Neue Chancen für die Sondershäuser Innenstadt
Dienstag, 10. Juni 2008, 23:05 Uhr
Im vergangenen Jahr berichteten wir über den Beginn des Projektes Neue Chancen für die Sondershäuser Innenstadt. Heute fand im Rathaus eine ersten Zusammenfassung der Ergebnisse statt...
Im Ratssaal hatten sich neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) etliche Vertreter von Organisationen eingefunden, die entweder an dem Projekt bereits mitgearbeitet hatten (wie Düne usw.), oder aber Vertreter des Handels und der Wirtschaft, für die solche Studienergebnisse mit Sicherheit wichtig sein könnten, wie des SGW, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Leiter der Leiter des Projektes, Dr. Hardo Kendscheck berichtete über die von Vertreter und Vertreterinnen der beiden Fokusgruppen Senioren und Jugend geäußerten Ideen und diskutierten Vorschläge (Im Bild unten ganz links beim Vortrag.
Im Rahmen des Projektes hatte es Dr. Kendscheck vorgezogen, nicht mit Lobbyisten zu sprechen, wie er es selbst sagte, sondern mit Vertretern (ca. 10) verschiedener Organisationen und Vereine bei den Senioren und mit ca. 7 bei der Zielgruppe Jugend (Alter 14 bis 21 Jahre). Ziel war es zu ergründen, welche Chancen sehen die Altersgruppen, um die Sondershäuser Innenstadt attraktiver für alle Altergruppen zu machen. Im 2. Halbjahr wird es mit der Zielgruppe junge Familien ebenfalls gezielte Fragen zur Ergründung der Wünsche und Erwartungen zu führen.
Wünsche und Erwartungen sind auch gleich das richtige Stichwort. Es wurden so viele interessante Ideen geäußert, dass einem schon schwindelig vom Mitschreiben wurde, und bei der Häufigkeit doch nicht alles notieren konnte. Aber Wünsche und Erwartungen sind die eine Seite, und die Realisierung steht auf einem ganz anderem Blatt. So beklagte sich eben die Altergruppe 50plus aktiv, dass es für ihre Altergruppe in der Stadt kaum Werbung geben würde, ja man sie richtig vernachlässigt. Hier werden Bürgermeister und Stadtverwaltung nur Einfluss und Druck ausüben können, aber nicht direkt eingreifen können. Es ist also eine Aufgabe, besonders auch von SGW und Werbering, es den Händlern und Gewerbetreibenden nahe zu bringen.
Die geäußerten Vorstellungen, zum Beispiel möglichst am Wochenmarkt ein Cafe mit besonderem Ambiente für die Generation 50plus zu etablieren, damit man an Markttagen besser plaudern kann, ist sicher richtig. Aber wo soll es hin? Alte Wache geht wegen fehlender Toiletten nicht und wenn jemand in der Runde sagte, es solle im Landratsamt sein, da kann man gespannt sein, wer der Betreiber sein soll. Kommt dann noch die Frage, wer besucht die Einrichtungen, wen kein Markt ist? Und welche Investoren sollen das machen?
Aber es gibt schon positive Reaktionen. Die Senioren hatten angeregt, den Wochenmarkt nicht mit zu viel Billig- und Ramschwaren zu überfluten. Marktmeisterin Heidrun Heise dazu: Wenn dort nicht mehr so eine Fülle gewünscht wird, müssen wir Händler holen, die anspruchsvollere Waren anbieten. Aber manchmal reicht der gute Wille allein nicht. Sowohl von den Senioren, als auch von den Jugendlichen zu recht gefordert: Bessere Radwege auch bis in die Innenstadt hinein. Auf der anderen Seite muss man Bürgermeister Kreyer Recht geben, wo in der schon engen Innenstadt sollen jetzt noch Radwege hin? Hier kann es nur organisatorische Lösungen geben, wie Tempo 30 – Zonen und ähnliches. Das Manko von Radwegen im äußeren Bereich sieht er auch so, sagte aber auch gleich, man arbeite verstärkt an dem Problem.
Mehrfach angesprochen wurde die Idee eines Seniorenbüros, in denen die verschiedenen Organisationen und Vereine der Altergruppe 50plus zusammengefasst werden. Neben einer besseren Findbarkeit, könnten sogar eventuell sogar Einsparungen in den Vereinen und Organisatoren zu Gunsten anderer Projekte realisiert werden. Immer wieder dabei genannt das Bürgerzentrum Cruciskirche. Sicher ein Gedanke, den man verfolgen sollte.
Zu einigen geäußerten Ideen werden wir in verschiedenen Artikeln in nächster Zeit zurückgreifen, um diese Ideen auch öffentlich zu machen. Denn Ideen müssen und brauchen auch Investoren, um sie umsetzen zu können. Denn der Einwurf da auch kam, es muss alles mit der Marktwirtschaft zusammenpassen, ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem darf man jetzt schon gespannt sein, welche Ideen aus dem dritten Bürgergutachten (Junge Familien) hervorgebracht werden.
