Panik vorm Flug
Sonntag, 15. Juni 2008, 07:15 Uhr
Schweißnasse Hände, Herzrasen, flache Atmung, Magen- und Darmkrämpfe, Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit. Es tritt bei Betroffenen eine allgemeine Panik auf, die den ganzen Körper zu lähmen scheint. Das allerdings muß nicht sein...
Kiesewetter und Scholz am Trainingsflugzeug
Es geht um die Angst vor dem Fliegen, die Flugangst oder auch Aviophobie. Zwei Nordhäusern begegnen die Symptome dieser Angst sehr häufig: Mike Kiesewetter, Vorsitzender des Fliegerclubs Nordhausen e.V. sowie Dirk Scholz, Inhaber der Praxis für Psychotherapie (HPG) in Niedersachswerfen. Die beiden Freunde wissen aus vielen Beispielen, was die Betroffenen durchmachen und was für Einschränkungen eine Flugangst im privaten und beruflichen Bereich mit sich bringen kann.
Wie bei jeder Angst oder Phobie wird die Lebensfreude ein stückweit eingeschränkt, was aber nicht so bleiben muss. Denn gerade Ängste und Phobien können heutzutage sehr gut therapeutisch behandelt werden.
Die Möglichkeit, diese Ängste gut zu überwinden, werden in Kooperation zwischen der Praxis mit dem Fliegerclub e.V. nun auch in Nordhausen angeboten. Das Flugangsttraining, welches der Heilpraktiker für Psychotherapie und Personal Coach Dirk Scholz in seiner Praxis für Psychotherapie in Niedersachswerfen anbietet, wird durch die 25-jährige Flugerfahrung des Sportpiloten Mike Kiesewetter im Rahmen des Vereins praktisch unterstützt und begleitet.
Die Gelegenheit, dass wir den Flugplatz und den Fliegerclub hier in Nordhausen haben, bietet uns die tolle Chance, die Teilnehmer der Seminare nach dem theoretischen Training ganz individuell und behutsam praktisch an das Fliegen heranzuführen..., so Scholz.
Die Untersuchung von Gründen der Flugangst zeigten, dass 37 % Angst vor dem Kontrollverlust, 34 % Angst vor einem möglichen Flugzeugabsturz und 13 % Angst vor der Höhe bzw. auch dem unsichtbaren Medium Luft hatten. Gerade auf diese Ängste kann in einem kleinen Sportflugzeug sehr gut eingegangen und Stück für Stück umkonditioniert werden, so Scholz. Starts und Landungen und verschiedene Höhen können sehr individuell geübt werden, bis sich ein gutes Gefühl einstellt und sich die Panik verliert.
Wer die Flüge im Sportflugzeug gut absolviert hat, hat die Möglichkeit, die letzte Trainingseinheit auf einem Flug in einer größeren Passagiermaschine von Erfurt nach München zu absolvieren.
Die Erfahrung zeigt, dass 97% der Teilnehmer von Flugangstseminaren, danach überhaupt und auch noch entspannter und angstfreier fliegen können. Na dann ... Guten Flug!
Autor: nnz/knKiesewetter und Scholz am Trainingsflugzeug
Es geht um die Angst vor dem Fliegen, die Flugangst oder auch Aviophobie. Zwei Nordhäusern begegnen die Symptome dieser Angst sehr häufig: Mike Kiesewetter, Vorsitzender des Fliegerclubs Nordhausen e.V. sowie Dirk Scholz, Inhaber der Praxis für Psychotherapie (HPG) in Niedersachswerfen. Die beiden Freunde wissen aus vielen Beispielen, was die Betroffenen durchmachen und was für Einschränkungen eine Flugangst im privaten und beruflichen Bereich mit sich bringen kann.
Wie bei jeder Angst oder Phobie wird die Lebensfreude ein stückweit eingeschränkt, was aber nicht so bleiben muss. Denn gerade Ängste und Phobien können heutzutage sehr gut therapeutisch behandelt werden.
Die Möglichkeit, diese Ängste gut zu überwinden, werden in Kooperation zwischen der Praxis mit dem Fliegerclub e.V. nun auch in Nordhausen angeboten. Das Flugangsttraining, welches der Heilpraktiker für Psychotherapie und Personal Coach Dirk Scholz in seiner Praxis für Psychotherapie in Niedersachswerfen anbietet, wird durch die 25-jährige Flugerfahrung des Sportpiloten Mike Kiesewetter im Rahmen des Vereins praktisch unterstützt und begleitet.
Die Gelegenheit, dass wir den Flugplatz und den Fliegerclub hier in Nordhausen haben, bietet uns die tolle Chance, die Teilnehmer der Seminare nach dem theoretischen Training ganz individuell und behutsam praktisch an das Fliegen heranzuführen..., so Scholz.
Die Untersuchung von Gründen der Flugangst zeigten, dass 37 % Angst vor dem Kontrollverlust, 34 % Angst vor einem möglichen Flugzeugabsturz und 13 % Angst vor der Höhe bzw. auch dem unsichtbaren Medium Luft hatten. Gerade auf diese Ängste kann in einem kleinen Sportflugzeug sehr gut eingegangen und Stück für Stück umkonditioniert werden, so Scholz. Starts und Landungen und verschiedene Höhen können sehr individuell geübt werden, bis sich ein gutes Gefühl einstellt und sich die Panik verliert.
Wer die Flüge im Sportflugzeug gut absolviert hat, hat die Möglichkeit, die letzte Trainingseinheit auf einem Flug in einer größeren Passagiermaschine von Erfurt nach München zu absolvieren.
Die Erfahrung zeigt, dass 97% der Teilnehmer von Flugangstseminaren, danach überhaupt und auch noch entspannter und angstfreier fliegen können. Na dann ... Guten Flug!

