass er sich nicht nur im Gebiet Sondershausens gut auskennt. Diese Mal geht es in den Ostendes Kyffhäuserkreises...
Bei der Betrachtung sei als erstes ein Dank an Rolf Bosmann ausgesprochen werden. Mit ihm habe ich als Ortkundiger die Gegend abgefahren. Er war unter Tag in Roßleben und Wangen tätig. Zum anderen sollen auf Quellen hingewiesen werden:
1. Das Buch: Autorenkollektiv, „Kalibergbau an Unstrut und Finne“ aus dem Jahr 2001
2. Bilder von Rolf Bosmann
3. Bilder und Texte vom Autor aus der Brochüre „Der Bergbau im Kyffhäuserkreis. Ein historische Betrachtung“
4. Das Buch: Autorenkollektiv, „Kali im Südharz-Unstrut-Revier“ – Band II
Begonnen soll mit einer allgemeinen Information zur Einführung. Welche Gewerkschaften gab es und wann sind sie gegründet:
Die Gewerkschaft Roßleben mit dem Schacht „Roßleben“ (1907) und einer KCL-Fabrik. Die Gewerkschaft Wendelstein (1910) mit dem Schacht „Wendelstein“, später Schacht II vom Kaliwerk Roßleben. Die Gewerkschaft Georg und Unstrut (1912) in Wangen, mit den gleichnamigen Schächten. Später wurde das Rohsalz mit eine Seilbahn zur KCL-Fabrik in Roßleben transportiert. Die Gewerkschaft Nebra (1911) mit den Schächten „Orlas“ und „Nebra“ in der Nähe von Wippach. Die Gewerkschaft Burggraf und Bernsdorf (1911) mit den gleichnamigen Schächten bei Krahwinkel. Die Gewerkschaft Rastenberg (1907) mit dem Schacht „Rastenberg“ und einer KCL-Fabrik bei Billroda. Die Gewerkschaft Reichskrone und Richard (1909 – 1910) mit den gleichnamigen Schächten bei Lossa.
All diese ehemaligen Schachtanlagen liegen ein einer lieblichen Landschaft, die auch einen Wandersmann erfreuen kann. Kulturhistorische Stätten, wie die Burg Wendelstein, die Klosterruine in Memleben oder die Arche Nebra mit der Himmelscheibe in Wangen liegen am Weg. Das Unstruttal präsentiert sich mit geologischen Aufschlüssen, so dem Bundsandstein.
Aus diesem Grund soll einige Bilder das verdeutlichen:
Bild 1: Karte mit der Lage der ehemaligen Kaliwerke
Bild 2: Wanderhinweis westlich von Roßleben
Bild 3: Burg Wendelstein
Bild 4: Bundsandsteinaufbruch im Unstruttal
Bild 5: Das Unstruttal
Bild 6: Landschaft, wo eventuell ein neues Kaliwerke entstehen könnte, im Hintergrund ein Weinberg
Bild 7: Hinweisschilder mit Ortsnamen, wo eventuell in deren Nähe ein neues Kaliwerk entstehen könnte.
Bild 8: Die Brücke der zukünftigen ICE Strecke über das Tal der Straße zwischen Bad Bibra und Saubach.

Begonnen werden soll am nächsten Sonntag mit der Gewerkschaft Roßleben und dem späteren Kaliwerk „Heinrich Rau“ in Roßleben.
Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khh

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