Autor: khhIm Ratssaal hatten sich neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) etliche Vertreter von Organisationen eingefunden, die entweder an dem Projekt bereits mitgearbeitet hatten (wie Düne usw.), oder aber Vertreter des Handels und der Wirtschaft, für die solche Studienergebnisse mit Sicherheit wichtig sein könnten, wie des SGW, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Leiter der Leiter des Projektes, Dr. Hardo Kendscheck berichtete über die von Vertreter und Vertreterinnen der beiden Fokusgruppen Senioren und Jugend geäußerten Ideen und diskutierten Vorschläge (Im Bild unten ganz links beim Vortrag.
Im Rahmen des Projektes hatte es Dr. Kendscheck vorgezogen, nicht mit Lobbyisten zu sprechen, wie er es selbst sagte, sondern mit Vertretern (ca. 10) verschiedener Organisationen und Vereine bei den Senioren und mit ca. 7 bei der Zielgruppe Jugend (Alter 14 bis 21 Jahre). Ziel war es zu ergründen, welche Chancen sehen die Altersgruppen, um die Sondershäuser Innenstadt attraktiver für alle Altergruppen zu machen. Im 2. Halbjahr wird es mit der Zielgruppe junge Familien ebenfalls gezielte Fragen zur Ergründung der Wünsche und Erwartungen zu führen.
Wünsche und Erwartungen sind auch gleich das richtige Stichwort. Es wurden so viele interessante Ideen geäußert, dass einem schon schwindelig vom Mitschreiben wurde, und bei der Häufigkeit doch nicht alles notieren konnte. Aber Wünsche und Erwartungen sind die eine Seite, und die Realisierung steht auf einem ganz anderem Blatt. So beklagte sich eben die Altergruppe 50plus aktiv, dass es für ihre Altergruppe in der Stadt kaum Werbung geben würde, ja man sie richtig vernachlässigt. Hier werden Bürgermeister und Stadtverwaltung nur Einfluss und Druck ausüben können, aber nicht direkt eingreifen können. Es ist also eine Aufgabe, besonders auch von SGW und Werbering, es den Händlern und Gewerbetreibenden nahe zu bringen.
Die geäußerten Vorstellungen, zum Beispiel möglichst am Wochenmarkt ein Cafe mit besonderem Ambiente für die Generation 50plus zu etablieren, damit man an Markttagen besser plaudern kann, ist sicher richtig. Aber wo soll es hin? Alte Wache geht wegen fehlender Toiletten nicht und wenn jemand in der Runde sagte, es solle im Landratsamt sein, da kann man gespannt sein, wer der Betreiber sein soll. Kommt dann noch die Frage, wer besucht die Einrichtungen, wen kein Markt ist? Und welche Investoren sollen das machen?
Aber es gibt schon positive Reaktionen. Die Senioren hatten angeregt, den Wochenmarkt nicht mit zu viel Billig- und Ramschwaren zu überfluten. Marktmeisterin Heidrun Heise dazu: Wenn dort nicht mehr so eine Fülle gewünscht wird, müssen wir Händler holen, die anspruchsvollere Waren anbieten. Aber manchmal reicht der gute Wille allein nicht. Sowohl von den Senioren, als auch von den Jugendlichen zu recht gefordert: Bessere Radwege auch bis in die Innenstadt hinein. Auf der anderen Seite muss man Bürgermeister Kreyer Recht geben, wo in der schon engen Innenstadt sollen jetzt noch Radwege hin? Hier kann es nur organisatorische Lösungen geben, wie Tempo 30 – Zonen und ähnliches. Das Manko von Radwegen im äußeren Bereich sieht er auch so, sagte aber auch gleich, man arbeite verstärkt an dem Problem.
Mehrfach angesprochen wurde die Idee eines Seniorenbüros, in denen die verschiedenen Organisationen und Vereine der Altergruppe 50plus zusammengefasst werden. Neben einer besseren Findbarkeit, könnten sogar eventuell sogar Einsparungen in den Vereinen und Organisatoren zu Gunsten anderer Projekte realisiert werden. Immer wieder dabei genannt das Bürgerzentrum Cruciskirche. Sicher ein Gedanke, den man verfolgen sollte.
Zu einigen geäußerten Ideen werden wir in verschiedenen Artikeln in nächster Zeit zurückgreifen, um diese Ideen auch öffentlich zu machen. Denn Ideen müssen und brauchen auch Investoren, um sie umsetzen zu können. Denn der Einwurf da auch kam, es muss alles mit der Marktwirtschaft zusammenpassen, ist nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem darf man jetzt schon gespannt sein, welche Ideen aus dem dritten Bürgergutachten (Junge Familien) hervorgebracht werden.


